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A-Liga: Favoritenduell passt zur Kerwe

In Rimbach stehen sich der Erste FSV und der Zweite Aschbach gegenüber

von atth/kim · 31.10.2025, 21:00 Uhr · 0 Leser
Marcel ReiboldArchivfoto: Dagmar Jährling
Marcel ReiboldArchivfoto: Dagmar Jährling

Bergstraße (atth/kim). Kerwe in Rimbach und noch dazu ein Spitzenspiel in der A-Liga. „Für uns ist es grandios, so ein Spiel zu haben“, sagt Marcel Reibold, Trainer des Tabellenführers FSV Blau-Weiß, vor dem Heimspiel am Samstag, 15 Uhr, gegen den Zweiten TSV Aschbach. Klar, dass Rimbach im Topspiel bestehen und erfolgreich sein will. Das heißt aber noch lange nicht, dass Reibold den Gegner unterschätzt. „Wenn die ihre beiden Nachholspiele gewinnen, sind sie bis auf drei Punkte an uns dran“, kann er seine Mannschaft nur warnen. „Die Tagesform wird entscheiden. Ich hoffe auf einen besseren Ausgang für uns“, so Reibold.

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„Gerade in der zweiten Halbzeit haben ein Feuerwerk abgebrannt“, blickt Aschbachs Trainer Thomas Baucsek auf den 8:2-Erfolg gegen den FC Ober-Abtsteinach zurück. Sind die Aschbacher in der Lage, in Rimbach zu gewinnen? Mut macht Baucsek die Statistik, denn in den vergangenen zwei Begegnungen verließ der TSV den Rimbacher Sportplatz als Sieger. „Unsere Jungs sind heiß, und unsere Formkurve ging in den vergangenen Spielen steil nach oben“, sieht Baucsek sein Team gerüstet.

„Es ist kein Zuckerschlecken, auf dem Rodauer Naturrasen zu spielen“, weiß Marco John, Trainer des TSV Hambach. So unangenehm die Bedingungen beim SC am Sonntag auch sein werde, hat das vorletzte Hinrundenspiel für ihn auch angenehme Seiten, trifft er doch mit Rodaus Coach Ludwig Brenner seinen alten Trainer wieder, der ihm beim VfR Fehlheim ordentlich etwas beibrachte. Mit einem Sieg im „Sechs-Punkte-Spiel“ möchte John trotz ausgedünntem Kader am Gegner vorbeiziehen. „Es wird sich sehr kurzfristig entscheiden, wer die 15, 16 Mann sind, die am Sonntag mit nach Rodau fahren“, sagt er.

Wenn die FSG Riedrode II den VfR Fehlheim II empfängt, trifft sie auf viele alte Bekannte. Beispielsweise auf Nabil Hamzi, der die FSG II bis Sommer 2024 trainierte. Und auch Perica „Pedro“ Bozanovic ist in Riedrode bestens bekannt. „Er gehört zu den besten Spielern in der A-Liga“, lobt Riedrodes Sprecher Fabian Kreiling, der hofft, dass Wiegand, Ille und Mehner rechtzeitig wieder fit sind.

„Defensiv war das eine reife Leistung, und in der Offensive haben wir so viel gemacht, wie wir machen mussten“, sprach TVL-Sportausschussmitglied Pablo Keller von einem verdienten Sieg. Mit einem gekonnten Dribbling leitete Johannes Klotz den Erfolg ein, ehe A-Junior Jonas Volk beim 2:0 die Vorlage seines ehemaligen Trainers Daniel Haas nutzte. „Lob auch an den guten Schiedsrichter Pius Granacher“, ergänzte Keller. Tore: 1:0 Johannes Klotz (28.), 2:0 Volk (46.). – Schiedsrichter: Granacher (SVS Griesheim). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: Kamprath/Benedict Steffan.

Was für das Schlusslicht im Nachholspiel verheißungsvoll begann, endete mit der neunten Niederlage. Aufgrund einer weit verbesserten zweiten Halbzeit geht der Sieg der SG in Ordnung, sagte auch FCO-Sprecher Dominik Schütz. Zu allem Übel sah Alexander Krapp nach rüdem Foul in der Nachspielzeit noch Rot. Tore: 0:1 Erak (2.), 0:2 Reinhard (29.), 1:2, 2:2 Buchner (30., 63.), 3:2 Axt (72.), 4:2 Knaup (76.). – Schiedsrichter: Krieghoff (Viktoria Klein-Zimmern). – Zuschauer. 45. – Beste Spieler: Piergallini, Walte/Andre Hoppe, Björn Hoppe.