Das war mal ein perfekter Bayernliga-Nachmittag für die SpVgg SV Weiden! Die Wasserwerkler ließen im Schlüsselspiel gegen den FC Coburg die Muskeln spielen, setzten sich auswärts überdeutlich mit 6:0 durch. Und dürfen sich über echte Big Points gegen den Abstieg freuen. Jubeln durften auch Weidens Oberpfalz-Kollegen SV Fortuna und DJK Gebenbach. Die Regensburger landeten einen verdienten 3:1-Heimsieg gegen den bisherigen Tabellendritten FC Ingolstadt II, der auf Rang fünf abrutscht. Gebenbach bliebt unter Neutrainer Domi Rühl im Aufwand, erkämpfte sich dank eines Eigentores einen 1:0-Heimerfolg gegen den SC Großschwarzenlohe. Kuriosität: Bei der drei Verlieren sah jeweils ein Spieler die glatt-rote Karte.
Sa., 25.10.2025, 15:00 Uhr
Michael Riester (Trainer SpVgg SV Weiden): „Wir haben ein sehr starkes Spiel gezeigt, waren von Beginn an druckvoll und spielbestimmend. Die Mannschaft war zu jeder Zeit voll konzentriert und geschlossen – ein rundum verdienter Sieg, auch in dieser Höhe.“
Sa., 25.10.2025, 15:00 Uhr
Arber Morina (Trainer SV Fortuna Regensburg): „Wir haben den Kampf angenommen, wussten, dass mit Schönspielerei heute nichts zu gewinnen ist. Es ging nur über Willen und Kampfbereitschaft. Das haben wir absolut auf den Platz gebracht. Wir haben den Ingolstädtern komplett den Schneid abgekauft. Ich denke, dass wir zur Halbzeit höher führen müssen als 2:1. Vorwerfen müssen wir uns, dass wir den Sack nicht früher zugemacht haben. Klar war: Jeder Standard kann dir den Sieg kosten. Doch das haben wir Gott sei Dank nicht zugelassen, weil wir couragiert verteidigt haben und hintenraus clever agiert haben. Dass der Sieg verdient war, darüber gibt es keine zwei Meinungen. Es war unheimlich wichtig, den nächsten Dreier zu holen, um wirklich auch zu fühlen, dass man nach der Negativserie zurück ist.“
Sa., 25.10.2025, 16:00 Uhr
Dominic Rühl (Trainer DJK Gebenbach): „Das erwartet schwere Spiel! Großschwarzenlohe hat uns einen harten Fight geboten und hatte gleich zu Beginn die erste Top-Chance bei einem Eins-gegen-eins mit dem Torwart. Danach hatten wir zwei „Bretter“, die der Torwart überragend parierte. Nach der Pause hatte der Gegner erneut eine große Chance, ehe wir das 1:0 erzielten. Mit dem Platzverweis ist etwas Unruhe aufgekommen. Letztendlich geht der Sieg aufgrund des Chancenanteils in Ordnung – wobei auch ein 0:0 in Ordnung gegangen wäre.“