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Allgemeines

7. Spieltag: Die Sonntagsspiele im Überblick

von red. · 08.09.2025, 09:00 Uhr · 0 Leser
Das Trainerteam des USC Paloma freute sich über einen Sieg im Geduldsspiel gegen HEBC.
Das Trainerteam des USC Paloma freute sich über einen Sieg im Geduldsspiel gegen HEBC. – Foto: Chris Ham Photography Sportiv

Ein spätes Tor von Jan Paul Koschorreck in der 88. Minute entschied ein hart umkämpftes Duell zwischen Paloma und dem HEBC. Für Paloma-Trainer Marius Nitsch war es ein „schweres Spiel, das wir am Ende nicht unverdient gewonnen haben“. Vor allem der couragierte Beginn des HEBC habe seine Mannschaft überrascht: „Wir hatten sie eigentlich anders erwartet und mussten viel investieren, um ins Spiel zu kommen.“ Chancen erspielte sich Paloma dennoch in beiden Halbzeiten reichlich. „So ein 1:0 kurz vor Schluss ist gefühlt immer der schönste Sieg. Dazu das zweite Spiel in Folge ohne Gegentor – das fühlt sich richtig gut an“, so Nitsch.

HEBC-Trainer Philipp Obloch sah trotz der Niederlage Fortschritte: „Wir hatten viele Ballbesitzpassagen, da werden wir langsam besser.“ Nach einem ordentlichen Start verlor seine Elf jedoch zusehends die Kontrolle. „In der zweiten Halbzeit sind wir unter Druck geraten, da lag das Tor schon ein bisschen in der Luft. Vorne hatten wir leider keinen Punch mehr.“

Am Ende stand für Paloma ein später, aber verdienter Sieg – während HEBC die ansprechenden Ansätze nicht in Zählbares ummünzen konnte.

Die Zitate von der Pressekonferenz haben wir vom Portal hafo.de übernommen. Hier geht es zum Spielbericht der Kollegen:

Uhlenhorster SC Paloma – Hamburg-Eimsbütteler BC 1:0 (0:0)
Uhlenhorster SC Paloma: Tjark Grundmann, Marco Andre Schroeder, Felix Frederic Spranger, Mohamed Giresse Fane, Tom Burmeister, Samuel Jacob (62. Luca Simon Albrecht), Michel Lucas Blunck (80. Jan Paul Koschorreck), Yannick Albrecht, Can-Luka Topcu, Lennart Keßner (36. Nick Leptien), Johann Magnus Buttler (62. Lion Mandelkau) - Trainer: Marius Nitsch
Hamburg-Eimsbütteler BC: Nils Ahmann, Jannik Schoon, Jorma Eggers, Robin Schmidt, Fabian Lemke (87. Mijamin Terence Magens), Christopher Grünewald (76. Luca Garcia), Hammed Nawaz, Piet Ole Oldag, Roman Doempke (62. Moses Magens), Tjorven Bastian Dan Köhler (87. Alexandros Vamvakidis), Michele Scalzi (62. Gian Luca Verago) - Trainer: Philipp Obloch
Tore: 1:0 Jan Paul Koschorreck (88.)




Nach zuletzt schmerzhaften Punktverlusten hat der FC Türkiye Wilhelmsburg seinen ersten Saisonsieg eingefahren – und das eindrucksvoll. Gegen TuRa Harksheide setzte sich die Mannschaft von Trainer Tolga Odabas mit 4:0 durch.

Lange blieb es trotz klarer Überlegenheit eng. Ein Eigentor von Julian Gebhardt (34.) sorgte zwar für die Führung, doch bis zur 80. Minute blieb das Spiel offen. Dann schlug Christian Degener zu: Mit einem Dreierpack binnen acht Minuten (80., 86., 88.) entschied der Angreifer die Partie im Alleingang und avancierte zum Mann des Tages. Degener führt nun mit vier Saisontoren die interne Torschützenliste deutlich an, während seine Mitspieler jeweils erst einmal getroffen haben.

„In den Spielen gegen Victoria, Vorwärts/Wacker und Niendorf hätten wir eigentlich mehr holen müssen, da fehlte uns die Erfahrung, um den Vorsprung über die Ziellinie zu bringen“, erklärte Odabas. Gegen Harksheide sei das Bild jedoch ein anderes gewesen: „Wir haben zwar bis zur 80. Minute nur 1:0 geführt, waren aber klar die bessere Mannschaft und hätten auch nach dem 4:0 noch weitere Tore erzielen können.“

Der Coach sprach von einem „verdienten Sieg in der Höhe“ und betonte die Bedeutung des Erfolgs: „Endlich haben wir uns belohnt mit dem ersten Saisonsieg. Das war sehr wichtig, um den Anschluss nicht zu verlieren. Es war ein Sechs-Punkte-Spiel.“

