2026-01-15T09:41:53.693Z

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Norman Josef Gülke (links, Fiam Italia) und Moritz Emrich von der SG Rhein-Selz kämpfen um den Ball.	Foto: Stefan Sämmer
Norman Josef Gülke (links, Fiam Italia) und Moritz Emrich von der SG Rhein-Selz kämpfen um den Ball. Foto: Stefan Sämmer

A-Klasse: Doppel-Niederlage für SG Harxheim

A-Klassist kassiert zwei Auswärtspleiten und verliert an Boden auf die Spitze +++ SG Rhein-Selz nur 2:2 gegen Fiam Italia

Mainz-Bingen. Beim Vorrunden-Finale der A-Klasse Mainz-Bingen mussten gleich drei Partien witterungsbedingt abgesagt werden. Neben dem Duell Bingerbrück/Weiler gegen Basara/Moguntia 1896 II auch die beiden Top-6-Spiele Schwabsburg gegen Aksu und Gau-Algesheim gegen Budenheim. An der Tabellenspitze gab es mithin keine Veränderungen, außer dass Harxheim/Gau-Bischofsheim durch zwei Pleiten binnen vier Tagen an Boden verlor.

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„Mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung haben wir den Kampf angenommen und den Gegner von Anfang an unter Druck gesetzt, zu Fehlpässen gezwungen – und uns Chancen erarbeitet“, berichtete Ober-Olms Co-Trainerin Carmen Greiner. „Harxheim zwar spielerisch überlegen, konnte sich gegen unsere sehr stark aufgelegte Defensive aber nicht konsequent durchsetzen. Wir bedanken uns bei den Gästen für die Spielverlegung.“ Harxheim-Coach Max Schirp sprach von einem „Spiel, in dem wir grundsätzlich nach unseren Vorstellungen aufgetreten sind. Viel Ballbesitz, gute Spielkontrolle. Ober-Olm hat es allerdings gut verstanden, den Spieß umzudrehen und zwei Tore nach schnellen Bällen in die Spitze erzielt.“ Fazit von Schirp: „Auf dem riesigen Platz in Ober-Olm muss man die wenigen Chancen nutzen und darf hinten nicht zu Gegentoren einladen. Da hatten wir Luft nach oben.“ Das 1:1 sei „mitten in unsere stärkste Phase gefallen“. Tore: 0:1 Nick Scheu (25.), 1:1 Tarkan Zintl (27.), 2:1, 3:1 Vincent Feyerabend (43., 60.). Zuschauer: 19.

„Beide Mannschaften konnten sich gute Chancen erspielen und hätten gewinnen können“, sagte Stephan Protz, Sportlicher Leiter der Weisenauer. „Allerdings bin ich schon der Meinung, dass wir im Endeffekt auch verdient gewonnen haben.“ Harxheim-Trainer Max Schirp: „Schade, wir haben gegen eine aus der Landesliga verstärkte Weisenauer Mannschaft eine gute Leistung gezeigt. Weisenau spielt jeweils zwei Konterszenen gut aus – wir lassen zu viel liegen.“ Tore: 1:0 Anouar Bouhkallouk (45.), 2:0 Mevlüt Dönmez (90.). Zuschauer: 40.

„Ein absolut verdienter Sieg“, freute sich Wackernheims Coach Patrick Willems. „Wir haben – von einem Pfostenschuss in der zweiten Halbzeit mal abgesehen – 90 Minuten lang nichts zugelassen.“ Einziger Negativpunkt für beide Mannschaften bei Temperaturen von unter null Grad Celsius: „Seit vier Wochen funktioniert keine Heizung und kein warmes Wasser in den Kabinen. Leider lässt sich die Stadt Ingelheim da sehr viel Zeit, das Problem zu beheben. Das ist meiner Meinung nach gesundheitsgefährdend. Sorry dafür nach Laubenheim!“ Tore: 1:0, 2:0 David Prüfer (47., 57.), 3:0 Michel Reichert (86.), 3:1 Luis Lüdtke (90.).

„Wir haben zu lange gebraucht, bis wir Chancen kreiert haben“, so 1817-Teammanager Kalli Müllen. „Nachdem Oppenheim zunächst stärker war, haben wir die letzten 20 Minuten dominiert. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung.“ Oppenheims Sportlicher Leiter Jens Gehindy: „In der ersten Hälfte hatte 1817 mehr Ballbesitz und wir die besseren Chancen. Wir sind gut aus der Halbzeit gekommen, aber nach unserer Führung hat 1817 die Kontrolle übernommen und viel Druck gemacht. Das 1:1 war dann die logische Konsequenz, da wir leider wieder zu wenig aus unseren Konterchancen gemacht haben.“ Tore: 1:0 Christopher Greiner (48.), 1:1 Jano Schössler (84.). Zuschauer: 75.

„Über unsere Art und Weise bin ich sehr verärgert“, redete SG-Trainer Timm Bocian Klartext. „Wir haben unser Vorhaben maximal in Ansätzen auf den Platz bekommen, sind viel hinterhergelaufen. Trotzdem hatten wir die klareren Chancen. Wir hätten einen Sieg aber nicht verdient gehabt. Fiam hat ein richtig gutes Spiel gemacht und wird mit solchen Leistungen nicht mehr lange im Tabellenkeller hängen.“ Tore: 1:0 Simon Hoffeller (13.), 2:0 Damian Pfahl (51.), 2:1 Arturo Patria (52.), 2:2 Frederick Omokaro (89.). Zuschauer: 70.

„Man merkt, dass die Verletzten wieder zurück sind und wir mehr Stabilität in der Defensive entwickeln“, sagte SVOO-Co-Trainerin Carmen Greiner. „Auch die Offensive profitiert davon – Chancen werden konsequenter rausgespielt und verwertet.“ Tore: 1:0 Kevin Wenk (39.), 1:1 Jannick Rosebrock (52.), 2:1 Vincent Feyerabend (84.). Zuschauer: 58.



Aufrufe: 023.11.2025, 21:58 Uhr
Michael HeinzeAutor