2026-05-29T11:52:36.002Z

Allgemeines

A-Klasse: VfL Simmertal verpasst den Bezirksliga-Aufstieg

Im Relegations-Rückspiel gegen den SV Buhlenberg verlieren die Simmertaler zu Hause mit 0:2 +++ Erneuter Angriff in der kommenden Saison

von Philipp Weyerhäuser · Gestern, 22:00 Uhr · 0 Leser
Der VfL Simmertal spielt ein weiteres Jahr A-Klasse.
Der VfL Simmertal spielt ein weiteres Jahr A-Klasse. – Foto: Sebastian Bohr

Nahe. Der SV Buhlenberg steigt in die Bezirksliga Nahe auf. Dem VfL Simmertal reichten im Relegations-Rückspiel gefühlte 80 Prozent Ballbesitz nicht, um den kompakten Gästen aus dem Kreis Birkenfeld gefährlich zu werden. Zwei Konter besiegelten die 0:2 (0:0)-Heimniederlage des Bad Kreuznacher A-Klassisten.

Die Hypothek aus dem ersten Aufeinandertreffen wog schwer. Am vergangenen Mittwoch hatte der VfL Simmertal in Buhlenberg eine komfortable 2:0-Führung aus der Hand gegeben und den Platz nach einem bitteren 2:4, inklusive eines Platzverweises wegen einer Tätlichkeit in der Schlussphase, als Verlierer verlassen (den Bericht zum Hinspiel findet ihr hier). Dennoch war die Ausgangslage für das Rückspiel klar definiert: Bereits ein knapper 1:0-Erfolg vor heimischer Kulisse hätte den Simertalern gereicht, um ein Entscheidungsspiel um den Aufstieg zu erzwingen.

Dominanz ohne Durchschlagskraft

Entsprechend engagiert startete die Mannschaft von Trainer Enes Sovtic in die Partie und riss das Spielgeschehen sofort an sich. "Wir haben damit gerechnet, dass wir im Rückspiel viel Ballbesitz haben werden, was dann auch der Fall war", analysierte der VfL-Coach nach dem Abpfiff. Der Ertrag blieb jedoch aus. Der SV Buhlenberg verlegte sich primär auf die Defensivarbeit und ließ kaum etwas zu."Der Gegner stand tief. Dass der SV eine Mannschaft ist, die gut und kompakt steht, wussten wir auch", so Sovtic. Trotz der optischen Überlegenheit fanden die Hausherren keine Lücken in der Birkenfelder Defensive, sodass es torlos in die Kabinen ging.

Kalte Dusche kurz nach der Pause

Das Konzept der Gäste, Nadelstiche zu setzen, ging unmittelbar nach dem Seitenwechsel perfekt auf. In der 48. Minute lief der VfL in einen Konter, den Cedric Nikodemus zur 1:0-Führung für den SV Buhlenberg abschloss. Der VfL rannte in der Folge an, doch die große Chance gegen das Gäste-Bollwerk fehlte. "Wir haben alles versucht, aber haben am Ende leider keinen Schlüssel gefunden, um Tore zu schießen", musste Sovtic eingestehen. In der tiefen Nachspielzeit schlug der SVB ein zweites Mal zu. Erneut wurden die Gastgeber ausgekontert, und Luca Alexander Georg setzte mit dem Treffer zum 2:0 (90.+6) den endgültigen Schlusspunkt.

Faire Verlierer mit Blick nach vorn

"Am Ende des Tages haben wir verdient verloren und sind verdient nicht aufgestiegen", redete Enes Sovtic nach dem Abpfiff nicht um den heißen Brei herum. Die Enttäuschung sitzt dennoch tief. "Wir sind traurig, das dürfen wir auch sein", resümierte Sovtic, kündigte aber direkt einen neuen Anlauf an: "Nächstes Jahr versuchen wir es wieder."