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A-Liga: Rimbach untermauert seine Ambitionen

Dank eines 5:1-Erfolgs gegen Ober-Abtsteinach und den Patzern der schärfsten Verfolger festigt der FSV Platz eins

von Redaktion · 08.03.2026, 21:00 Uhr · 0 Leser
Der FSV Rimbach strebt weiter nach vorne.
Der FSV Rimbach strebt weiter nach vorne. – Foto: Daniel Krämer (Archiv)

Bergstraße (ki/niwa/ü). Der FSV Rimbach ist der Gewinner des 19. Spieltags in der A-Liga. Durch einen souveränen Heimsieg gegen Ober-Abtsteinach, dem gleichzeitigen Unentschieden des ärgsten Verfolgers TSV Aschbach (1:1 in Mörlenbach) sowie der überraschenden Affolterbacher 1:2-Heimniederlage gegen den TSV Hambach untermauerten die Weschnitztaler ihre Aufstiegsambitionen.

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SG-Trainer Oliver Zeug war zufrieden: „Wir haben heute viel investiert und wenig zugelassen. Am Ende zählen die drei Punkte.“ Mann des Tages auf Seiten der Gäste war Luca Fiederlein. „Auerbach hatte insgesamt zwei Chancen und hat daraus das Tor gemacht. Wir hätten vor allem in der ersten Halbzeit durchaus das ein oder andere Tor mehr erzielen können“, so Zeug und meinte damit vor allem weitere Gelegenheiten für Fiederlein. Tore: 0:1, 0:2 Fiederlein (18., 72.), 1:2 Hashim (76.). – Schiedsrichter: Becker (Nierstein). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Fiederlein, ansonsten geschlossene Leistung.

Es war ein munteres Spiel. Turbulent wurde es kurz vor der Pause. Die Rodauer erzielten das 3:2, und die FSG war nach Rot gegen Torwart Nils Heiser in Unterzahl. „Wir haben aber gut gekämpft und sind als Mannschaft aufgetreten. Zudem haben die Einwechselspieler starke Leistungen geboten“, lobte Riedrodes Sprecher Fabian Kreiling. Tore: 1:0 Wiegand (3.), 1:1 Schlachter (33.), 2:1 Kress (38.), 2:2 Maik Müller (45., Foulelfmeter), 2:3 Quentin (45.+1), 3:3 Pitlovic (58.), 4:3 Pitlovic (80.). – Schiedsrichter: Kilic (Wiesenbach). – Zuschauer: 70. – Bes. Vorkommnis: Rot für Heiser (FSG, 45.), Notbremse. – Beste Spieler: Pitlovic, Kress, Gündling/geschlossene Leistung.

„Es war ein über weite Strecken zerfahrenes Spiel“, betonten beide Trainer, Uwe Engert für die TG Jahn und Maximilian von Dungen für die Hofheimer. „Für uns war es wichtig, mit einem Dreier aus der langen Pause zu starten“, zeigte sich von Dungen zufrieden. Engert trauerte hingegen den vergebenen Chancen nach: „Davon hatten wir einige.“ Tor: 0:1 Klutkowsky (72.). – Schiedsrichter: Krause (Ober-Beerbach). – Zuschauer: 120. – Beste Spieler: Dunemann/geschlossene Leistung.

„Wir sind sehr glücklich. Aufgrund der kämpferischen Leistung geht der Erfolg auch in Ordnung“, freute sich Hambachs Abteilungsleiter Reinhard Wolff, dem es zudem gefiel, wie seine Mannschaft den „Abstiegskampf“ angenommen hat. „Natürlich war es auch gut für uns, dass wir zurzeit keine Verletzungssorgen haben. So waren wir in der Lage, vier Mal ohne Substanz- und Energieverlust zu wechseln“, beobachte Wolff, der nicht verschweigen wollte, dass die Gäste auch einer Druckphase standhalten mussten. „ Letztlich haben sich die Affolterbacher nicht wirklich viele Torchancen erspielt“, lobte der TSV-Abteilungsleiter. Tore: 0:1 Nicolas Fetsch (18., Handelfmeter), 1:1 Schäfer (19., Nachschuss nach Handelfmeter), 1:2 Nicolas Fetsch (81.). – Schiedsrichter: Purschke (Schaafheim). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

Es war ein abwechslungsreiches Spiel mit Chancen auf beiden Seiten. „Wie sagt man so schön? Beide Mannschaften hätten das Spiel gewinnen können, also geht das Unentschieden in Ordnung. So war es am Ende auch“, bilanzierte Mörlenbachs Sprecher Helmut Baumgärtner. Geprägt war das Spiel von vielen Unterbrechungen. „Ich glaube, das hat uns am Ende ein bisschen mehr geholfen“, sagte Baumgärtner. Kurz vor Spielende hatten die Gastgeber die große Chance zum dreifachen Punktgewinn. „Kurz vorher hätten aber die Gäste einen Elfmeter bekommen müssen“, schränkte der SV/BSC-Sprecher letztlich ein. Tore: 1:0 Simon Goderbauer (23.), 1:1 Oberle (52.). – Schiedsrichter: Maksimovs (Darmstadt). – Zuschauer: 140. – Beste Spieler: Simon Goderbauer, Julian Goderbauer, Fries/Klage, Mauricio, Raabe.

Der Spitzenreiter siegte auch in der Deutlichkeit verdient. „Für uns war es ein perfekter Start, zumal wir nach den nicht so gut gelaufenen Vorbereitungsspielen nicht genau wussten, wo wir stehen“, gab FSV-Sprecher Roland Rettig zu bedenken. Nach einer halben Stunde war für ihn dann aber klar: „Diese Fragezeichen sind wieder weg.“ Die Gastgeber bestimmten nämlich das Spiel gegen einen FCO, der lediglich nach dem 3:1 auf den Anschluss drückte. „Am Ende haben wir uns aber für eine engagierte Leistung belohnt“, freute sich Rettig. Tore: 1:0 Darius Zielonkowski (20.), 2:0 Duric (36.), 3:0 Feller (45., Foulelfmeter), 3:1 Hintenlang (66.), 4:1 Kohl (84.), 5:1 Feller (90.+3). – Schiedsrichter: Kutscher (Reichenbach). – Zuschauer: 140. – Beste Spieler: Darius Zielonkowski, Duric/geschlossene Leistung.