
ODENWALDKREIS. Die SG Sandbach baut ihren Vorsprung an der Spitze der Kreisliga A dank eines schmeichelhaften 1:0 in Mümling-Grumbach auf neun Punkte aus.
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Die unermüdliche Zweikampfbereitschaft der Gäste war letztlich ausschlaggebend. Bei Seckmauern II stimmte das Pressing, wodurch Rothenberg über weite Strecken nicht zur Entfaltung kam. Die Verunsicherung der SGR war auch in der zweiten Hälfte offensichtlich, während die Gäste entschlossen auftraten. Tore: 1:0 Nils Schmidt (5.), 1:1 Moritz Spall (20.), 1:2 Christian Verst (26.), 1:3 Lennard Wagner (35.), 2:3 Tom Bulling (61.), 2:4 Lukas Engel (75.), 2:5 Andre Zimmermann (82., Eigentor), 3:5 Heckmann (86.).
Türkspor musste einmal mehr Ausfälle kompensieren, zeigte sich aber kämpferisch gut eingestellt. „Die Gäste nutzten einfach ihre Chancen konsequenter und führten deswegen auch zum Seitenwechsel verdient“, sagte Cosimo Perrone (Türk). Ein Abwehrfehler begünstigte den Treffer zum 1:2. Knackpunkt soll der Foulelfmeter zum 1:4 gewesen sein. Bis dahin glaubte Beerfelden noch an einen Punkt, verlor danach Kraft und Konzentration. Tore: 0:1 Marc Jung (5.), 0:2 Lucas Dalameze (28.), 1:2 Emre Kanat (45.), 1:3 Dalameze (50.), 1:4 Dominik Neff (72., FE), 1:5 Tommy Kraus (87.).
Die Platzherren begannen stark, hatten die Begegnung die erste halbe Stunde im Griff: „Schon da hätten wir höher als 2:0 führen müssen“, so SVH-Trainer Odysseas Floros. Nach dem 3:0 ließ Hummetroth nach und Höchst kam nicht nur besser ins Spiel, sondern auch bis auf 2:3 heran. Als der SVH wieder gefordert war, legte die Floros-Elf in kurzen Abständen nach. Tore 1:0 Morten Gräf (8.), 2:0 Paul (20.), 3:0 Gräf (54.), 3:1 Niklas Kirsch (58.), 3:2 Leon Luft (65.), 4:2 Gräf (77.), 5:2 Rohal Ucar (83.), 6:2 Omaid Tahsin (90.).
Es war das erwartet schwere Spiel für die ambitionierten Michelstädter, die in einer ausgeglichenen ersten Hälfte durch Nachwuchshoffnung Alexander Schreck nach 26 Minuten in Führung gingen. Ausgerechnet der Ex-Michelstädter Roman Schiedlowski (33.) glich per Freistoß wenig später aus. Nach der Pause wurde der VfL seiner Favoritenstellung gerecht, machte gehörigen Druck und drängte auf den Führungstreffer, der aber trotz aller Bemühungen nicht fallen wollte. Die KSG stand defensiv gut und hatte in Torhüter Marcel Täubel einen starken Rückhalt. „Er hat uns heute den Punkt gerettet“, so Martin Reinartz (KSG).
Fast wäre der Plan der Mümling-Grumbacher aufgegangen: kompakt stehen, wenig zulassen und kompromisslos ins Konterspiel umschalten. Zumindest in der ersten Hälfte lieferten die Gastgeber dem noch ungeschlagenen Spitzenreiter einen ebenbürtigen Kampf. Grumbachs Torhüter Matthias Zatocil hätte den FV sogar in Führung bringen können, doch Sandbachs Keeper Timur Kondu hielt den Elfmeter. Auch die Gäste hatten einen Hochkaräter, doch der Ball klatschte nur gegen den Querbalken. Unmittelbar nach Wiederbeginn gelang es Eduard Marian Mocanu (47.), die Gäste in Front zu bringen. „Auch in der zweiten Hälfte blieb das Spiel ausgeglichen und hätte eigentlich keinen Sieger verdient“, sagte Marcel Winkler (FV).