2024-07-17T10:40:36.325Z

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Zurück in der Kreisklasse: Die Kicker des SV Petershausen gönnen sich das eine oder andere Tröpfchen.
Zurück in der Kreisklasse: Die Kicker des SV Petershausen gönnen sich das eine oder andere Tröpfchen. – Foto: hae

5:0! SV Petershausen schießt sich zurück in die Kreisklasse

Relegation Kreisklasse München 1

Das Relegationsspiel in Altomünster war eine überdeutliche Sache: Nach einem 5:0-Sieg steigt der SV Petershausen wieder auf in die Kreisklasse.

Altomünster/Petershausen – Der A-Klassist SV Petershausen hat das Relegationsspiel beim Kreisklassisten SG Altomünster/Pipinsried II gestern verdient mit 5:0 gewonnen und steigt damit nur ein Jahr nach dem Abstieg wieder in die Kreisklasse auf. Die SG muss nur ein Jahr nach der Gründung den Weg in die A-Klasse antreten.

Vor 500 Zuschauern in Altomünster konnte der Gastgeber in keiner Phase der Partie seinem Gast Paroli bieten, je länger die Partie dauerte, desto größer wurde die Überlegenheit des SV Petershausen. In der Schlussphase waren die Akteure der SG mit ihren Kräften am Ende und stehend k. o., während der SVP einen Konter nach dem anderen fuhr und das Ergebnis in der Schlussphase nach oben schraubte.

SG-Stürmer Nenad Petkovic erwies seiner Mannschaft dabei ein Bärendienst. Petkovic, der bereits 16 Einsätze in der Bayernligamannschaft des FC Pipinsried nachweisen kann, war fest für das Relegationsspiel eingeplant. Noch am Vortag sagte er sein Mitwirken zu, doch eine Stunde vor dem Treffpunkt kam von ihm die Nachricht, dass er nicht spielen könne, da ein Essen nach einer Taufe um 14 Uhr beginnen würde.

Alle in der SG Alto-Pipinsried, ob Spieler, Trainer oder Verantwortliche, waren vor den Kopf geschlagen, das Thema machte natürlich schon vor dem Spiel die Runde. Dabei hatten die Verantwortlichen der SG bereits einen Fahrer abgestellt, der Petkovic auch München holen sollte. Aufgrund seiner Durchschlagskraft hätte der bayernligaerfahrene Angreifer sicherlich die Chancen der SG deutlich erhöht, so endete das Spiel mit einem Debakel.

Im ersten Spielabschnitt war die Relegationspartie noch einigermaßen ausgeglichen, allerdings hatte der Gast aus Petershausen da bereits weitestgehend das Heft in der Hand. Dem besten Spieler auf dem Platz, SG-Keeper Quirin Hechtl, war es zu verdanken, dass es zur Halbzeit nur 0:1 aus Sicht des Gastgebers stand. Bei einem Schuss aus kurzer Distanz von Michael Sänger hatte Hechtl keine Chance. Die beste Phase der SG war nach rund einer halben Stunde Spielzeit, als Tobias Isemann eine Ecke Zentimeter am langen Pfosten vorbei schoss. Einen Schuss aus 16 Metern, halbrechte Position, setzte Isemann den Ball an den langen Pfosten.

Das war es dann allerdings aus Sicht des Gastgebers, der fortan zu keiner nennenswerten Torgelegenheit mehr kam. Entsprechend schraubte der SV Petershausen das Ergebnis nach oben. In der 53. Minute netzte Marco Hochmuth zum 2:0 für den SVP ein, in der 68. Minute trug sich Eric Biering in die Torschützenliste ein. In der 81. Minute machte Louis Roßmann den Deckel zum 4:0 drauf, und in der 86. Minute sorgte Florian Ziller mit dem 5:0 für den Endstand.

Beide Trainer, Andreas Brysch für die SG Altomünster/Pipinsried II und Dominik Langenegger für den SV Petershausen, waren sich nach der Partie einig, dass das Ergebnis dem Spielverlauf entsprach und Petershausen hochverdient aufsteigt.

Aufrufe: 017.6.2024, 07:35 Uhr
Bruno HaelkeAutor