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A-Liga: Am Ende wird es dem Schiri zu bunt

Spielabbruch beim TSV Hambach in der Nachspielzeit +++ Rodau verdient sich Punkt gegen Rimbach

von atth/kim/ kar · 30.11.2025, 20:28 Uhr · 0 Leser
Knapp daneben: Nico Fetsch hatte vor der Pause die Chance, den TSV Hambach gegen die TG Jahn Trösel in Führung zu bringen. Nach dem Wechsel gelang ihm das, doch am Ende wurde die Fußball-A-Liga-Partie nicht regulär abgepfiffen. Der Schiedsrichter brach ab, nachdem er offenbar von Zuschauern beleidigt wurde.	Foto: Dagmar Jährling
Knapp daneben: Nico Fetsch hatte vor der Pause die Chance, den TSV Hambach gegen die TG Jahn Trösel in Führung zu bringen. Nach dem Wechsel gelang ihm das, doch am Ende wurde die Fußball-A-Liga-Partie nicht regulär abgepfiffen. Der Schiedsrichter brach ab, nachdem er offenbar von Zuschauern beleidigt wurde. Foto: Dagmar Jährling

Bergstraße. In der Nachspielzeit waren nur noch wenige Minuten zu spielen, als Schiedsrichter Haas die A-Liga-Partie zwischen dem TSV Hambach und der TG Jahn Trösel beim Stande von 1:2 abbrach. Da die TSV Auerbach II ihre Aufgabe beim FC Ober-Abtsteinach überraschend gut löste, überwintern die Hambacher auf dem letzten Tabellenplatz.

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Am Ende war es ein hektisches Spiel, woran aus Sicht der Gastgeber der Schiedsrichter ein großes Maß an Schuld trug. „Wir fühlten uns klar benachteiligt. Es war eine Solo-Show, die ich so eigentlich ewig nicht mehr gesehen habe“, sagte der sonst eigentlich besonnene TSV-Abteilungsleiter Reinhard Wolff. Zweimal schickte der Unparteiische zur Abkühlung der Gemüter die Mannschaften in ihren Strafraum, bei Hambachs Trainer Marco John verfehlte dies die Wirkung. Weger Meckerns sah er Rot. In der Nachspielzeit erhielt auch TSV-Torwart Ofenloch die Rote Karte, weil er mit einem TG-Akteur aneinandergeriet. Das wiederum brachte Hambacher Zuschauer so auf die Palme. Ihre verbalen Attacken veranlassten den Schiri, die Partie abzubrechen. Da hatte Trösel schon den vermeintlichen Siegtreffer erzielt. Fußballerisch war es zuvor ein Duell meist auf Augenhöhe. Tore: 1:0 Nico Fetsch (54.), 1:1 Arnold (67.), 1:2 Beyaz (90.+3). – Schiedsrichter: Haas (Dannstadt). – Zuschauer: 60. – Beste Spieler: beide mit geschlossener Leistung.

Aufgrund einer engagierteren Spielweise in der zweiten Halbzeit und weil Rimbach es nach dem Führungstor versäumt hatte, nachzulegen, hat sich Rodau das Unentschieden gegen den Tabellenführer redlich verdient. Das räumte auch Rimbachs Sprecher Roland Rettig ein. „Wir haben gegen die Nummer eins der Liga eine richtig starke Vorstellung abgeliefert und damit unsere Heimstärke unterstrichen. Für mich entspricht die Punkteteilung auch dem Spielverlauf und geht in Ordnung“, so Rodaus Trainer Ludwig Brenner. Tore: 0:1 Darius Zielonkowski (17.), 1:1 Mitsch (83.). – Schiedsrichter: Üstün (SV 1958 Sickenhofen). – Zuschauer: 70. – Beste Spieler: Harald Bauer, Maik Müller/Plücker, Ginader.

Wie schon am Donnerstag in Aschbach überraschte das bisherige Schlusslicht auch beim FCO, der zuvor drei Spiele gewonnen hatte. Die Niederlage ginge dank der spielerischen Überlegenheit der Gäste in der zweiten Halbzeit auch in Ordnung, kommentierte FCO-Sprecher Michael Döringer. Tore: 0:1, 0:2 Marcel Riebel (56., 58.), 0:3 Rettig (89.). – Schiedsrichter: Klotz (SG Rockenau). – Zuschauer: 95. – Beste Spieler: keine/Riebel, Baumgärtner.

Der Aufsteiger ging nach schöner Vorarbeit von Finn Unter durch Luca Fiederlein früh in Führung, verpasste in einem offenen Schlagabtausch durch die Brüder Impe das 2:0. Der Ausgleich von Jakob Walter noch vor der Pause war die Initialzündung für die Gäste. Das schönste Tor gelang Tim Krichbaum in der Nachspielzeit, als er mit einem Fallrückzieher zum Endstand traf. Die Gastgeber gingen früh in Führung und versäumten es kurz danach, den Vorsprung auszubauen. Brandaus Abteilungsleiter Michael Allmann sah im zweiten Abschnitt sein Team klar im Vorteil. „Wir waren spielerisch die bessere Mannschaft und hatten auch ein Chancenübergewicht.“ Tore: 1:0 Luca Fiederlein (7.), 1:1 Walter (43.). 1:2 Knaup (55.), 1:3, 1:4 Krichbaum (84., 90.+2). – Schiedsrichter: Möller (TG Trösel). – Zuschauer: 100. – Beste Spieler: geschlossene Leistung/Krichbaum.

Nach der empfindlichen 3:4-Heimniederlage am Donnerstag gegen die TSV Auerbach II schossen sich die Aschbacher, sehr zum Leidwesen der Lampertheimer, den Frust von der Seele. Und von der ersten Minute an lief es für den Tabellenzweiten wie am Schnürchen. Nach schöner Vorarbeit von Vetter gelang Bräse in der achten Minute das 1:0, und nur neun Minuten später machte sich der Gast per Eigentor selbst einen rein. Die beste Chance des TVL besaß Cuma Umar, der den Ball jedoch in der 67. Minute am Tor vorbeischlenzte. Tore: 1:0, 4:0 Bräse (8., 24.), 2:0 Philipp Menges (17., Eigentor), 3:0, 5:0 Vetter (18., 37.). – Schiedsrichter: Radl (Biebesheim). – Zuschauer: 90. – Beste Spieler: Dylan Bräse, Vetter/keine.

„Die Mannschaft hat genau das umgesetzt, was ich ihr vorgegeben habe, nämlich, sich viele Chancen zu erarbeiten“, frohlockte Hofheims Trainer Maxi von Dungen und freute sich, dass diese gerade in der zweiten Halbzeit ordentlich verwertet wurden. Tore: 0:1 Klutkowsky (8.), 1:1 Heiderich (20.), 1:2 Mehner (26.), 2:2 Maksymczyk (50.), 3:2 Betzga (74., Eigentor), 4:2 Vogel (83.). – Schiedsrichter: Klüdtke (SpVgg Oedheim). – Zuschauer: 90. – Beste Spieler: Scholl, Vogel/Daniel, Kress.