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Totopokal

7 verschossene Elfmeter: Schwarzhofen zieht ins Pokalfinale ein

In einem typischen Kampfspiel ringt die Götz-Truppe Gastgeber Tännesberg im Elfmeterschießen nieder

von Florian Würthele · 07.03.2026, 21:44 Uhr · 0 Leser
Wieder mal steht der SV Schwarzhofen im Finale des Kreispokals.
Wieder mal steht der SV Schwarzhofen im Finale des Kreispokals. – Foto: Redaktion Schwandorf

Das war eine ganz, ganz enge Kiste: Das zweite Halbfinale im Totopokal des Kreises Cham/Schwandorf wurde erst im Elfmeterschießen entschieden. Dort zeigte der SV Schwarzhofen die besseren Nerven. Mit 4:3 gewann die Götz-Elf am Samstagnachmittag das Match beim TSV Tännesberg und zieht somit ins Pokalfinale ein. Die eng umkämpfte Regelspielzeit hatte keinen Sieger gefunden (1:1).

In der ersten halben Stunde vergaben beide Teams jeweils einen Strafstoß. Insgesamt landeten an diesem Tag gleich sieben Elfmeter nicht im Tor. Im Elfmeterschießen avancierte SVS-Keeper Markus Ullmann – im Ligabetrieb nur die Nummer zwei – mit drei gehaltenen Schüssen zum Matchwinner. Bereits zu dritten Mal in Folge stehen die Schwarzhofner im Endspiel des Kreispokals. Dort bekommen sie es am 1. Mai mit dem Ligakonkurrenten 1. FC Schwarzenfeld zu tun, der Heimrecht genießt.


Lucio Lobinger (Sportlicher Leiter TSV Tännesberg): „Glückwunsch an Schwarzhofen zum Finaleinzug. Es war ein wahnsinnig kampfbetontes Spiel. Beide Mannschaften waren hervorragend aufeinander eingestellt. Wir wussten, dass Schwarzhofen viele diagonale Bälle schlagen wird. Nach dem Führungstor schafften wir es leider nicht, das 2:0 nachzulegen. Stattdessen kassierten wir in einer guten Phase vor der Halbzeit das 1:1. In der zweiten Hälfte hätte es auf beide Seiten kippen können, was es letztlich nicht ist. Elfmeterschießen ist dann Glückssache. Die Leistung war absolut okay und so müssen wir nächste Woche ins wichtige Spiel in Furth gehen.“

Adi Götz (Trainer SV Schwarzhofen): „Ein anstrengendes und alles andere als schönes Fußballspiel. Man hat gemerkt, dass beide Teams aus der Winterpause kamen und erstmals wieder auf Naturrasen gespielt haben. Beidseitig war es viel Stückwerk. Kampf und Krampf, viele Ballverluste sowie intensive Zweikämpfe bestimmten das Geschehen. Im Spiel hätten wir es eigentlich relativ früh klarmachen müssen, verschossen einen Elfmeter. Anschließend plätscherte es vor sich hin, wobei das Übergewicht auf unserer Seite war. Letztendlich sind wir happy, dass wir ins Finale einziehen konnten. Wir können uns bei unseren Torhüter Markus Ullmann bedanken, der im Spiel einen Elfmeter hielt und im Elfmeterschießen drei weitere parierte. Überragend. Schauen wir mal, was das Finale bringt.“