
Mörlenbach. Eine Saison mit Höhen, aber auch einigen Tiefen durchlebt bislang der SV/BSC Mörlenbach in der A-Liga. Die Mannschaft von Trainer Thorsten Bartmann startete ordentlich in die Spielzeit, fiel dann aber nach einer Negativserie von sieben Niederlagen in Folge ab Mitte September auf den vorletzten Tabellenplatz ab. Drei Siege in Serie im November sorgten aber wieder für Beruhigung bei den Mörlenbachern.
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Anspruch und Wirklichkeit: Mit der Zielsetzung, einen Platz zwischen fünf und acht im Endklassement zu belegen, startete der SV/BSC in die Saison. Anfangs sah es auch richtig gut aus für die Bartmann-Mannschaft, die aus den ersten drei Spielen fünf Punkte holte und auf Rang drei rangierte. „Wir sind stark in die Saison gestartet und haben es geschafft, die Energie aus der Vorbereitung mit in die Runde zu nehmen“, erinnert sich der Trainer. Auch nach dem 4:3-Sieg beim TSV Hambach Anfang September sah es noch ganz ordentlich aus bei den Odenwäldern. Doch am siebten Spieltag, der SV/BSC verlor 0:1 in Hofheim, änderte sich das Bild. Es folgten sechs Niederlagen in Serie und der Absturz auf den vorletzten Tabellenplatz. „Uns fehlten mit Julian Goderbauer und Dominik Kiessler plötzlich zwei wichtige Spieler. Es kamen weitere Verletzte hinzu, allesamt Führungsspieler. Ohne diese Akteure hat es die junge Mannschaft nicht geschafft, einen Weg hinaus aus der Krise zu finden“, erinnert sich Thorsten Bartmann.
Was war gut? Trotz des Negativtrends im Herbst habe seine Mannschaft zusammengehalten, erinnert sich der Mörlenbacher Trainer, dem es gefiel, wie sich das Team auf Augenhöhe begegnete. „Die positive Stimmung ist geblieben, was sich auch an der Trainingsbeteiligung zeigte. Meine Mannschaft hat aus diesen Niederlagen gelernt und eine beeindruckende Charakterstärke gezeigt“, freut sich Bartmann: „Wir haben immer alles gegeben. Meine Mannschaft lebt den SV/BSC.“
Was geht besser? Am Erarbeiten und Verwerten von Torchancen gelte es in der Vorbereitung auf die Anfang März beginnende Rest-Rückrunde zu arbeiten, betont Thorsten Bartmann.
Wer kommt, wer geht? Abgänge, das freut Bartmann, wird es im Winter keine geben. Im Offensivbereich befindet sich der SV/BSC Mörlenbach aber noch auf der Suche nach einer Verstärkung. „Ja, einen Stürmer hätte ich schon noch gerne. Hier könnte sich möglicherweise noch etwas tun“, betont der Coach.
Wer wird Meister, wer steigt ab? Thorsten Bartmann ist sich sicher: „Der FSV Rimbach wird es machen und den Gang in die Kreisoberliga antreten. Auch der TSV Aschbach hat das Potenzial, die Liga nach oben zu verlassen.“ In der Abstiegsfrage will sich Bartmann allerdings nicht festlegen. „Da wird es bis zum Schluss eng zugehen. Ich denke, dass die aktuell letzten fünf Mannschaften um den Klassenerhalt kämpfen werden“, ist sich der Trainer sicher.
Und wo landet der SV/BSC? „Ein einstelliger Tabellenplatz ist für uns noch drin. Sollte es am Ende Platz zehn sein, wäre das auch okay“, blickt Bartmann voraus.
Was macht der Trainer? „Mein Weg hier in Mörlenbach ist nicht am Ende. Deshalb habe ich meinen Vertrag über die Saison hinaus verlängert“, sagt der Übungsleiter, dem es wichtig war, dass seine Mannschaft weiter mit ihm zusammenarbeiten will: „Der Weg gemeinsam mit den Mörlenbacher Jungs wird ein spannender bleiben.“