
Odenwaldkreis. Aufatmen in der Kreisliga A: Die bislang überragenden Sandbacher kamen im Liga-Schlager bei Verfolger VfL Michelstadt nicht über ein 2:2 hinaus, wodurch es an der Tabellenspitze weiter spannend bleibt. Die Hummetröther Reserve kommt nach dem 6:0-Kantersieg gegen den SV Gammelsbach bis auf drei Zähler an die SG Sandbach heran.
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„Wir bestimmten die Begegnung von Beginn an, waren in unseren Aktionen auch sehr konzentriert, konnten uns sogar einen verschossenen Foulelfmeter leisten“, war die erste Analyse von Hummetroths Sportlichem Leiter Christopher Nguyen. Schon zur Pause legten Gian Luca Krinke (6.), Idris Schabel (28.) und Florian Delp (34.) vor. Gammelsbach versuchte immer wieder, mit „Nadelstichen“ zum Erfolg zu kommen, doch mit fortschreitender Spielzeit verlor der Gast zunehmend Kraft und Konzentration. Odysseas Floros (57.) und zweimal Waios Floros (63., 70.) packten drei weitere SVH-Tore drauf. „Insgesamt gerechtfertigt“, meinte Christopher Nguyen zum Spielausgang.
Konrad Nekala (39.) war es, der das Tor des Tages an der Jahnstraße markierte und damit den Höchster Heimsieg sicherstellte. Erbach war zunächst die aktivere Mannschaft, allerdings ohne die ganz großen Chancen herauszuspielen. Duplizität der Ereignisse fast in der zweiten Hälfte, diesmal vergab der Gast in der 58. Minuten eine Dreifach-Chance mit Pfosten und Latte. TSV-Torwart Elias Kuhn hielt einmal mehr glänzend und bewahrte damit sein Team vor dem Ausgleich. Er war spielentscheidend und nicht zu überwinden.
In einer ausgeglichenen ersten Hälfte ging der Gast durch Ilija Rupcic (7.) in Führung. Aber die engagierten Platzherren verzeichneten dennoch ein Chancenplus und kamen durch Ümit Cetin (10.) zum Ausgleich. Wiederum Cetin (53.) markierte kurz nach der Pause das 1:2, nie aufgebende Finkenbachtaler glichen durch Daniel Vucic (57.) zum 2:2 aus. Darüber hinaus kam vom Gast wenig, der ersatzgeschwächt anreiste, dennoch ein offenes Spiel erzwang. Am Ende war es der Spieler des Nachmittags, Ümit Cetin (83.), der mit seinem dritten Treffer alles klar für Seckmauerns Reserve machte.
Die „Unberechenbaren“ aus Vielbrunn haben einmal mehr gezeigt, dass sie nie völlig unter Kontrolle zu bringen sind. Obwohl Berdan Kocahal (39.) die Reichelsheimer in Front brachte, gelang der KSG durch Tim Friedrich (45.+2) noch vor der Halbzeit der Ausgleich. „In der zweiten Hälfte zogen wir unser Spiel auf und nutzten dann auch gnadenlos unsere Chancen“, sagte Martin Reinartz. Okan Filiz (63.), Roman Schiedlowski (65., Foulelfmeter) sowie Jonas Chen (86.) machten alles klar.
Holger Sievers vom VfL berichtete von einem ganz starken Niveau im Schlagerspiel, in dem VfL-Keeper Urs Herrmann seine Elf in der ersten Hälfte vor einem Rückstand bewahrte. „Wir haben gegen einen ganz starken Gegner gut dagegengehalten“, so der Michelstadter weiter, der das 0:1 von Kinan Hofmann (21.) notierte, aber noch vor der Pause den Ausgleich von Mihnea-Bogdan Ungur (41., Freistoß) sah. Luca Wirth (73.) brachte die Gäste wieder in Front, während Fabian Hörr (77.) einen Foulelfmeter zum Gleichstand nicht nutzen konnte. In der Schlussphase war es schließlich Ömer Ari (85.), der ganz spät für einen unermüdlichen VfL egalisierte.
Joshua Speckbauer (17.) und Luis Häfner (89.) trafen zum späten 2:1-Erfolg für die Mannschaft vom Buckelweg. Türkspor hatte in der 46. Minute ausgeglichen. „Das war ein sehr schwieriges Spiel, vor allem wegen der katastrophalen Platzverhältnisse“, kommentierte Karlheinz Neuer vom Gast. „Letztlich war es ein Arbeitssieg, beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt.“
Die ersten zehn Minuten haben die Gastgeber verschlafen, was der Gegner durch Philipp König (4.) zur Führung nutzte. Rothenberg erarbeitete sich mehr Spielanteile und nach dem 1:1 von Nils Schmidt (26., Foulelfmeter) lief es bei der SGR besser. Nachfolgend hatten die Rothenberger auch die hochkarätigeren Chancen: Luis Uhrig (32.) und der Hattrick von Janis Fink (34., 90., 91.) versetzten den Oberzent-Club in Festtagsstimmung.