2026-01-15T09:41:53.693Z

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Enges Duell in der Kreisliga A Odenwald: Fatih Sevindik (links, Beerfelden) will vorbei an Tolga Chasan Oglu (Breuberg).	Foto: Herbert Krämer
Enges Duell in der Kreisliga A Odenwald: Fatih Sevindik (links, Beerfelden) will vorbei an Tolga Chasan Oglu (Breuberg). Foto: Herbert Krämer

A-Liga: VfL Michelstadt siegt und bleibt dran

Nach klarem Sieg gegen TSV Seckmauern Il weiter auf den Fersen von Sandbach +++ Gammelsbach geht unter

Odenwaldkreis. Noch hat der VfL Michelstadt den Kampf um die Meisterschaft in der Kreisliga A nicht aufgegeben. Mit einer starken zweiten Hälfte sorgte der Tabellenzweite für einen Kantersieg beim TSV Seckmauern II und bleibt damit engster Verfolger von Herbstmeister SG Sandbach.

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In einer anfangs ausgeglichen Begegnung geriet der TSV schnell in Rückstand, glich aber aus und ging wenig später sogar in Führung. „Da waren wir noch gut im Spiel“, sagte Eduard Fuchs. Unglücklich soll laut ihm noch vor der Pause das 2:2 gefallen sein. Nach dem Seitenwechsel enttäuschten die Platzherren hingegen auf ganzer Linie: „Da war kein Kampf mehr auszumachen, wir lieferten eine desolate Vorstellung und auch das Aufbäumen kam nicht mehr, nachdem wir innerhalb von nur zwölf Minuten drei Gegentore kassierten.“ Tore: 0:1 Christopher Hörr (9.), 1:1 Benjamin Wüst (16.), 2:1 Moritz Spall (17.), 2:2 Alexander Schreck (32.), 2:3 Jason Wins (48.), 2:4 Maximilian Rieker (53.), 2:5 Luca Adrian (60.), 2:6 und 2:7 Fabian Hörr (73., 77.).

Suphi Yilan (29., 36.) brachte Breuberg mit 2:0 in Front. „Wir waren bis zur Pause auf Augenhöhe mit den Beerfeldern, lieferten kämpferisch eine gute Begegnung, nur die Chancenverwertung war nicht konsequent genug“, kommentierte Fatih Yener (Breuberg). Von Selbstvertrauen und der Einsatzbereitschaft war dann im zweiten Abschnitt nichts mehr zu sehen: Zwei dicke Patzer führten durch Fatih Sevindik (52.) und Arda Öztürk (65.) zum Ausgleich. Jetzt waren die Beerfelder am Drücker: Wiederum Sevindik (80.) und Emre Kanat (90.+3) bescherten den Gästen einen verdienten Auswärtssieg.

Die Platzherren lieferten eine kämpferisch überzeugende Vorstellung. Aber der tiefe Boden hatte beide Teams viel Kraft gekostet. Besonders in der zweiten Hälfte baute die KSG immer stärker ab. Entscheidend war schließlich, dass der Fußballverein seine Torchancen nutzte und somit auch das Spiel verdient für sich entscheiden konnte. Tore: 1:0 und 2:0 Leon Belt (19., 38.), 2:1 Roman Schiedslowski (45.), 3:1 Lukas Gebhardt (56.), 4:2 Philipp König (79.), 5:1 Lukas Gebhardt (81.), 6:1 Julian Dingeldein (90.+3).

Der Gast setzte von Beginn an auf Ballbesitz, war dabei lange Zeit aber wenig erfolgreich. Kainsbach stand kompakt und hatte einige Chancen, um in Führung zu gehen – wenn da nicht die unzureichende Chancenverwertung gewesen wäre. Nach der Pause wuchs der Druck der Gäste: Luka Konjicja (54.) brachte den SCH II in Front, Marco Hoffarth (60.) egalisierte. Das Spiel war mittlerweile offen. In der 70. Minute hatte Tommy Krauss die Riesenchance zur Kainsbacher Führung, nutzte sie aber nicht. Doch der kaltschnäuzige Gast machte es in der Schlussphase cleverer: Victor de Oliveira (82.) und Rohat Ucar (84.) schossen die Gäste zum Sieg.

Der Gast führte nach Toren von Florian Zimmermann (9.), Dino Topoloviv (27.) und Bugra Kocahal (29.) mit 3:0. Lediglich Rouven Laumann (44.) bewahrte die Hoffnungen der Gastgeber. Entscheidend warn der verschossene Foulelfmeter (70.) von Laumann und die schwache Chancenverwertung der Finkenbacher, die in der zweiten Hälfte für ausgeglichene Spielverhältnisse sorgten.

Fünf Hallstein-Treffer beim 9:0 für SG Sandbach

„Das war eine klar überlegene Vorstellung, unserer Mannschaft“, verkündete Gerhard Achatzi (SGS). Gammelsbachs Schlussmann Marius Lehr verhinderte mit einer starken Leistung die zweistellige Niederlage. „Unsere Defensive stand gut und spielerisch waren wir einfach die bessere Mannschaft“, so Achatzi. Die Sandbacher Tore markierten Dennis Uhrig (10., 37.), Robin Hallstein (19., 25., 60., 62., 66.) und Ramazan Colayir (45., 47.).

Karsten Knecht (36.), Josip Balukcic (55.), Janis Fink (58., 74.) und Nils Volk (82.) schossen die SGR zum Heimsieg. Die SG ließ noch etliche Chancen liegen. Auch Höchst war nicht untätig, glich durch Kai Oliver Heckler (44.) aus und scheiterte einige Male am glänzend parierenden Dennis Schmidt. Entscheidend war das schnelle 2:1 nach der Pause: „Da war bei uns der Knoten aufgegangen. Darüber hinaus überzeugten die guten Kombinationen von Janis Fink und Chris Volk“, so Melvin Huber.



Aufrufe: 030.11.2025, 19:45 Uhr
Thomas NikellaAutor