
Bergstraße (ki/niwa/ü/ frko/ü). Einen Lauf hat zurzeit der SV/BSC Mörlenbach in der A-Liga. Dank des dritten Sieges in Folge (4:2 in Gadernheim) setzen sich die Odenwälder immer mehr vom Tabellenende ab. Ein abgesagtes Spiel gab es am Wochenende auch. Da der VfR Fehlheim II nicht genügend Spieler zusammenbekam, wurde das Spiel in Affolterbach auf Anfang März verlegt.
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Vor rund 300 Zuschauern lieferten sich beide Kontrahenten ein wildes und hektisches Derby. Uwe Engert, Trainer der TG Jahn, war nach der Niederlage enttäuscht: „Viele kleine Dinger sind heute gegen uns gelaufen. Da machen wir zehn Minuten vor dem Ende den Anschluss, kassieren aber im Gegenzug das 1:3.“ Für Aschbachs verletzten Kapitän Tim Walz war es am Ende ein verdienter Sieg: „Insgesamt gesehen, waren wir die bessere Mannschaft. Positiv war zudem, dass wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt gemacht haben.“ Seine Mannschaft habe den Kampf angenommen und sei gut mit den Emotionen zurecht gekommen, freute sich Walz. Tore: 1:0 Shabrak (6.), 2:0 Dylan Bräse (50.), 2:1 Jarosch (79.), 3:1 Fleischer (81.), 4:1 Raabe (90.+1). – Schiedsrichter: Müller (Riedrode). – Zuschauer: 300. – Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Sanori (TSV, 89.) wegen Foulspiels. – Beste Spieler: Minuth, Dylan Bräse/Ginader.
Bis zur Pause war es ein ausgeglichenes Spiel. Dann aber gab es einen Platzverweis gegen die Gäste, den sowohl TSV-Trainer Patrick Maeße als auch SCR-Coach Ludwig Brenner als spielentscheidend bewerteten. Im Vorfeld hätte es aus Auerbacher Sicht einen Elfmeter geben müssen. „Ich hätte mich nicht beschwert, wenn er gegeben worden wäre“, sagte Brenner. In der zweiten Halbzeit gestaltete Rodau das Ergebnis dann deutlich, vor allem durch vier Treffer „eines überragenden Timo Quentin“, den Brenner aus einer mannschaftlich geschlossenen Teamleistung hervorhob. Tore: 0:1 Grossklos (10.), 1:1 Quentin (22.), 2:1 Maik Müller (43./Foulelfmter), 3:1 Pacholczyk (49.), 4:1 Quentin (55.), 5:1 Rohr (61.), 6:1 Quentin (74.), 6:2 Eidmann (79.), 7:2 Quentin (81.). – Zuschauer: 110. – Besonderes Vorkommnis: Platzverweis gegen Hashim (45./Auerbach) wegen Schiedsrichterbeleidigung. – Beste Spieler: Quentin /Weiß, Luckhardt.
Die Partie wurde überschattet von einer schweren Verletzung von Finn Fiederlein knapp 20 Minuten vor dem Ende ohne gegnerische Einwirkung. SG-Trainer Oliver Zeug wirkte auch nach dem Abpfiff spürbar mitgenommen: „Wir sind gerade bei dem Spieler und warten auf den Rettungswagen.“ Zuvor boten beide Mannschaften ein ausgeglichenes Spiel, in dem sich die Gastgeber durchaus gute Chancen erspielten. „Ich finde es schon ein bisschen ärgerlich, weil wir die Gelegenheiten für drei Punkte durchaus hatten“, haderte Zeug. Tore: 0:1 Kutschera (27.), 1:1 Steffen Impe (35.), 1:2 Phillip Menges (58.), 2:2 Steffen Impe (74.). – Schiedsrichter: Gottschalk (Bad König). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Kutschera (TVL, 90.+4) wegen Handspiels. - Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.
Deutlich zu Hause verloren und trotzdem nicht unzufrieden. Irgendwie wirkte die Gefühlslage von Hambachs Abteilungsleiter Reinhard Wolff nach dem Spiel gespalten. „Natürlich ist es ärgerlich, wenn am Ende sechs Gegentore und eine weitere Pleite stehen. Trotzdem kann ich der Mannschaft heute keinen Vorwurf machen. Sie hat bis zum Schluss alles gegeben“, betonte Wolff, der auf der anderen Seite von einem „sehr effizienten“ Gegner sprach, der aber einmal mehr seine Klasse unterstrich: „Der FSV steht absolut zurecht auf Platz eins.“ Das Spiel begann für die Gastgeber optimal, die früh in Führung gingen. „Wir mussten uns auf den kleinen Hambacher Platz erst einmal einstellen und haben knapp 30 Minuten gebraucht, um ins Spiel zu finden“, betonte FSV-Sprecher Roland Rettig, der anschließend aber eine überlegene eigene Mannschaft sah. „Bis zum 4:1 waren wir die tonangebende Mannschaft. Danach hatte Hambach ein paar gute Chancen“, so Rettig, der am Ende aber von einem verdienten, „wenn auch vielleicht auch um ein Tor zu hoch ausgefallenen Ergebnis“ sprach. Für Reinhard Wolff hingegen machte die Leistung trotz der deutlichen Niederlage Mut für die letzten beiden Spiele vor der Winterpause: „Auf diese Leistung können wir aufbauen.“Tore: 1:0 Kopp (15.), 1:1 Zielonkowski (42.), 1:2 Plücker (45.+1), 1:3 Kohl (52.), 1:4 Kohl (58.), 2:4 Leineweber (82.), 2:5 Kohl (89.), 2:6 Feller (90.+3). – Schiedsrichter: Däumler (Hahn). – Zuschauer: 80. – Beste Spieler: Leineweber/Kohl, Ginader, Blümle.
„Am Ende war es ein Sonntagsschuss, der das Spiel entschied.“ Das Fazit von Hofheims Trainer Maximilian von Dungen fiel kurz und bündig aus: „Heute hat es einfach nicht sollen sein. Ein Punktgewinn wäre am Ende sicherlich das gerechtere Ergebnis gewesen“, betonte von Dungen, der seiner Mannschaft trotz zwischenzeitlich doppelter Unterzahl den Willen bescheinigte, zum Torerfolg zu kommen: „Wir haben immer weiter nach vorne gespielt. Deshalb mache ich meinen Spielern heute absolut keinen Vorwurf. Tor: 0:1 Hintenlang (25.). – Schiedsrichter: Öztürk (Rüsselsheim). – Zuschauer: 100. – Bes. Vorkommnisse: Gelb-Rot für Colin Mitsch (FV, 40.) nach Foulspiel, Rot für Blaser (FV, 70.) und Jaap (FCO, 75.) jeweils wegen Foulspiels. - Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.
„Die bekannte Abwehrschwäche der SG BraGa hat wieder zugeschlagen“, erklärte Gadernheims Abteilungsleiter Fritjof Altetiemann und machte keinen Hehl daraus, dass seine Mannschaft es dem Gegner viel zu einfach gemacht habe. Tore: 0:1 (15.), 0:2 (25.), 1:2 Böhm (38.), 1:3 (70.), 2:3 Piergallini (85.), 2:4 (87.).