520 Zuschauer sehen Ammerthal-Remis im Topspiel
Landesliga Nordost, Samstag: Rösl-Schützlinge trotzen Jahn Forchheim ein 1:1 ab und halten sich den Tabellenzweiten vom Leib
von Florian Würthele · Gestern, 17:43 Uhr · 0 Leser
Ammerthal (in Weiß) lieferte sich mit Forchheim ein rassiges Spitzenspiel. – Foto: Sportfoto Zink / L. PfoertschMindestziel erreicht: Spitzenreiter DJK Ammerthal hat im absoluten Spitzenspiel der Landesliga Nordost einen Punkt ergattert. Durch das 1:1 (0:1)-Unentschieden auswärts beim Tabellenzweiten SpVgg Jahn Forchheim wahrt die Rösl-Elf ihren Vorsprung von neun Punkten auf den ärgsten Verfolger. Angesichts einer einstündigen Überzahl sowie mehrerer Top-Chancen im zweiten Durchgang, wäre für die Oberpfälzer aber auch mehr drin gewesen am Samstagnachmittag.
Eine stattliche Kulisse von 520 Zuschauern in Forchheim bekamen ein rassiges und gutklassiges Landesliga- Topspiel aufgetischt. Den Oberfranken war anzumerken, dass sie unbedingt gewinnen wollten und mussten, um das Titelrennen nochmal spannend zu machen. Der Jahn setzt dann auch den ersten Punch. In der 14. Minute zischte ein Freistoß von Goalgetter Patrick Hoffmann durch die Spielermauer hindurch und landete im Ammerthaler Tor. Ein Knackpunkt in dieser Partie war eine frühe gelbrote Karte gegen Forchheims Nico Baumgartl. Eine halbe Stunde war da erst gespielt. Dies änderte fortan natürlich die Statik des Spiels. Nach der Pause wurden die Ammerthaler immer dominanter, ließen mehrere aussichtsreiche Torchancen aus. Doch erst ein Foulelfmeter, versenkt von Routinier Marco Wiedmann, brachte der DJK in Minute 80 den verdienten Ausgleich ein. Beim 1:1 sollte es bleiben.
Ammerthals Trainer Tobias Rösl sprach nach dem Spiel von einem „mehr als verdienten Unentschieden“ und führte aus: „Zu Beginn hatten wir unsere Probleme. Der Gegner ist gekommen und wir wussten auch, dass sie gekommen mussten. Wir haben uns auf uns fokussiert und das gut durchgebracht. Beim Gegentor ging der Ball bei einem Freistoß durch die Mauer. Total unglücklich. Die ein oder andere weitere Chance Forchheims haben wir ohne Probleme abgewehrt. Durch die gelbrote Karte an Forchheim in der ersten Halbzeit ist das Spiel natürlich auf unsere Seite gekippt. Wir hatten mehrere hundertprozentige Torchancen. Summa summarum musst du fast das Spiel gewinnen. Dennoch sind wir mit dem Unentschieden mehr als zufrieden“, so das Fazit eines nicht unzufrieden wirkenden Rösls.