
SG Mülheim-Kärlich – SG Hochwald 4:3 (3:0)
Nach 60 Minuten lag die SG Hochwald bei der SG Mülheim-Kärlich bereits mit 0:4 hinten. Erst danach kamen die Vereinigten aus Zerf, Greimerath, Hentern und Lampaden besser ins Spiel und machten es am Ende sogar noch mal spannend. „Wir haben in der ersten Stunde wieder unser klassisches Auswärtsgesicht gezeigt. So wird es schwer, auf fremden Plätzen zu punkten. Bis dahin war es ein Klassenunterschied. Woher diese Diskrepanz zu den Heimleistungen kommt, weiß ich auch nicht. Immerhin haben wir anschließend Moral gezeigt“, resümierte Fabian Mohsmann, Coach der Hochwälder. André Paulus (80., 88.) brachte die Gäste in der Schlussphase zurück ins Spiel. Matthias Burg zirkelte in der Nachspielzeit einen Freistoß zum 3:4 aus SG-Sicht in den Winkel. Die Aufholjagd blieb aber ungekrönt. Zu spät gelang es den Hochwäldern, ins Spiel zu finden, wodurch die Bilanz in der Fremde mit nur einem einzigen Zähler aus acht Partien weiterhin katastrophal bleibt.
Hochwald: Bettendorf – R. Mohsmann, Diop (63. Merling), Mertinitz (75. Eisenbarth), Paulus, Weber (79. Steffes), Arifi, Stelker (63. Burg), Bidon, Lenz, Hemmes (63. Lauer)
Schiedsrichter: Athanasios Fasoulas (Ahrbrück)
Zuschauer: 110
Tore: 1:0 Daniel Aretz (22.), 2:0 Dominic Fuss (17.), 3:0 Paul Heuser (27.), 4:0 Hendrik Hillen (61.), 4:1, 4:2 André Paulus (80., 88.), 4:3 Matthias Burg (90.+3)
Ahrweiler BC – SV Eintracht Trier 05 II 4:0 (3:0)
Am Ende war es ein klares 4:0 für den Aufstiegsfavoriten, das die Gäste aus Trier einstecken mussten. „Wir haben heute extrem viel Lehrgeld bezahlt, obwohl wir teilweise mehr Ballbesitz hatten. Ahrweiler hat uns gnadenlos ausgekontert, weshalb der Sieg dann auch in der Höhe verdient ausfällt“, sagte Holger Lemke, Coach der U23 von Eintracht Trier. Vor allem die Cleverness und das Umschaltspiel der Hausherren sorgten dafür, dass Ahrweiler die Partie auch in der Höhe verdient für sich entscheiden konnte. Mit dem ersten Spielzug setzte der ABC seinen Torjäger Almir Porca (3.) in Szene, der den Aufstiegsanwärter früh in Führung brachte und die Weichen auf Sieg stellte. Noch vor der Pause sorgten zwei weitere Treffer für die Vorentscheidung, ehe Porca mit dem 4:0 den Schlusspunkt setzte.
SV Eintracht Trier II: Karas – Maurer, Erasmy, Yavuz (82. Wacht), Hoffmann, Kushnarenko, Herber (61. Mustafic), Morlaye (90. Yushkevich), Filipe (82. Rotundu), Stepanchenko, Yere (61. Schuch)
Schiedsrichter: Thomas Höfer (Urmitz/Rhein)
Zuschauer: 118
Tore: 1:0 Almir Porca (3.), 2:0 Thomas Idel (24.), 3:0 Ricardo Abranches (26.), 4:0 Almir Porca (50.)
