
Seit über 40 Jahren ist Claus-Jörg Krischke eng mit der Normannia verbunden – eine Zeitspanne, in der er den Verein geprägt hat wie nur wenige andere. „Die vergangenen Jahrzehnte in der Geschichte des FC Normannia sind ohne Claus nicht denkbar“, brachte es ein früherer Vereinspräsident treffend auf den Punkt. Sein Weg zur Normannia begann Anfang der 1980er-Jahre, als sein Sohn in den Verein eintrat – und mit ihm auch der Vater. 1983 startete Claus-Jörg Krischke als Betreuer im Jugendbereich. Was folgte, ist eine beeindruckende ehrenamtliche Laufbahn: Jugendleiter, Jugend-Staffelleiter im Bezirk Kocher/Rems, Stadionsprecher, Pressewart – und seit 2009 Spielleiter des Vereins.
Außer Präsident hatte Krischke vermutlich schon jedes Amt inne, heißt es augenzwinkernd aus Vereinskreisen. Seine Vielseitigkeit, seine Verlässlichkeit und sein unermüdlicher Einsatz für den FCN machten ihn über Jahrzehnte hinweg zu einem unverzichtbaren Bestandteil des Vereins. Anders ausgedrückt: „Er ist eine lebende Normannia-Legende“, sagt Sportdirektor Stephan Fichter.
Als Spielleiter sorgt Krischke bis heute mit großer Sorgfalt dafür, dass der Spielbetrieb reibungslos funktioniert – eine Aufgabe, die oft im Hintergrund stattfindet, aber für den sportlichen Alltag von zentraler Bedeutung ist. Darüber hinaus war er über viele Jahre hinweg auch als Pressesprecher und Berichterstatter aktiv und hat das Bild der Normannia in der Öffentlichkeit mitgeprägt. Auch außerhalb des Fußballs engagierte sich Krischke ehrenamtlich, unter anderem als Pressewart beim Tauziehverein „Doibacher Löwen“. Für sein vielfältiges Wirken wurde er mehrfach ausgezeichnet, unter anderem mit der Ehrenplakette des Gmünder Stadtverbands Sport.
Bis heute ist er nah dran an Mannschaft und Verein – oft dort, wo es gerade gebraucht wird. Der 1. FC Normannia Gmünd bedankt sich herzlich für dieses außergewöhnliche Engagement und wünscht Claus-Jörg Krischke zu seinem 75. Geburtstag alles Gute, vor allem Gesundheit und weiterhin viele gemeinsame Momente bei der Normannia.