2026-03-13T07:45:35.464Z

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A-Liga: Im Tabellenkeller läuft alles gegen Hambach

TSV ist nach der Niederlage beim SV/BSC Mörlenbach wieder Schlusslicht +++ Aschbach verliert den Anschluss an Spitzenreiter FSV Rimbach +++ Derbysiege schmecken dem TV Lampertheim besonders gut

von Redaktion · Gestern, 20:00 Uhr · 0 Leser
Frust beim TSV Hambach.
Frust beim TSV Hambach. – Foto: Jasmin Rechel (Archiv)

Bergstraße (ki/niwa/ü). Mit dem 0:1 im Kellerduell beim bisherigen Tabellennachbarn SV/BSC Mörlenbach ist der TSV Hambach wieder Schlusslicht der A-Liga. Spitzenreiter FSV Rimbach zieht weiter einsam seine Kreise. Verfolger Aschbach verlor erneut, liegt bereits 14 Punkte zurück und läuft Gefahr, den zweiten Rang an die TG Jahn Trösel zu verlieren.

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Die Lampertheimer feierten den zweiten Derbysieg dieser Saison ausgelassen. „Ja, es gibt sicherlich Schlechteres“, gestand Trainer Ümit Erdem ein. Der Übungsleiter freute sich darüber, dass seine Elf körperlich und taktisch gut dagegenhielt: „Hofheim hatte mehr Ballbesitz, was wir genau so auch wollten. Wir haben uns auf das Verteidigen konzentriert und das wirklich gut gemacht.“ Wenig Gefallen an dem Spiel fand auf der Gegenseite Maximilian von Dungen: „Das Spiel war geprägt von unzähligen Unterbrechungen. So kam nur wenig Spielfluss auf.“ Knackpunkt für von Dungen: „Nach unserem Ausgleich haben wir zu schnell den erneuten Rückstand kassiert.“ Tore: 1:0 Haas (46.), 1:1 Baunach (58.), 2:1 Gerber (59.), 3:1 Kutschera (89.). – Schiedsrichter: Mutlu (Frankenthal). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen beider Seiten.

Hambachs Abteilungsleiter Reinhard Wolff war nach der Niederlage im Kellerduell enttäuscht: „Das war zu wenig von uns. Uns fehlt im Moment der Unterschiedsspieler.“ Chancen hatten die Hambacher durchaus. Aber: „Mit dem ersten Schuss auf Tor gelingt Mörlenbach die Führung“, ärgerte sich Wolff. Zu allem Überfluss sah TSV-Trainer Marco John Gelb-Rot, nachdem er Schiedsrichter Schönburg zu heftig seine Meinung gesagt hatte. Zumindest mit dem Ergebnis war Mörlenbachs Sprecher Helmut Baumgärtner zufrieden. Mit dem Gezeigten allerdings weniger: „In der ersten Halbzeit war es ein unansehnliches Spiel. Nach der Pause haben wir ein bisschen mehr investiert, sodass der Sieg am Ende auch in Ordnung geht.“ Tor: 1:0 Fries (45.+3). – Schiedsrichter: Schönburg (Arheilgen). – Zuschauer: 100. – Bes. Vork.: Gelb-Rot für TSV-Trainer John (82.) wegen Meckerns. – Beste Spieler: Kiessler, Fries, Lammers/geschlossene Leistung.

Das Derby war schon zur Pause entschieden. Zu abgeklärt präsentierten sich die Gastgeber, dazu effizient in der Chancenverwertung. „Wir haben die individuellen Fehler des FCO eiskalt bestraft“, lobte TG-Trainer Uwe Engert, dessen Mannschaft nach der Pause einen Gang zurückschaltete. „Wenn man nach einer halben Stunde mit 0:4 hinten liegt, ist es schwierig, nochmals ins Spiel zu finden“, resümierte hingegen der enttäuschte FCO-Trainer Björn Hoppe. Tore: 1:0 Azizi (8.), 2:0 Schmitt (14.), 3:0 Azizi (16., Foulelfmeter), 4:0 Hassel (37.), 5:0 Azizi (40.), 5:1 Beckenbach (50.), 5:2 Georgiev (84.). – Schiedsrichter: Bauer (Unter-Flockenbach). – Zuschauer: 380. – Bes. Vorkommnis: Gelb-Rot für Hotic (FCO, 56.), Meckern. – Beste Spieler: Schmitt, Azizi/geschlossene Leistung.