FC Türkiye Wilhelmsburg – TuRa Harksheide 4:0 (1:0)
FC Türkiye Wilhelmsburg: Ubai El Kahil, Oguz Koras, Fatih Umurhan, Beraat Sarikaya, Joel Morkeh, Christian Degener (89. Amed Ormangören), Niklas Golke (89. Abdalla Mountari), Enes Aksoy (55. Viktor Hugo Cadilhe Branco), Noah-Ali Musse Osman (72. Abdul Maijd Lengani), Arnold Asenso Hoeling, Michael Ening (72. Metekaan Yilmaz) - Trainer: Adil Tolga Odabas
TuRa Harksheide: Michel Dorow, Nguafac Joel Lanyick Anou (21. Brian Appiah) (85. Mika Lasse Wulf), Nicholas Zuppa, Niko Hasselbusch, Daniel Schkarlat, Olgherto Balliu, Julian Gebhardt, Tom Kankowski, Maximilian Vollstädt, Chris Niklas Heuermann, Marijo Saric (72. Blerton Leci) - Trainer: Jörg Schwarzer
Schiedsrichter: Marvin Repke
Tore: 1:0 Niklas Golke (34.), 2:0 Christian Degener (80.), 3:0 Christian Degener (86.), 4:0 Christian Degener (88.)



Die TuS Dassendorf hat beim 5:0-Auswärtserfolg gegen den SV Halstenbek-Rellingen die Tabellenführung übernommen. Von Beginn an dominierten die Gäste und ließen keine Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.

Fabian Graudenz eröffnete früh den Torreigen (6.), ehe Niklas Pietruschka per direktem Freistoß auf 2:0 erhöhte (26.). Nach dem Seitenwechsel kontrollierte Dassendorf weiterhin das Geschehen, während die Gastgeber ab der 61. Minute nach der Gelb-Roten Karte gegen Feigenspan in Unterzahl agierten.

In der Schlussphase machten Martin Harnik (80.) und Mattia Maggio (90.) alles klar. Für den emotionalen Höhepunkt sorgte Jim Louis Archibald Franke, der in der Nachspielzeit sein erstes Oberligator erzielte (90.+1) – und dafür eine Kiste für die Mannschaft springen lassen muss. Damit steht Dassendorf erstmals in dieser Saison an der Tabellenspitze.

SV Halstenbek-Rellingen – TuS Dassendorf 0:5 (0:2)
SV Halstenbek-Rellingen: Viktor Weber, Mario Riesner, Roman Romaniuk, Patrick Hoppe (46. Abdullah Yilmaz), Tim Schröder (65. Salih Mustafa Tahhan), Marlon Leon Stannis (65. Prince Hüttner), Mohamed Kaba, Frederik Ernst, Martin Andreas Jakubietz (14. Mika-Benjamin Feigenspan), Alexandros Kotzapanagiotou (65. Finn Luka Schmalfeld), Aytunc Isik - Trainer: Heiko Barthel
TuS Dassendorf: Gianluca Babuschkin, Eyke Hendrik Kleine, Bekim Rinik Carolus (70. Erciyes Firat Palo), Len Aike Strömer, Okan Adil Kurt, Fabian Friedemann Graudenz, Colin Haupt, Johann von Knebel (62. Martin Harnik), Caspar Lovis Kremberg (81. Tim Aldag), Niklas Pietruschka (81. Jim Louis Archibald Franke), Mattia Maggio - Trainer: Özden Kocadal
Schiedsrichter: Andre Heinrich (Hamburg)
Tore: 0:1 Fabian Friedemann Graudenz (6.), 0:2 Niklas Pietruschka (26.), 0:3 Martin Harnik (80.), 0:4 Mattia Maggio (90.), 0:5 Jim Louis Archibald Franke (90.+1)
Gelb-Rot: Mika-Benjamin Feigenspan (61./SV Halstenbek-Rellingen/)




Der Niendorfer TSV hat nach vier Spielen ohne Sieg mit einem klaren 4:1 gegen den TSV Sasel ein starkes Lebenszeichen gesendet. Trainer Ali Farhadi war mit dem Auftritt seiner Mannschaft hochzufrieden: „Wir sind wirklich gut reingekommen, haben verdient gleich 1:0 geführt und das Spiel weitestgehend unter Kontrolle gehabt.“ Zwar fiel mit der ersten Saseler Chance sofort der Ausgleich – „das ist Wahnsinn, momentan ist es sehr einfach, gegen uns Tore zu schießen“ –, doch sein Team zeigte die gewünschte Reaktion.

