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Allgemeines

A-Klasse 4: Fischbachau dreht 0:3 – in Unterzahl

4:3 gegen Schliersee

von Benedikt Hub · 30.03.2025, 17:59 Uhr · 0 Leser
SF Fischbachau - TSV Schliersee
SF Fischbachau - TSV Schliersee – Foto: Stefan Schweihofer

Die Sportfreunde Fischbachau gewinnen in der A-Klasse 4 4:3 gegen TSV Schliersee – nach 0:3-Rückstand und in Unterzahl. Der SC Wörnsmühl trifft neunfach.

Das Aufstiegsrennen der A-Klasse 4 bleibt spannend – auch dank einer irren Wendung im Verfolgerduell zwischen Fischbachau und Schliersee. Im Abstiegskampf ist der FC Real Kreuth II der Gewinner des Wochenendes. SG Tegernseer Tal– SC Wall 1:1 (0:0) Tore: 0:1 M. Mehringer (65.), 1:1 Höß (90.+1). Rote Karte: Pisch (SCW/67./Notbremse). Die SG Tegernseer Tal und der SC Wall haben die Punkte im Abstiegskampf geteilt: Ein leistungsgerechtes Ergebnis, das beiden Teams nur wenig nützt. „Den Punkt nehmen wir aber trotzdem mit“, meint SG-Trainer Andreas Rohnbogner. Während die Partie in der ersten Hälfte ausgeglichen war, entwickelte sich nach Wiederanpfiff ein leichtes Chancenplus für die Waller. Nach einer Ecke folgte der Führungstreffer. Kurze Zeit später kam es zu einer berechtigten roten Karte und dem Wendepunkt der Partie. „Danach waren wir hoch überlegen und hatten mehrere Chancen“, erklärt Rohnbogner. In der Nachspielzeit belohnten sich die Hausherren und glichen durch Gregor Höß aus. „Wenn wir die rote Karte nicht bekommen hätten, hätten wir das Spiel ganz klar gewonnen“, resümiert SC-Trainer Peter Escher. SC Wörnsmühl– SV Bayrischzell 9:0 (2:0) Tore: 1:0 M. Fichtner (8.), 2:0 Bernlochner (34.), 3:0/4:0 Mayr (50./61.), 5:0/6:0 M. Fichtner (71./76.), 7:0 Stockinger (82.), M. Fichtner (86.), 9:0 Stockinger (88.). Auch im zweiten Spiel nach der Pause hat der SV Bayrischzell eine hohe Klatsche hinnehmen müssen und behält weiterhin die rote Laterne. „Die erste Hälfte war noch in Ordnung. Zur zweiten kann ich nicht viel sagen“, resümiert SV-Sprecher Martin Simmerl. Der SC Wörnmühl schoss sich hingegen nach der Auftaktpleite gegen Irschenberg (2:3) den Frust von der Seele. In der zweiten Hälfte netzten die Gäste ganze siebenmal. Der herausragende Mann war Matthias Fichtner, der mit vier Treffern dem Spiel seinen Stempel aufdrückte. Doch nicht nur Wörnsmühls Nummer zehn glänzte. „Viele Spieler, die sonst immer ein bisschen Pech gehabt haben, konnten sich belohnen“, meint Pressesprecher Marc Doll. Die Gäste sind nun mit sieben Punkten Rückstand abgeschlagen Letzter. Der erneute Abstieg ist zwar noch nicht besiegelt, jedoch ein durchaus realistisches Szenario. FC Real Kreuth II – Türkspor Hausham 4:1 (3:0) Tore: 1:0 Engel (25.), 2:0 Collette (30.), 3:0 Hofbauer (35.), 3:1 Schmid (60.), 4:1 Hecht (75.). Mit zwei Siegen aus den letzten zwei Spielen hat sich die Reservemannschaft des FC Real Kreuth von der Abstiegszone entfernt. Allerdings konnte Türkspor Hausham nur mit neun Leuten zum Auswärtsspiel am Enterbach anreisen, was den Kreuthern in die Karten spielte. „Wir waren durch die Überzahl klar überlegen und haben drei wichtige Punkte geholt“, analysiert Trainer Valentin Walch. Schon zur Pause sorgte Kreuth durch die Treffer von Max Engel, Janik Collette und Ludwig Hofbauer für klare Verhältnisse. Nach dem Seitenwechsel kam es durch den später angereisten zehnten Haushamer zu einer ausgeglicheneren Partie, die allerdings schon entschieden war. Walch: „Respekt vor der Leistung von Türkspor.