
Odenwaldkreis. Die Fußballsaison 2025/26 befindet sich in der Kreisliga A auf der Zielgeraden: Meister SG Sandbach gibt seine Abschiedsvorstellung bei der FSV Erbach. Der SV Hummetroth II und der VfL Michelstadt konkurrieren noch um den Rang, der sie in die Aufstiegsrunde befördern würde. Das auf Freitag vorverlegte Spiel der Hummetröther in Rothenberg sorgte indes für viel Aufregung und beim VfL Michelstadt für mächtigen Unmut. Durch die Verlegung wurde es dem Verein, der mit seiner 1b in dieser Saison öfter mit Personalproblemen zu kämpfen hatte, nun möglich, eventuell auf den einen oder anderen Spieler mehr zurückzugreifen. Für Markus Walter, stellvertretender Kreisfußballwart für den Odenwaldkreis und Klassenleiter der A-Liga und Kreisoberliga, ist der Sachverhalt eindeutig. „Beide Mannschaften wollten das Spiel auf Freitagabend verlegen, weshalb ich zugestimmt habe“, sagte er auf Nachfrage dieser Redaktion.
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Hoher Besuch im Erbacher Sportpark, wenn am Pfingstsamstag (Anstoß 15 Uhr) die FSV Erbach den bereits feststehenden Meister SG Sandbach erwartet. Die Sandbacher wollen in den beiden letzten Spielen die 80 Punkte vollmachen. Dazu sollte die SGS in der Lage sein, denn die Mannschaft verlor in 28 Spielen nur einmal. Das Hinrundenspiel entschieden die Sandbacher noch 4:1 für sich. Die Zuschauer im Sportpark dürfen sich auf zwei angriffsstarke Mannschaften freuen. Die SGS gewann diese A-Liga-Meisterschaft wegen ihrer defensiven Kompaktheit, die die Erbacher vor einige Schwierigkeiten stellen wird.
Im Gersprenztal erwartet die SG Nieder-Kainsbach den SV Gammelsbach. Die Freiensteiner haben zuletzt wieder in die Erfolgsspur zurückgefunden und schlugen Höchst II mit 4:0. Nieder-Kainsbach musste bereits am Donnerstagabend gegen die SG Sandbach zum Nachholspiel ran und verlor 1:3 (0:1). Dennis Uhrig (10., 49.) sowie Robin Hallstein (83.) schossen die Tore für den Meister. Luca Nardella (77.) stellte zwischenzeitlich den Anschlusstreffer her. Die Erinnerungen an das Hinrundenspiel gegen die Gammelsbacher dürften zwiespältig ausfallen. Eigentlich gewannen die Gersprenztaler 5:0, doch ein Wechselfehler wandelte das Resultat in eine 0:3-Niederlage. Den Abstieg müssen die Freiensteiner ohnehin nicht mehr fürchten.
Der TSV Seckmauern II musste zuletzt seine 15. Niederlage verkraften und ein bitteres 0:4 am Sensbachtaler Buckelweg quittieren. Grundsätzlich kann die Gruppenliga-Reserve aber mit Rang neun zufrieden sein, sie schoss 76 Tore in den bisherigen 28 Ligaspielen. Jetzt geht es gegen den KSV Reichelsheim, der in den letzten fünf Spielen lediglich vier Punkte einfuhr. Anstoß ist am Samstag um 13 Uhr. Es ist ein Spiel auf Augenhöhe zu erwarten. An Selbstvertrauen hat es der Seckmäurer Perspektivmannschaft ohnehin noch nie gemangelt. Ebenfalls um 13 Uhr wird an der Höchster Jahnstraße angestoßen, wenn der TSV Höchst II den TSV Sensbachtal erwartet. Die Höchster werden keinen leichten Stand haben, gegen Ober-Sensbacher, die zuletzt im Derby gegen die SG Rothenberg mit 5:4 erfolgreich blieben. Höchst kassierte bereits 100 Gegentreffer. Sensbachtal ist im Mittelfeld mit Dino Topolovic und Noah Ulrich sehr gut besetzt, und vorne trifft der Langzeitverletzte Bugra Kocahal wieder. Schwere Aufgabe für Spielertrainer Oliver Schwarz und seine Männer.
Der FC Finkenbachtal bejubelte zuletzt gegen hochgerüstete Erbach ein 3:3. Jan Schörling, Finkenbachs neuer Spielertrainer, hat ganze Arbeit geleistet und die Mannschaft aus der Abstiegszone geführt. Am Sonntag (15 Uhr) geht es gegen zuletzt schwer gebeutelte Vielbrunner. Die KSG-Defensive könnte auch gegen Finkenbach ins Straucheln geraten. Abschließend erwartet Türk Breuberg den FV Mümling-Grumbach (15 Uhr). Breubergs beste Nachricht: Auch mit 188 Gegentoren bleibt das Team in der A-Liga, da die Relegation hier entfällt.