
Bergstraße. Nicht gut bestellt ist es in diesen Tagen um den A-Ligisten TSV Hambach. So liegt der letzte Sieg der Elf von Trainer Marco John jetzt schon sechs Wochen zurück. Vier Niederlagen in Serie ließen den TSV auf den vorletzten Platz zurückfallen. Und dann hat am Donnerstag auch noch überraschend Schlusslicht Auerbach II nach Punkten aufgeschlossen.
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Im Heimspiel gegen die TG Trösel (Sonntag, 14.30 Uhr) will der TSV endlich wieder etwas Zählbares. „Wir wollen alles geben, um das Fußballjahr positiv abzuschließen“, sagt John, der aber auf viele Spieler verzichten muss: „Der Kader bleibt überschaubar.“
Nur ein Remis holte der TV Lampertheim in den vergangenen drei Begegnungen, doch von Krise will Trainer Ümit Erdem nichts wissen. „Klar hätten es ein paar Punkte mehr sein können, doch wir sind weiterhin in der Spur“, sagt der Übungsleiter, der vor der Saison vom TSV Sulzbach kam. Nun gastieren die Lampertheimer beim TSV Aschbach. Den Tabellenzweiten sieht Erdem als den großen Favoriten an. „Wir haben aber Ende September gegen den Tabellenführer Rimbach 3:0 gewonnen. Vielleicht ist ja auch in Aschbach etwas für uns drin“, so Erdem.
Obwohl die FSG Riedrode II am vergangenen Sonntag ihren Jahresabschluss feierte, muss sie noch einmal fußballerisch ran, und zwar beim FV Hofheim. „Wir haben in der Hinrunde 5:5 gespielt. Da hat gerade unsere Abwehr etwas gutzumachen“, sagt FSG-Sprecher Fabian Kreiling, der in der Partie der beiden Aufsteiger aus dem Jahr 2023 mit einem Erfolg liebäugelt: „Die Spiele gegen Hofheim waren immer auf Augenhöhe. Ich rechne auch diesmal mit einem knappen Ergebnis.“
Im Spiel der Spielgemeinschaften empfängt die SG Hammelbach/Scharbach die SG Brandau/Gadernheim. „Schon im Hinspiel haben wir ordentlich Lehrgeld bezahlt“, ist Hammelbach/Scharbachs Trainer Oliver Zeug auf Wiedergutmachung aus. Gerade nach vorne sei der Gegner, der mit Fug und Recht höhere Ansprüche stellen könne, Zeugs Auffassung nach, sehr stark. „Einfach wird es zwar nicht. Doch wir haben die Möglichkeit, unseren 3:1-Erfolg beim SV/BSC Mörlenbach zu vergolden“, sagt Zeug, der allerdings ohne Finn Fiederlein, Luca Fiederlein, Denny Glesman, Jan Bauer, Simon Schröder und Sandro Eisenhauer planen muss. „Das ist eine halbe Mannschaft“, bedauert Zeug.