
Odenwaldkreis. Was für ein erster Spieltag in der Kreisliga A: Die SG Sandbach lieferte bei der KSG Vielbrunn einen klasse Auftritt ab und siegte 6:0, ist damit erster Spitzenreiter und auch die SG Nieder-Kainsbach, die 0:3 in Reichelsheim hinten lag und noch mit 5:4 siegte, spielte überzeugend auf..
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SV Hummetroth II – TSV Seckmauern II 1:0 (0:0). „In der ersten Hälfte war meine Mannschaft überlegen, hatte die höheren Ballbesitzzeiten“, so Trainer Odysseas Floros. Defensiv sieht der Trainer durchaus noch Verbesserungsmöglichkeiten. Schon in Durchgang eins vergab der Aufsteiger beste Chancen. Duplizität der Ereignisse in der zweiten Hälfte. Hummetroth stets im Vorwärtsgang, während der Gast wenig anzubieten hatte. Schließlich führte die geduldige Spielweise des SVH doch noch zum Erfolg: Florian Delp (87.) schoss das entscheidende 1:0.
KSG Vielbrunn – SG Sandbach 0:6 (0:2). Überraschend klarer Erfolg der Sandbacher in Vielbrunn, wo die SGS durch das Blitztor von Ramazan Colayit (2.) in Führung ging. Tim Schadt (39.) erhöhte noch vor dem Seitenwechsel. Sandbach unterstrich mit seiner dominanten Vorstellung im Höhenort seine Aufstiegsambitionen. Sebastian Chiriac (61.), Altin Gasi (64.), Eduard Mucana (77.) sowie Ahmad Rihana (86.) sattelten nach der Pause für den Gast weiter drauf. „Schon in der ersten Hälfte spielten wir überlegen, auch wenn die KSG nach dem 0:1-Rückstand besser ins Spiel kam. Und nach der Pause blieb es dann auch bei der Eindeutigkeit für uns“, sagte Gerhard Achatzi von der SGS.
Türk Beerfelden – TSV Höchst II 1:2 (0:0). Türkspor ohne Fünf, ließ besonders in der ersten Hälfte gegen drängende Höchster nichts anbrennen. Defensiv stand Türkspor kompakt und überließ damit auch dem Gegner die Initiative, was eine Stunde lang gut ging, dann aber war es Kai Oliver Heckler, der per Kopf zur Stelle war, als Türk kurz die Übersicht verlor. Aber die Platzherren steckten nie auf und kamen durch einen direkt verwandelten Eckball von Mert Can zum Ausgleich. Erneut ein Stellungsfehler bescherte den Höchstern den Sieg: Wiederum war es Heckler (72.), der alles klar machte.
KSV Reichelsheim – SG Nieder-Kainsbach 4:5 (3:1). Festtagsstimmung im Gersprenztal, wo der KSV durch Thomas Denzel (5., 21.) und Can Bayik (41., FE) mit 3:0 in Führung ging. Der Knackpunkt war der 1:3-Anschlusstreffer in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, als Matthias Bergmann für die starken Gäste einschoss. Simon Adelberger (47.) verkürzte auf 2:3 und Berdan Kocahal (53.) markierte das 4:2. Da sah der KSV schon wie der sichere Sieger aus. Doch die Kainsbacher kamen zurück, nutzten die defensive Anfälligkeit der Reichelsheimer aus: Noah Wolf (63.), Till Hofmann (65.) und ein direkt verwandelter Eckball von Robby Weimar (69.) macht das kleine Wunder möglich.
SV Gammelsbach – FSV Erbach 1:2 (0:0). Die Gäste spielten stark auf, pressten schon in der ersten Hälfte die Freiensteiner hinten rein. Ansonsten gestaltete die Gastgeber das Spiel ausgeglichen. Die entscheidenden Szenen spielten sich in Durchgang zwei ab: Zuerst traf Malik Nickel nach 61 Minuten zum 0:1, ehe Nils Schneider (88.) den Gleichstand herstellte. Schließlich war es ein Freistoß von Nickel, der in der 92. Minute zum Erbacher Auswärtssieg führte.
FV Mümling Grumbach – FC Finkenbachtal 4:1 (3:1). Marcel Winkler vom Fußballverein sprach von einem hochverdienten Erfolg der Grumbacher, die einen sehr bissigen Auftritt zum Auftakt hinlegten. Lukas Diehl (15.) brachte die Gastgeber in Front, Stefan Walter (20.) egalisierte. Wiederum Diehl (35.) und Lukas Gebhardt (43., 47.) machten den Grumbacher Sieg perfekt. „Wir haben hinten gut gestanden und nach vorne machten Diehl und Gebhardt starken Betrieb, was Finkenbach enorm beschäftigte“, so Winkler.
SG Rothenberg – VfL Michelstadt 1:0 (1:0). Nils Volk (38.) war es, der per Freistoß das Tor des Tages anbrachte. In der Frühphase hatte Rothenberg die Oberhand, doch der VfL kam immer besser in die Begegnung. Rothenbergs Schlussmann Luis Scheuermann war einer der Hauptakteure, als er gleich zweimal den Ausgleich verhinderte. Trotz allen Engagements und Drucks gelang Michelstadt nicht mehr der Ausgleich. Im Gegenteil: Die Begegnung wurde immer offener geführt und so hatte auch die SGR ihre Chancen, die es aber nicht mehr bedurfte, weil die SGR das 1:0 über die Zeit verteidigte.