“ SF Fischbachau – TSV Schliersee 4:3 (0:2) Tore: 0:1 Haringer (9.), 0:2 Simsch (37.), 0:3 Eybel (50.), 1:3 Kaffl (54.), 2:3 Isenmann (57.), 3:3 Simbeck (78.), 4:3 Isenmann (82.). Rote Karte: Leitner (SFF/39.). Die SF Fischbachau haben in Unterzahl ein 0:3 gegen den TSV Schliersee gedreht. Nach einer anfänglichen Schläfrigkeit in der Fischbachauer Defensive und einer roten Karte für Torhüter Quirin Leitner standen alle Zeichen auf einen Schlierseer Auswärtssieg. Spätestens beim Spielstand von 0:3 schien die Partie entschieden. Doch die Sportfreunde gaben sich nicht auf. „Wir hatten heute eine großartige Moral und eine überragende kämpferische Leistung“, lobt SF-Trainer Hans Ostner sein Team, das es tatsächlich schaffte, den Rückstand in Unterzahl aufzuholen. Der Ausgleich von Julian Simbeck und der Doppelpack von Heinrich Isenmann brachten den Sportfreundendie drei Punkte. „Es ist unerklärlich, wie man nach so einer ersten Hälfte komplett das Fußballspielen einstellt“, hadert TSV-Sprecher Patrick Quinz. Die Niederlage sei für ihn völlig verdient, da das Ergebnis noch hätte höher ausfallen können. TSV Hartpenning – TSV Irschenberg 2:0 (2:0) Tore: 1:0 Sanftl (2.), 2:0 Klintzsch (31.). Zeitstrafe: Stacheder (TSVI/90.). Der TSV Hartpenning erwischte einen Traumstart in die Partie gegen einen ersatzgeschwächten TSV Irschenberg. Bereits nach zwei Minuten fiel nach einer Flanke der Führungstreffer. „Trotzdem wirkte das Spiel ein bisschen verkrampft“, meinte Trainer Sebastian „Wacco“ Schmid, der einzig die Chancenverwertung zu beanstanden hatte. Nach dem verdienten 2:0 verwalteten die Hausherren das Spiel und ließen Irschenberg nicht zum Zug kommen. „Die beiden Tore haben wir uns zwar selbst reingelegt, aber Hartpenning hat auch viele andere Chancen liegen lassen“, resümiert Irschenberg-Sprecher Lorenz Juffinger. Die Niederlage sei verdient. „Es war ein Arbeitssieg, aber die drei Punkte zählen“, analysiert Schmid. Mithilfe der Ergebnisse zieht seine Elf bis auf einen Zähler an Weyarn heranrücken und übt Druck aus. SV Warngau – TSV Weyarn 2:2 (0:1) Tore: 0:1 Fuchs (26.), 1:1/2:1 Höger (47./63.), 2:2 Fuchs (64.). Rote Karten: Mayer (SVW/27./Meckern), Höger (SVW/84./grobes Foulspiel). Der TSV Weyarn hat erstmals seit acht Spielen Punkte liegen gelassen. In einem hitzigen und hart umkämpften Spiel gelang gegen Kreisklassenabsteiger Warngau nur ein Unentschieden. „Wir haben heute einfach zu viele einfache Fehler gemacht“, hadert TSV-Coach Michael Hub. Trotzdem gingen die Gäste durch Marinus Fuchs mit 1:0 in Führung. Nach Wiederanpfiff kam es direkt zum Ausgleich und dem Warngauer Führungstreffer, der allerdings nur eine Minute später egalisiert wurde. „Wir freuen uns, dass wir einen Punkt gegen einen Aufstiegskandidaten holen konnten“, meint SV-Trainer Daniel Mayer, der früh des Platzes verwiesen wurde. Ein Wermutstropfen für den SV bleibt die rote Karte für Doppelpacker Felix Höger nach einem groben Foulspiel am Weyarner Torhüter. SG Waakirchen/Schaftlach – SV Miesbach II abgs. Das Duell zwischen der SG Waakirchen-Schaftlach und der zweiten Mannschaft des SV Miesbach musste verschoben werden. Aufgrund des andauernden Niederschlags in der Nacht von Freitag auf Samstag sperrte die Gemeinde Waakirchen den Platz.

Benedikt Hub