
ODENWALDKREIS. Die SG Sandbach setzt mit dem 6:1-Erfolg gegen Verfolger KSG Vielbrunn ein klares Ausrufezeichen und bleibt unangefochten an der Tabellenspitze der Kreisliga A Odenwald. Zwei Spieltage vor der Winterpause machen die Sandbacher die Herbstmeisterschaft klar.
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Bereits in der ersten Hälfte war Seckmauerns Trainer Eduard Fuchs nicht einverstanden mit dem 1:2-Rückstand: „Wir waren die etwas stärkere Mannschaft, können, müssen vielleicht sogar führen. Stattdessen liegen wir hinten, weil wir unsere Chancen nicht konsequent genug nutzen“, sagte Fuchs. Morten Gräf (23.) sowie Wassilos Termirtzidis (34.) schossen Hummetroth in Front. Nicklas Lechner (38.) stellte den Anschluss her. Nach der Pause ließ Seckmauerns Elf spürbar nach und Hummetroth konterte schulbuchmäßig: Morten Gräf (55.) und Waios Floros (84.) machten den Auswärtssieg fix.
TSV-Trainer Oliver Schwarz berichtete von einem anfangs offenen Spiel, in dem es über den Kampf ging. Fatik Sevindik (11.) sorgte für die Türk-Führung. Yannick Muth (15.) und Kai Oliver Heckler (31.) egalisierten für die Höchster. „Wir kamen in der zweiten Hälfte besser ins Spiel, zerfahren war es dennoch. Aber wir spielten mehrere gute Chancen heraus und zwei davon nutzte Kai Oliver Heckler (75., 80.) zum klaren Heimsieg“, so Schwarz.
Nach fünf Minuten führte plötzlich der zuletzt so gebeutelte Breuberger Club durch das Tor von Büyamin Duran (5.). Aber der Druck der spielerisch besseren Sensbachtaler wuchs: Zur Pause lag der TSV bereits mit 3:1 vorne: Noah Ulrich (15., Foulelfmeter), Dino Topolovic (27.) und Ahmet Delicali (30.) waren zur Stelle. Türk hielt bis in die Schlussphase engagiert dagegen. Die weiteren Treffer gelangen Bugra Kocahal (72., 77.) Dino Topolovic (81.) und Joshua Stöckbauer (85.).
Anfangs trat Vielbrunn überzeugend auf. Doch schon nach einer Viertelstunde war beim Gast die Luft raus, Eddi Mocanu (18.), Luca Wirth (26.) sowie Dennis Uhrig (35., Nachschuss beim Elfmeter) nutzten ihre Chancen zur klaren Führung. Erneut Dennis Uhrig (53.), Nikolas Laumann (60.) und Walther (70.) erhöhten, ehe Roman Schiedlowski (72.) das einzige Vielbrunner Tor markierte. „Weil wir gut kombinierten, war es auch ein absolut verdienter Sieg“, so Achatzi in der ersten Bewertung.
Berdan Kocahal (12.) besorgte die Reichelsheimer Halbzeitführung. „Der KSV startete gut in das Derby, führte nicht unverdient“, befand Fabian Daum. In den 15 Minuten vor der Pause machten die Kainsbacher Druck, aber ohne daraus Kapital zu schlagen. Richtig gute Chancen besaß die SG in Abschnitt zwei: Simon Adelbergers Kopfball, der gegen den Pfosten klatschte, und Matthias Bergmanns Alleingang auf das Reichelsheimer Tor blieben nicht vom Erfolg gekrönt und so gewannen hoch engagierte Reichelsheimer, die enormen Willen zeigten.
El Kadin Agrimi (41.), Malik Nickel (69.) und Nikita Klassen (74., 85.) besorgten die Tore für den Heimsieg der FSV. „Erbach gewann hochverdient. Bei uns war heute der Wurm drin, es lief nur wenig zusammen. Wir haben einfach zu geringen Zugriff bekommen“, berichtete Gammelsbachs Thomas Gruber.
Der FC hatte lange Zeit die besseren Karten: Nach den Toren von Marlon Werrmann (9.) und Rouven Laumann (62.) führte der FC jeweils. Doch Norman Besler (41., 90. +4) glich jeweils aus. Besonders der Treffer zum 2:2 war strittig, weil nach abseitsverdächtiger Position der Gast einen Freistoß zugesprochen bekam, den die Grumbacher zum Torerfolg nutzten. Gelb-Rot: Dominik Rupcic (85.) und Ilija Rupcic (90.+5, beide FC).
„Das war ein starker Start von uns. Wir hatten klare Feldvorteile, weil wir auch spielerisch überzeugten“, informierte Holger Sievers (VfL). Auch zur zweiten Hälfte kam der VfL besser aus der Kabine, erhöhte auf 5:0 und kontrollierte anschließend das Geschehen. „In den letzten zehn Minuten ließ unsere Konzentration nach, und da fiel auch der späte Gegentreffer.“ Das Eigentor von Andre Zimmermann (2.), Leon Gürtler (4.), Fabian Hörr (23.), Luca Adrian (34.), Christopher Hörr (53.) und Jason Wins (58.) schossen den VfL zu einem ganz wichtigen Erfolg im Aufstiegsrennen. Nils Schmidt (89.) mit dem 1:6.