Zufrieden mit Ergebnis und Leistung war SG-Trainer Oliver Zeug: „Großes Lob an meine Mannschaft. Sie hat das heute richtig gut gemacht. Einziger Kritikpunkt: In einigen Situationen waren wir zu überhastet und haben es dadurch versäumt, mehr Tore zu erzielen.“ Tore: 0:1 Klage (31.), 1:1 Bauer (35.), 2:1 Emig (67.). – Schiedsrichter: Purschke (Mosbach). – Zuschauer: 250. – Bes. Vorkomnisse: Gelb-Rot für Raabe (TSV, 60.) und Fiederlein (SG, 76.) jeweils nach Foulspiel. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

„Wir haben gut ins Spiel gefunden“, freute sich Affolterbachs Sprecher Timo Sattler, der auch insgesamt ein gutes Spiel sah. „Nach der Pause haben wir den Vorsprung solide verteidigt. Von Rodau kam aber auch nur wenig Gegenwehr“, beobachtete Rettig, der noch weitere gute Gelegenheiten für seine Mannschaft sah. Tore: 1:0 Marlon Rettig (20.), 2:0, 3:0 Marcel Eckert (40., 55.). – Schiedsrichter: Brechenser (Finkenbachtal). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistungen auf beiden Seiten.

50 Minuten lang sah es nicht nach einem Kantersieg des Tabellenführers aus. „Wir hatten zwar schon in der ersten Halbzeit die besseren Chancen. Trotzdem war es bis dahin ein weitgehend offenes Spiel“, beobachtete Rimbachs Sprecher Roland Rettig. Dem konnte Fabian Kreiling für die FSG nur zustimmen: „Wir sind gut aus der Halbzeit gekommen und schnell in Führung gegangen. Dass wir danach noch sechs Tore kassieren, hätte ich nicht gedacht.“ So machten die Odenwälder das, was sie in dieser Saison besonders gut können, nämlich Chancen verwerten. „Wir haben verdient gewonnen“, resümierte Rettig. Und auch Kreiling sprach am Ende aufgrund vieler Unzulänglichkeiten im Spiel der FSG von einer „verdienten Niederlage.“ Tore: 0:1 Spies (37.), 1:1, 2:1 Heiderich (39., 49.), 2:2 Duric (54.), 2:3 Hechler (56.), 2:4 Duric (60.), 2:5 Weis (69.), 2:6, 2:7 Zielonkowski (76., 90.+2). – Schiedsrichter: Baumgartner (Gernsheim). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: keine/Hechler, Zielonkowski, Duric.

In der ersten Halbzeit war das Spiel noch recht ausgeglichen. Die Führung unmittelbar vor dem Pausenpfiff durch Gashi fiel zu einem psychologisch wichtigen Zeitpunkt. In der zweiten Hälfte stellte Auerbach binnen zwölf Minuten auf 3:0. „Gegen Ende war es ein souveräner Sieg“, befand TSV-Co-Trainer Andreas Betz. Ein Sonderlob verdiente sich Lawrence Ahwireng, der an allen vier Treffern beteiligt war. Tore: 0:1 Ghawas (43.), 0:2 Gashi (56.), 0:3 Ahwireng (68.), 1:3 Vrba (70.), 1:4 Ayildiz (88.). – Zuschauer: 50. – Beste Spieler: Vrba/Lindhorst, Ahwireng.