– Foto: Timo Babic

A-Liga: Brisantes Derby beim FSV Rimbach

Der schussstarke Mitaufsteiger SV/BSC Mörlenbach kommt +++ Starkenburgia erwartet Aschbach

BERGSTRAßE. In der A-Liga Bergstraße empfängt der FSV Rimbach am Sonntag den SV/BSC Mörlenbach zum Vergleich der Aufsteiger. Aktuell sind die Rimbacher (elf Punkte) den Mörlenbachern (acht Punkte) eine Nasenlänge voraus.

„Wir stehen vor einem brisanten Derby. In dem Spiel auf Augenhöhe wird die Tagesform entscheiden“, sagt Rimbachs Sportlicher Leiter Thomas Ginader und denkt an die vergangene Saison zurück. Da gewann der SV/BC im Weschnitztalstadion mit 3:2.

Seine Rimbacher müssten versuchen, das schnelle Außenbahnspiel der Mörlenbacher zu unterbinden, so Ginader. Aber generell gäbe das Defensivverhalten Anlass zur Sorge: Vier Tore kassierte die FSV-Hintermannschaft gegen den SC Rodau, dann drei in Fehlheim. „Das ist eindeutig zu viel“, sagt Ginader, der aber mit dem Saisonauftakt vollauf zufrieden ist: „Unser Start war überragend. Das muss ich hier auch mal loswerden.“ Auf drei Spieler muss Rimbach am Sonntag verzichten: Gianluca Müller, Nicolas Sanchez und Loris Ginader fallen urlaubs- oder krankheitsbedingt aus.

1:0 hatte der VfR Bürstadt gegen die SG Reichenbach geführt, doch am Ende stand es 1:4, und damit war klar, dass der VfR auch nach dem Abstieg noch seine Sorgen hat. „Diese Halbzeit müssen wir so schnell wie möglich aus dem Gedächtnis streichen und uns beim Heimspiel gegen den SC Rodau nicht nur an bessere Leistungen zurückerinnern, sondern diese vor allen Dingen zeigen“, gab es für Bürstadts Trainer David Vorreiter zuletzt einigen Gesprächsbedarf. Vorreiter fordert von seiner Mannschaft auch, dass sie weniger Tore kassiert.

Immerhin konnte er am Dienstag wieder Ugur Üyen im Mannschaftstraining begrüßen, weiß aber noch nicht so recht, ob es bei ihm am Sonntag auch für einen Einsatz reicht. Weitere Fragezeichen stehen hinter Roberto Palmieri, Matthias Rebsch und Bleon Parduzi. Manuel Colaianni (Kreuzband fällt indes länger aus.

Mitabsteiger FC Starkenburgia Heppenheim empfängt den TSV Aschbach. Und Starkenburgia-Spielausschussvorsitzender Jan Harder würdigt den Gast aus dem Überwald in höchsten Tönen: „Aschbach ist eine Tormaschine. Wir sind gewarnt, auch, weil der Gegner die vergangenen drei Spiele verloren hat und sich rehabilitieren will.“ Um die Aschbacher zu schlagen, bräuchte seine Starkenburgia einen „sehr guten und wachen Tag: „Ein zweites Rimbach darf sich am Sonntag in keinem Fall wiederholen.“ Das Heimspiel ging mit 0:4 in die Binsen.



Aufrufe: 016.9.2022, 18:00 Uhr
Matthias BährAutor