Spvgg Wirges – FC Bitburg 1:7 (0:4)
Noch vor der Partie warnte FCB-Coach Fabian Ewertz vor der Heimstärke der Spvgg Wirges, die bis dahin noch keinen Zähler auf dem heimischen Geläuf abgeben musste. Umso bemerkenswerter ist es, dass die Bitburger, die sich zuletzt in einer eher wechselhaften Form präsentierten, bereits zur Halbzeit für klare Verhältnisse sorgen konnten. Ein Doppelpack von Joshua Bierbrauer eröffnete den Torreigen, ehe Benedikt Häb und Pascal Müller für ein überraschend klares 4:0 zur Pause sorgten. „Bei einem 7:1 sollte man natürlich nicht zu viel meckern. Das Ergebnis fällt am Ende aber ehrlicherweise viel zu hoch aus. Im ersten Durchgang haben wir jeden Fehler von Wirges bestraft und waren unfassbar effizient. In der zweiten Hälfte hat Wirges trotz des Ergebnisses immer weiter gespielt und richtig gut dagegengehalten, da muss man schon ein Kompliment aussprechen“, ordnete Ewertz den Spielverlauf ein. Auch, wenn der Coach vor allem im zweiten Abschnitt noch Verbesserungsbedarf sah, ließen die Bierstädter nichts mehr anbrennen und feierten am Ende einen souveränen 7:1-Sieg, der wertvolle Punkte im Kampf um den Klassenverbleib bescherte.
FC Bitburg: Ciekosz – Müller (58. K. Fuchs), Floß, Bierbrauer (87, Bailon), N. Fuchs, Alff, Koch (73. Morbach), Kusch, Kieren (77. Nosbisch), Sterges, Häb (77. Wagner)
Schiedsrichter: Patrick Heim (Oelsberg)
Zuschauer: 80
Tore: 0:1 Joshua Bierbrauer (8.)., 0:2 Joshua Bierbrauer (10.), 0:3 Benedikt Häb (16.), 0:4 Pascal Müller (42.), 0:5 Benedikt Häb (47.), 1:5 Ronaldo Kröber (55.), 1:6 Nico Fuchs (74.), 1:7 Simon Floß (88.)
Fabian Ewertz, Trainer der Bitburger
Interview mit Joshua Bierbrauer, Doppeltorschütze des FC Bitburg
SV Eintracht Mendig – FV Hunsrückhöhe Morbach Abbruch bei 1:3
Die Morbacher fühlten sich von Schiedsrichter Jan Schmidt um drei Punkte betrogen. Beim Stand von 1:3 brach der Unparteiische die Partie witterungsbedingt ab (59.). „Ich hatte keinerlei Bedenken und finde, dass wir hätten weiterspielen können. In der Pause setzte etwas Schneefall ein, aber Mendig reklamierte die Witterung erst in Rückstand liegend. Eine unnötige wie nervende Entscheidung, da wir nun unter der Woche nach Mendig fahren müssen. Bis zum Abbruch waren wir spielbestimmend“, sagte Trainer Philipp Frank.
Niklas Heinemann brachte die Hausherren nach 35 Minuten aus rund 30 Metern in Führung – FVH-Torwart Yannick Görgen patzte beim Klärungsversuch. Mendig-Torwart Robin Rohr wurde nach einem FVH-Standard mit Rot vom Platz gestellt (Nachtreten). Nach einem Einwurf reagierten die Hunsrücker handlungsschnell und Yusuf Kahyaoglu schob zum 1:1 ein. In der Nachspielzeit der ersten Hälfte vollendete Noah Lorenz eine Dippel-Flanke zur Führung. Matthias Haubst erzielte das dritte FVH-Tor (5.). Und dann kam es zum umstrittenen Spielabbruch, der auf Mendiger Seite Jubel auslöste. Eigentlich hätte der Platz von den Hausherren geräumt werden sollen.
Morbach: Görgen – Haubst, Kappes, Schell, Servatius, Marcel Schultheis, Schurich, Dippel, Martin Schultheis, Kahyaoglu, Lorenz
Schiedsrichter: Jan Schmidt (Koblenz)
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Niklas Heinemann (35.), 1:1 Yusuf Kahyaoglu (45.+3), 1:2 Noah Lorenz (52.), 1:3 Matthias Haubst (56.)
Besonderes Vorkommnis: Rot für Robin Rohr (Mendig, 41., Nachtreten)



