8 Ausfälle: Ammerthal geht allmählich am Krückstock
Landesliga Nordost, 26. Spieltag - Sonntag: Trotz eines Personalengpasses strebt die DJK gegen Feucht den ersten Heimdreier im neuen Jahr an
von Florian Würthele · Heute, 14:00 Uhr · 0 Leser
Weiterer Ausfall: Michael Janner (rechts) zog sich in Münchberg eine Muskelverletzung zu. – Foto: Jonas LöfflerPersonal angezwickt geht die DJK Ammerthal ins Heimspiel gegen den SC Feucht. Coach Tobias Rösl muss mittlerweile auf insgesamt acht Spieler verzichten. Dennoch ist das Ziel für Sonntag klargesteckt: Den ersten Heimdreier im Jahr 2026 holen. Nach zwei Auftritten ohne Sieg (1:3 gegen Burgebrach und 0:0 in Münchberg) will die DJK unbedingt in die Erfolgsspur zurück und zugleich die Tabellenführung in der Landesliga Nordost festigen. Anpfiff ist um 15 Uhr.
So., 22.03.2026, 15:00 Uhr
Weil auch die Konkurrenz im Aufstiegskampf zuletzt reihenweise Federn ließ, ist der Vorsprung Ammerthals an der Tabellenspitze weiterhin üppig. Neun Punkte liegt der Rangzweite Jahn Forchheim hinter der DJK. Nichtsdestotrotz warnt Trainer Rösl Woche für Woche davor, ja nicht nachzulassen. So auch vor dem Spiel gegen den aktuellen Tabellenzehnten aus Feucht: „Nachdem wir uns in Münchberg anders alles gegen Burgebrach präsentiert haben, sind wir auf einem sehr guten Weg. Ich hoffe, dass es jeder im Kader kapiert hat, dass 70 Prozent nicht ausreichend sind, um Spiele für uns zu entscheiden“, betont Rösl und ergänzt: „Alle Spiele werden ähnlich ablaufen, da wir einfach der Gejagte sind. Diese Situation nehmen wir an.“ Am Sonntag soll unbedingt der 19. Saisonsieg her: „Wir haben diese Woche sehr gut trainiert und wollen den ersten Heimdreier des Jahres einfahren.“
Personell gehen die Ammerthaler allmählich am Krückstock. Wie eingangs erwähnt, umfasst die Ausfallliste inzwischen acht Spieler. Neben der Riege an Langzeitverletzten sind auch Dennis Weidner und Noah Pirner noch nicht wieder einsatzfähig und fällt ebenfalls aus. Zu allem Überfluss zog sich Michael Janner letzte Woche in Münchberg eine Muskelverletzung zu. Überdies handelte sich Anton Shynder eine Rote Karte ein und ist gesperrt. „Trotz der misslichen Lage sind wir bereit“, sagt Rösl.
Sonntags-Gegner SC Feucht stieg 2024 aus der Bayernliga ab und steht aktuell mit 32 Punkten auf Platz 10. Nach dem Re-Start holte die von Felix Spielbühler und Christian Ulhaas trainierte Mannschaft zwei Punkte aus drei Spielen. Das Duell Ammerthal gegen Feucht steigt übrigens bereits zum dritten Mal in dieser Saison. Das Hinspiel ging klar mit 4:0 an die DJK. Im Februar trafen die Teams in einem Pokalspiel erneut aufeinander. Hier hatten die Oberpfälzer wesentlich mehr Mühe und setzten sich erst im Elfmeterschießen durch. Nun soll der dritte Sieg im dritten Kräftemessen gelingen.