
Der SV Budberg II hat die Tabellenführung in der Fußball-Kreisliga A nach dem 26. Spieltag wieder verloren. Beim ESV Hohenbudberg kam das Team von Ulf Deutz und Thomas Kehrmann nicht über ein 2:2-Unentschieden hinaus. Es war der zweite Punktverlust in Folge. Jonas Kühnau rettete in der dritten Minute der Nachspielzeit noch den einen Zähler. Deutz zeigte sich mit dem Ergebnis grundsätzlich einverstanden, haderte jedoch mit der Entstehung des aus seiner Sicht irregulären Gegentreffers zum zwischenzeitlichen 1:2.
Nutznießer des Ausrutschers ist der TV Asberg. Die Moerser setzten sich souverän mit 4:0 gegen den VfL Rheinhausen durch. Serhat Karabulut (23./70.), Pascal Sikorska (68.) und Franck Sylla (84.) trafen für die Mannschaft von Trainer Michael Hoppe. Damit zog der TVA nach Punkten wieder mit Budberg gleich, liegt von den Toren sowie im direkten Vergleich vorne und übernahm Rang eins. Dahinter bleibt auch der Tabellendritte SSV Lüttingen in Lauerstellung: Durch den 2:1-Erfolg in Rheurdt-Schaephuysen verkürzten die „Fischerdörfler“ den Rückstand auf das Spitzenduo auf vier Punkte.
Derweil wird in Asberg nicht nur über den sportlichen Erfolg gesprochen. Denn es gibt weitere personellen Veränderungen. Nach den bereits feststehenden Abgängen von Junior Holzum und Alen Brajic (beide TuS Asterlagen) sowie dem Karriereende des verletzten Torhüters Thomas Wilbers steht jetzt fest, dass Petros und Konstantinos Siainis sowie Alend Said Ali (alle FC Neukirchen-Vluyn), Sahlan Elcim (TuS Asterlagen) und Justin Gellert (Ziel unbekannt) ebenfalls im Sommer gehen.
Und auch die Zukunft von Trainer Michael Hoppe sowie seinem Assistenten Gabriel Graeber ist offen. „Für die Wechsel gibt es verschiedene Gründe. Auf der einen Seite kann es für die Mannschaft befreiend sein, auf der anderen ist es natürlich schade, weil wir gerade eine gute Truppe haben, die über Jahre hinweg einiges hätte erreichen können“, sagt der Co-Trainer.
Im Tabellenkeller hingegen spitzt sich die Lage für den SV Millingen weiter zu. Nach der späten 1:2-Niederlage beim direkten Konkurrenten FC Meerfeld schwinden acht Spieltage vor Saisonende die Hoffnungen auf den Klassenerhalt. Unter Trainer Fabian Scholz, der an seine alte Wirkungsstätte zurückkehrte, liegt der SVM inzwischen bereits zwölf Punkte hinter dem rettenden Ufer zurück.