2025-12-03T05:51:34.672Z

Ligabericht
5:0-Torschütze Felix Heinloth und der TV Parsberg fegten über Schlusslicht Töging hinweg.
5:0-Torschütze Felix Heinloth und der TV Parsberg fegten über Schlusslicht Töging hinweg. – Foto: Florian Würthele

4:4-Wahnsinn im Topspiel – Ramspauer Sensation – TVP mit Raketenstart

Bezirksliga Süd, der Sonntag: Regenstauf gibt gegen Kareth klare Führungen aus der Hand +++ BSC siegt nach deutlicher Leistungssteigerung +++ Hainsacker setzt Ungeschlagen-Lauf fort

Was für ein Spitzenspiel in der Bezirksliga Süd! Der TB/ASV Regenstauf und der TSV Kareth lieferten sich ein Acht-Tore-Spektakel, das ohne Sieger blieb. Ein bitterer Spielverlauf aus Sicht der Blitzer. Sie führten drei Mal mit zwei Toren Abstand, doch moralstarke Karether schlugen immer wieder zurück. Indes musste sich Tabellenführer SV Wenzenbach klein beigeben. Die Brandl-Elf verlor auswärts bei der SpVgg Ramspau völlig überraschend mit 1:2.

Drei Tore in den ersten handgestoppt 6 Minuten und 50 Sekunden: Dieses Kunststück gelang dem TV Parsberg im Heimspiel gegen den SV Töging. Letztlich musste sich der chancenlose Tabellenletzte mit 0:6 beugen. In wesentlich engeren Matches durften die SpVgg Hainsacker (1:0 in Prüfening), der FC Viehhausen (1:0 in Schwarzhofen) und der BSC Regensburg (3:2 gegen Breitenbrunn) jubeln. Die Stimmen.


Christoph Bächer (Trainer FSV Prüfening): „Die Mannschaft hat heute vieles was wir uns vorgenommen haben gut umgesetzt, auf die Basics geachtet und sich ins Spiel reingearbeitet. Über das ganze Spiel haben wir uns ein Chancenplus erarbeitet, treffen aber einfach nicht ins Eckige. Auf der anderen Seite kassierten wir erneut ein unglückliches Tor. Wir werden auch beim nächsten Spiel wieder alles daran setzen, uns endlich wieder für gute Leistungen zu belohnen.“

Dieter Schmid (Abteilungsleiter SpVgg Hainsacker): „Es ergab sich das erwartete Kampfspiel, bei dem sich beide Mannschaften sehr schwer taten, zu Möglichkeiten zu kommen. Prüfening verpasste die Führung, konnte unseren Torwart David Morgenschweis zweimal nicht überwinden und so avancierte Simon Pitzl zum glücklichen Matchwinner!“



Adi Götz (Trainer SV Schwarzhofen): „Schade, dass nicht die bessere, sondern die clevere Mannschaft gewonnen hat. Zur Halbzeit mussten wir eigentlich mindestens 3:0 führen. Hiert haben wir es nicht geschafft, die hundertprozentigen Torchancen unterbringen. Wie es so oft im Fußball kommt, machte der Gegner aus zwei Torchancen ein Tor – gerade während einer Druckphase von uns. Clever vom Gegner und für uns extrem schade. Es wäre bei Weitem mehr drin gewesen.“



Thorsten Seufert (Trainer TB/ASV Regenstauf): „Wir sind perfekt ins Spiel gestartet. Unser Plan ging über weite Strecken auf. Der Spielverlauf ist natürlich bitter für uns, wenn man den Großteil des Spiels teilweise mit zwei Toren führt. Die Mannschaft hat aber sehr gut gearbeitet und hätte sich den Sieg verdient gehabt.“



Stephan Buckow (Trainer TV Parsberg): „Ein hochverdienter Sieg, der nach der Hinspielniederlage auch irgendwo notwendig war. Auch im Hinblick darauf, dass ich mit Schott, Wynn und Pröbster kurzfristig drei Achsenspieler ersetzen musste, muss man hochzufrieden sein. Natürlich hat uns in die Karten gespielt, dass wir nach sieben Minuten bereits mit 3:0 in Führung lagen. Dann war das Thema irgendwo erledigt. Ich bin froh darüber, dass wir in unserer Entwicklung den nächsten Schritt gemacht haben. Jetzt kommen die Wochen der Wahrheit.“



Nizar Klica (Trainer BSC Regensburg): „Wir spielten eine katastrophale erste Halbzeit, lagen 0:2 zurück. Das haben die Spieler dann auch in der Kabine zu hören bekommen. Wir sind Gott sei Dank aufgewacht und haben das Spiel in der zweiten Hälfte komplett an uns gerissen. So konnten wir einen 0:2-Rückstand in einen 3:2-Sieg umbiegen. Dem verletzten Spieler von Breitenbrunn wünschen wir gute Besserung und hoffen, dass es nicht ganz so schlimm ist.“



Matthias Beier (Sportlicher Leiter SV Wenzenbach): „In den ersten 20, 25 Minuten war es ein Powerplay von uns. Wir vergaben mehrere gute Chancen. Nach einer Ecke gab es einen fragwürdigen Elfmeter für Ramspau zum 1:0. Durch ein schön herauskombiniertes Tor kamen wir zum Ausgleich. Das 2:1 war ein schöner Sonntagsschuss. Wir trafen anschließend den Pfosten. In der zweiten Halbzeit hat der Gegner alles hinten rein gestellt. Wir hätten ein bis zwei Handelfmeter bekommen können, sind aber nur noch zu wenigen Torchancen gekommen. Gegen eine kämpferische und effektive Mannschaft haben wir unglücklich verloren. Die Niederlage müssen wir uns selbst zuschreiben.“

Aufrufe: 019.10.2025, 17:49 Uhr
Florian WürtheleAutor