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A-Liga: Rimbach will weiter punkten

Spitzenreiter strebt in Hambach den nächsten Dreier an +++ TV Lampertheim muss in Hammelbach ran

von Matthias B�hr · 15.11.2025, 13:00 Uhr · 0 Leser
Gleich sechsmal durfte der FSV Rimbach im Hinspiel gegen Hambach jubeln. Auch im Rückspiel sieht Hambach-Coach Marco John seine Elf nur in der Außenseiterrolle.	Archivfoto: Dagmar Jährling
Gleich sechsmal durfte der FSV Rimbach im Hinspiel gegen Hambach jubeln. Auch im Rückspiel sieht Hambach-Coach Marco John seine Elf nur in der Außenseiterrolle. Archivfoto: Dagmar Jährling

Bergstraße. Der FSV Blau-Weiß Rimbach ist Herbstmeister in der Kreisliga A und hat auch beste Chancen, als Tabellenführer zu überwintern. „Nach der überragenden Hinrunde wollen wir an unsere guten Leistungen anknüpfen und dürfen jetzt nicht nachlassen“, fordert Rimbachs Trainer Marcel Reibold nun auch einen Auswärtssieg in Hambach (Sonntag, 15 Uhr).

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Das zuletzt spielfreie Wochenende bringt zwar eine kleine Unterbrechung im Spielrhythmus mit sich, hat aber auch den Vorteil, dass sich einige Spieler auskurieren können, die zuvor angeschlagen waren. „Gerade beim 1:1 im Spitzenspiel gegen den TSV Aschbach haben drei Spieler Blessuren davongetragen. Ich hoffe, dass sie alsbald wieder fit sind“, so Reibold.

Den kommenden Gegner kann Reibold indes nicht so gut einschätzen. „Die sind im Positiven wie im Negativen immer für eine Überraschung gut“, kennt er die Launen der Elf von Trainer Marco John und hat längst nicht vergessen, dass diese am 11. September mit 5:0 in Brandau gewann.

„Der FSV Rimbach hat es absolut verdient, auf dem ersten Tabellenplatz zu stehen. Wir gehen als klarer Außenseiter in die Begegnung“, sagt Hambachs Trainer Marco John. Deswegen stehe seine Mannschaft nun vor einem Heimspiel, in dem sie nichts zu verlieren habe: „Keiner erwartet etwas von uns. Der Druck liegt auf Rimbacher Seite. Wir können also befreit aufspielen“, so John.

„Das, was wir bisher spielerisch gezeigt haben, ist viel besser, als es unser Tabellenstand vermuten lässt“, bedauert derweil Ümit Erdem, Trainer des TV Lampertheim. Um die sportliche Misere zu beenden, will er bei der SG Hammelbach/Scharbach unbedingt dreifach punkten. Kein einfaches Vorhaben, zumal Samet Görgülü (Rote Karte aus dem Spiel beim SV/BSC Mörlenbach) und Niklas Christmann (Gelb-Rote Karte aus der Begegnung bei der SG Brandau/Gadernheim) nicht zur Verfügung stehen werden. „Wir werden uns in Hammelbach aber mit Klauen und Zehen verteidigen, denn wir wollen dort unbedingt etwas mitnehmen“, so Erdem.

Ober-Abtsteinach baut auf die Hoppe-Brüder

Ohne die beiden Brüder Hoppe wäre der FC Ober-Abtsteinach in diesen Tagen nicht das, was er ist. Während André für den verletzten Stammtorhüter Simon Roth zwischen den Pfosten steht, hat Björn inzwischen das Traineramt übernommen. Und das mit Erfolg, denn gleich in seinen ersten Spielen holten die „Stoanischer“ einen überraschenden 4:1-Erfolg beim TSV Hambach.

„Mit diesem Sieg im Rücken, ging die Mannschaft natürlich mit guter Stimmung in die Trainingswoche und will nun so auch im schweren Spiel beim FV Hofheim etwas holen“, sagt der Sportliche Leiter Sebastian Trenkwald. Die Begegnung ist nach seiner Auffassung auch ein wichtiger Test, um in den danach folgenden Heimspielen gegen andere Kellerkinder wie den SC Rodau oder die TSV Auerbach II etwas zu holen.

Nach zwei Siegen in Folge rechnet sich der SV/BSC Mörlenbach nun auch bei der SG Brandau/Gadernheim etwas aus. Am Mittwochabend gab es für die Elf von Trainer Thorsten Bartmann allerdings eine erwartete Niederlage im Kreispokal, denn gegen Kreisoberliga-Spitzenreiter Tvgg Lorsch verlor sie mit 1:4. Eigengewächs Julius Fries schoss den SV/BSC zwar in der siebten Minute mit einem Strafstoß in Führung, doch danach sorgte Lorschs Philipp Dewald mit drei Treffern (18., 35., 76.) für klare Verhältnisse. In der siebten Minute der Nachspielzeit gelang den Lorschern sogar noch das 1:4 durch Bartu Aldirmazoglu.