2026-05-06T12:44:31.715Z

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A-Liga: VfL Michelstadt weiter im Rennen um die Aufstiegsrelegation

Der VfL Michelstadt zeigte mit einem deutlichen Sieg gegen den TSV Sensbachtal seine Ambitionen +++ Die FSV Erbach deklassierte die KSG Vielbrunn. So liefen die Spiele

von Thomas Nikella · Heute, 19:51 Uhr · 0 Leser
Der VfL Michelstadt hat den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben.
Der VfL Michelstadt hat den Traum vom Aufstieg noch nicht aufgegeben. – Foto: Anna Kult

Odenwaldkreis. Der VfL Michelstadt bleibt auf Tuchfühlung. Noch haben die Fußballer um Spielertrainer Ali Sadik das Aufstiegsrennen in der Kreisliga A nicht abgehakt. Während Konkurrent SV Hummetroth II zu einem kampflosen 3:0 gegen Türk Beerfelden kam, lieferten die Michelstädter beim 6:1 gegen den TSV Sensbachtal eine Glanzvorstellung. Noch liegt der SVH II auf Platz zwei, vier Punkte vor dem VfL.

FV Mümling-Grumbach gewinnt Derby gegen TSV Höchst II

"Wir hatten ein Chancenplus, aber Mümling-Grumbach trat zielstrebiger auf und hatte sogar noch einen Pfostenschuss. Sie können zur Halbzeit höher als 2:1 führen", übermittelte Jens Krätschmer vom TSV. In der Schlussphase verloren die Höchster durch eine Ampelkarte Marc Schickling (80.) und schwächten sich dadurch selbst. Überragender Akteur war Lukas Gebhardt, der alle vier Tore für den Derbysieger markierte.

Die Gastgeber waren nach Angaben von Uli Wagner die spielerisch unterlegene Mannschaft. Gammelsbach lieferte da schon deutlich mehr: "Wir hatten noch Glück, dass wir beim Seitenwechsel nur 1:2 hinten lagen." Nach der Pause erkämpfte der TSV II ausgeglichenere Spielanteile. Dennoch besaß Gammelsbach leichte Feldvorteile und verdiente sich den Sieg.

Türkiyem ging nach gut einer halben Stunde überraschend in Führung und hielt das 1:0 bis in die zweite Hälfte hinein. "Gerade in der ersten Hälfte fanden wir überhaupt nicht ins Spiel", erklärte Patrick Löffler von den Gästen. Auch nach dem Seitenwechsel tat sich Finkenbach weiter schwer, ehe Marlon Werrmann (55.) das Ergebnis egalisierte. Zehn Minuten später war es dann Patrick Löffler, der die Oberzent-Elf erstmals in Front brachte. Als in der 75. Minute durch ein Breuberger Eigentor das 1:3 fiel, schien alles gelaufen, doch Breuberg kam mit dem Anschlusstreffer zurück. Stefan Walther markierte in der 85. Minute die endgültige Entscheidung. "Unsere Chancenverwertung war zumindest heute konsequent", so Löffler abschließend.

KSG Vielbrunn chancenlos gegen FSV Erbach

"Wir haben nie richtig ins Spiel gefunden. Erbach hat hier und heute eine spielerisch starke Vorstellung gegeben", so Martin Reinartz. Besonders in der Chancenverwertung waren die Kreisstädter effektiv. "Wir mussten einige Spieler ersetzen, traten ersatzgeschwächt auf und waren letztlich chancenlos." Erbach nutzte die immer größeren Räume zu Chancen und Toren.

Der KSV hatte die größeren Spielanteile, machte viel Tempo und kam folgerichtig zu guten Chancen. Die Folge war der Reichelsheimer Führungstreffer von Berdan Kocahal (51.). "Wir blieben lange Zeit zu passiv, steigerten uns aber, umso länger das Spiel dauerte, und kamen durch Nils Schmid (90., Foulelfmeter) noch zum Punktgewinn", befand Melvin Huber (SGR). Er war gar nicht mal so unzufrieden mit dem 1:1, weil seine Mannschaft keine hochkarätigen Chancen herausspielte.

Das war ganz klar die Revanche zur 3:5‑Hinrundenniederlage. Der VfL war von Beginn an tonangebend und zielstrebig. Sensbachtal stand kompakt und versuchte, über gelegentliche Konter zum Erfolg zu kommen. Außer zwei Distanzschüssen, die jeweils vom aufmerksamen Leon Gürtler abgewehrt wurden, war nicht viel vom Gast zu sehen. Da war der VfL schon deutlich zwingender: Luka Adrian (16.) und Christopher Hörr (30., Foulelfmeter) schossen den vehementer auftretenden VfL in Front. "Entscheidend war vielleicht, dass uns gleich nach der Pause durch Christopher Hörr (52.) das dritte Tor gelang", kommentierte Holger Sievers (VfL). In der Folgezeit scheiterte Fabian Hörr mehrmals am glänzend parierenden Gästeschlussmann Colin Katmowski, ehe wieder Bruder Christopher (77.) mit dem 4:0 alles klarmachte. Ein Abstauber von Luca Adrian (83.) und eine schöne Einzelleistung von Fabian Hörr (90.) machten das halbe Dutzend voll. Der Ehrentreffer fiel durch Marcel Baumann (90.).