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A-Liga: FVH geht mit Zuversicht in die Rückrunde

Hofheims Spielertrainer Maximilian von Dungen zieht ein positives Fazit der ersten Saisonhälfte in der Kreisliga A

von Erik Eichhorn · 23.01.2026, 11:00 Uhr · 0 Leser
Während der FV Hofheim (links: Maximilian Hödel) oben mitmischen will, kämpft der TSV Hambach (Simon Kopp) um den Klassenerhalt in der Fußball-A-Liga Bergstraße..	Archivfoto: Thorsten Gutschalk
Während der FV Hofheim (links: Maximilian Hödel) oben mitmischen will, kämpft der TSV Hambach (Simon Kopp) um den Klassenerhalt in der Fußball-A-Liga Bergstraße.. Archivfoto: Thorsten Gutschalk

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Hofheim. Absolut im Soll befindet sich der FV Hofheim in der A-Liga. 24 Punkte aus 17 Spielen bedeuten aktuell Platz sieben und sorgen dafür, dass die Verantwortlichen des Vereins weitgehend zufrieden mit Leistung und Abschneiden bis zur Winterpause sind.

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Anspruch und Wirklichkeit: Unter den Top fünf wollten die Hofheimer mitspielen. So lautete die Zielsetzung im vergangenen Sommer. Mit dem aktuellen siebten Platz ist der 1911 gegründete Fußballverein nicht weit davon entfernt. Gerade einmal zwei Punkte trennen die Hofheimer von Platz drei, auf dem derzeit der SV Affolterbach rangiert. „Was unsere Zielsetzung angeht, liegen wir im Soll“, zeigt sich Spielertrainer Maximilian von Dungen einverstanden. Vor allem die Wochen vor der Winterpause, als die Hofheimer vier der letzten sechs Spiele gewannen, sorgen für Zuversicht. Eine Negativphase zu Beginn der Saison blieb dem Hofheimer Trainer aber auch nicht verborgen: „In dieser Zeit haben uns drei bis vier wichtige Spieler gefehlt. Da hatten wir schon Probleme, konkurrenzfähig zu sein.“

Was war gut? In spielerischer Hinsicht hat Maximilian von Dungen nur wenig auszusetzen. „Wir haben das in vielen Partien richtig gut gelöst und dabei auch schöne Tore rausgespielt“, lobt der Hofheimer Trainer, dem es auch gefiel, wie seine Mannschaft in der schwierigen Phase reagierte: „Wir haben eine wirklich gute mannschaftliche Geschlossenheit und haben zu jeder Zeit zusammengehalten.“

Defensive ist ausbaufähig

Was geht besser? Ein Blick von von Dungen auf das Hofheimer Torverhältnis nach 17 absolvierten Partien (34:35) verrät: „Wir haben zu viele Gegentreffer einstecken müssen.“ Hieran gilt es zu arbeiten. „Sicherlich verfälschen zwei, drei Spiele mit vielen Gegentoren den Gesamteindruck etwas. Trotzdem müssen wir an unserem Defensivverhalten arbeiten“, weiß der Übungsleiter, worauf es in der Vorbereitung ankommen wird. Zudem will er am System, genauer an der Variabilität, arbeiten. „Ich möchte gerne noch flexibler werden, was unsere Spielweise angeht. Wir müssen es schaffen, je nach Spielverlauf in Hinblick auf das Spielsystem reagieren zu können“, verrät von Dungen und meint damit konkret, von der Dreier- beziehungsweise Viererkette auf eine Fünfer-Reihe wechseln zu können.

Wer kommt, wer geht? Nico Schwindt kehrt vom FV Biblis in den Lampertheimer Stadtteil zurück. David Kolba hingegen wird nach seiner Knieverletzung auf unbestimmte Zeit nicht mehr zur Verfügung stehen.

Ziel sind die besten Fünf

Wer wird Meiser, wer steigt ab? Maximilian von Dungen ist sich sicher: Der FSV Rimbach wird Meister und steigt in die Kreisoberliga auf. Denn: „Sie sind vor allem in der Offensive richtig gut besetzt.“ Direkt dahinter folgt, davon geht der Hofheimer Trainer aus, der TSV Aschbach, der ebenfalls gute Chancen besitzt, die Liga nach oben zu verlassen. Im Kampf um den Klassenerhalt wird es spannend bleiben. „Der TSV Hambach und der TV Lampertheim hatten vor der Winterpause sicherlich einen negativen Lauf. Trotzdem möchte ich mich nicht festlegen, wer am Ende tatsächlich runter muss“, sagt der Hofheimer Trainer.

Wo landet der FV Hofheim? „Wir wollen weiterhin unter den fünf besten Mannschaften landen“, gibt der Übungsleiter die Marschroute vor.

Und was macht der Trainer? „Wir befinden uns in guten Gesprächen“, berichtet Maximilian von Dungen und ist optimistisch, den FV Hofheim auch über die laufende Saison hinaus zu trainieren.