„Die letzten vier Spieltage nur ein Punkt, drei Niederlagen – das nagt ganz schön an der Seele und am Selbstvertrauen. Aber die Jungs sind echt cool aufgetreten“, betonte Farhadi. Besonders imponierte ihm die Art, wie seine Elf nach der Gelb-Roten Karte für Kapitän Fynn Huneke in der 60. Minute auftrat: „Wir waren zwar ein bisschen wild, aber nichtsdestotrotz haben wir das sehr souverän runtergespielt und das Ganze mit dem 4:1 noch gekrönt.“

Die Treffer von Dohrn, Brückner, Heiduck und Obertreis besiegelten am Ende den zweiten Saisonsieg. Farhadi sah darin mehr als nur drei Punkte: „Das war wichtig für uns, wichtig für den Kopf, wichtig für das Selbstvertrauen. Jetzt müssen wir schauen, dass wir in der Spur bleiben und unseren guten Saisonstart nicht komplett aus der Hand geben.“

Niendorfer TSV – TSV Sasel 4:1 (2:1)
Niendorfer TSV: Gian-Luca Graefe, Fynn Nigel Huneke, Tim Philipp Krüger, Lennard Speck (81. Mete Nuri Tonyali), Daniel Brückner (63. Leon Neumann), Ammat Malik Janha, Joseph Noha Akugue, Janosch Obertreis, Björn Dohrn (63. Lennart Konstantin Henry Merkle), Lennard Heiduck (81. Jamal Ibrahim Boden), Noah Ariss Alao Fary (73. Leon Timon Meyer) - Trainer: Ali-Reza Farhadi
TSV Sasel: Bruno von Schönermark, Alexander Kay, Lennart Wallner, Maximilian Kofi Konadu Addai, Jean-Lucas Gerken, Samir Amiri (46. David Busch), Mohamed Abd El Aal Ali (68. Ayaz Aldarwish), Michael Boakye Janssen, Emmanuel Schlas, Selim Ajkic, Sinotando Stefan Thurow (68. Lukas-Gabriel Kourkis) - Trainer: Jan Holger Ramelow
Schiedsrichter: Sandro Birkenhof
Tore: 1:0 Björn Dohrn (14.), 1:1 Selim Ajkic (25.), 2:1 Daniel Brückner (38.), 3:1 Lennard Heiduck (56.), 4:1 Janosch Obertreis (80.)
Gelb-Rot: Fynn Huneke (60., Niendorf)



Nach dem Debakel der Vorwoche gegen Paloma (0:8) zeigte sich der FK Nikola Tesla stark verbessert und feierte beim TSV Buchholz 08 einen verdienten 5:2-Erfolg. Trainer Mohet Wadhwa sprach von einem „sehr souveränen Sieg“, räumte jedoch auch eigene Fehler in der Vorbereitung im Vorfeld des Paloma-Spiels ein: „Ich ziehe mir den Schuh an, dass wir am Donnerstag und Freitag nach dem Pokalspiel und vor dem Paloma-Spiel zu intensiv trainiert haben.“

Umso mehr lobte Wadhwa die Reaktion seiner Mannschaft. „Wir haben uns besonnen, an unsere Stärken geglaubt und mit voller Überzeugung gespielt“, betonte der Coach. Nikola Tesla überzeugte durch taktische Disziplin, starke Umschaltmomente und die richtige Balance in den entscheidenden Zonen.

Mit drei Auswärtssiegen auf Rasen in Folge, aber weiterhin ohne Heimerfolg, sieht Wadhwa die Entwicklung positiv: „Wir arbeiten daran, auch zuhause in der Liga den ersten Dreier einzufahren.“

TSV Buchholz 08 – FK Nikola Tesla 2:5 (1:2)
TSV Buchholz 08: Tim Burgemeister, Arnaud Wilfred Bosselmann (60. Jan Matthees), Patrick Böhmker, Alpay Can Altuntas, Jonas Fritz, Jakob Schulz, Simon Leonardo Keisef (46. Niklas Schulz), Samed Skrijelj, Phil Noah Wyludda (46. Milaim Buzhala), Mahmoud Haidar, Rico-Leon Stahl (46. John-Ruben Cassel) - Trainer: Christoph Behrens - Trainer: Jan-Akira Voß - Trainer: Torben Bellmann
FK Nikola Tesla: Leon Henk, Ephrahim Kofi Asante (70. Jeremy Daniel Polomski da Silva Danif), Dany-Jan Beenken, Timon Jannik Engelmann (56. Rui Tsubakihara), Fawaz Kassimou, Terje Scheffel, William Wachowski (79. Adrian Sousa), Gedeon Owusu Wedemeyer (56. Jeffrey Ekue Mensah), Niklas Kiene, Agyekum Kufour Jamborek, Emin Leon Brobbey (56. Kokou Michel Amorin) - Trainer: Dennis Weinhauer - Trainer: Mohet Wadhwa
Schiedsrichter: Henry Wagner
Tore: 0:1 Timon Jannik Engelmann (18.), 0:2 Gedeon Owusu Wedemeyer (22.), 1:2 Jakob Schulz (43.), 2:2 Niklas Schulz (48.), 2:3 Jeffrey Ekue Mensah (70.), 2:4 Niklas Kiene (75.), 2:5 Adrian Sousa (90.+2)