
In den Staffeln der Kreisliga A des Bezirks Ostwürttemberg war einiges geboten. Hier gibt es den ausführlichen Rückblick und den Service für jede Staffel.
Ein rabenschwarzer Tag für die Bettringer Reserve, während die SGM Lautern-Essingen eine Machtdemonstration ablieferte. Überragender Akteur auf dem Platz war Uwe Sonnleitner, der die Partie fast im Alleingang entschied. Den Torreigen eröffnete er in der 11. Minute per Foulelfmeter, nur drei Minuten später legte er in der 14. Minute das 0:2 nach. Bettringen fand kein Mittel gegen die Angriffswellen der Gäste. Patrick Weber erhöhte in der 34. Minute auf 0:3, bevor erneut Uwe Sonnleitner in der 37. Minute – diesmal per Handelfmeter – seinen Hattrick perfekt machte. Nach dem Seitenwechsel schalteten die Gäste einen Gang zurück, blieben aber effizient: Dominik Gebel markierte in der 59. Minute das 0:5, und Daniel Dambacher setzte in der 79. Minute den Schlusspunkt zum deutlichen 0:6-Endstand.
In Herlikofen sahen die Zuschauer eine einseitige, aber hochkonzentrierte Leistung der Heimelf. Der TV Herlikofen ließ den Gästen der SGM Alfdorf/Hintersteinenberg zu keinem Zeitpunkt Raum zum Atmen. Den Bann brach Marlon Großmann in der 27. Minute mit dem Führungstreffer. Kurz vor der Pause stellte Yannick Hägele in der 41. Minute die Weichen auf Sieg. Direkt nach dem Wiederanpfiff machte Yannick Hägele mit seinem zweiten Treffer in der 50. Minute alles klar. Die SGM wirkte sichtlich konsterniert, was Florian Pflieger nur fünf Minuten später in der 55. Minute zum 4:0 ausnutzte. Den Schlusspunkt unter einen souveränen Heimsieg setzte Lukas Karanikas kurz vor dem Ende in der 88. Minute.
Was für eine Achterbahnfahrt der Gefühle in Waldhausen! Mutlangen erwischte einen Traumstart durch Sebastian Steinke, der in der 11. Minute traf und in der 37. Minute per Foulelfmeter auf 0:2 erhöhte. Doch Waldhausen bewies eine unglaubliche Moral: In der Nachspielzeit der ersten Hälfte verkürzte Nick Gutbrod per Foulelfmeter (45.+2 Minute), und in der 63. Minute gelang Dominic Wendel tatsächlich der viel umjubelte Ausgleich zum 2:2. Das Spiel schien zu kippen, doch dann folgte die bittere Wende für die Hausherren: Ein unglückliches Eigentor von Nick Mayer in der 74. Minute brachte Mutlangen wieder in Front. Waldhausen warf nun alles nach vorne, wurde aber eiskalt ausgekontert. Sinan Keskin (80. Minute) und David Niersberger (87. Minute) schraubten das Ergebnis zum am Ende etwas zu deutlichen 2:5 in die Höhe.
In Heubach erlebten die Fans eine turbulente Anfangsphase, die nichts für schwache Nerven war. Binnen nur vier Minuten fielen drei Treffer! Zunächst jubelten die Heubacher über einen Doppelschlag von Andrei Pistol (24. Minute) und George Al Gahleb (26. Minute). Doch die Freude über die 2:0-Führung hielt keine sechzig Sekunden, denn Philipp Hogh markierte postwendend in der 27. Minute den Anschlusstreffer für Straßdorf. Nach diesem Feuerwerk beruhigte sich die Partie etwas, blieb aber hochintensiv. Straßdorf gab sich nie auf und belohnte sich in der zweiten Halbzeit: Dominik Bertsch erzielte in der 71. Minute den Ausgleich zum 2:2. Ein Remis, das vor allem von der wilden ersten halben Stunde lebte.
Ein torreiches Spektakel bekamen die Zuschauer in Schechingen geboten. Mögglingen erwischte den besseren Start durch Justin Fuchs, der bereits in der 7. Minute zum 0:1 traf. Schechingen antwortete jedoch prompt durch Fabian Heinrich in der 9. Minute. Die Hausherren drehten die Partie durch Daniel Uber in der 24. Minute, doch Mögglingen kam in der vierten Minute der Nachspielzeit der ersten Hälfte durch Ibrahim Cakmak (45.+4 Minute) wieder zum Ausgleich. Im zweiten Durchgang zeigte sich Schechingen jedoch als das abgeklärtere Team. Aron Abele (60. Minute), Paul Groß (67. Minute) und erneut Fabian Heinrich (75. Minute) sorgten mit ihren Treffern für klare Verhältnisse und einen Heimsieg.
Großdeinbach feierte einen Heimsieg, der jedoch erst in der Schlussphase endgültig besiegelt wurde. Dominic Melcher brachte die Hausherren bereits in der 3. Minute in Führung, doch Eschach reagierte schnell und glich durch Lukas Stoll in der 7. Minute aus. Dominic Melcher stellte mit seinem zweiten Treffer in der 32. Minute die erneute Führung für Großdeinbach her. Das Spiel blieb lange offen und hitzig. In der 82. Minute sah der Eschacher Torschütze Lukas Stoll die Gelb-Rote Karte. In Überzahl ließ Großdeinbach nichts mehr anbrennen und schlug durch einen Doppelpack von Simon Wahl (83. und 85. Minute) eiskalt zu, um den 4:1-Endstand zu markieren.
Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn! Wer nicht auf dem Sportplatz war, hat eines der dramatischsten Spiele der Saison verpasst. Ein ständiges Hin und Her hielt die Fans in Atem. Alin Fuchs brachte Spraitbach in Führung (8. Minute), Mike Werner glich aus (15. Minute), bevor erneut Alin Fuchs kurz vor der Pause (44. Minute) das 2:1 erzielte. Nach dem Wechsel glich David Felske für Hussenhofen aus (55. Minute), doch Robin Arnet brachte Spraitbach in der 71. Minute wieder in Front. Die Schlussphase war an Dramatik nicht zu überbieten: David Felske glich in der 85. Minute zum 3:3 aus, und als Christian Munz in der 89. Minute das 3:4 für Hussenhofen erzielte, schien die Partie entschieden. Doch mit dem allerletzten Angriff in der 90. Minute rettete Timo Seibold dem FC Spraitbach einen Punkt in diesem denkwürdigen 4:4-Spektakel.
Auch in Heuchlingen gab es eine Punkteteilung, die sich für die Hausherren am Ende fast wie eine Niederlage anfühlen dürfte. Der TV Heuchlingen startete furios: Nico Waidmann brachte sein Team in der 15. Minute in Führung. Zwar glich Sefoulaye Kouboni in der 23. Minute für die Gmünder aus, doch Heuchlingen schien die Partie durch einen weiteren Treffer von Nico Waidmann (33. Minute) und Lukas Dollinger (36. Minute) zur 3:1-Pausenführung unter Kontrolle zu haben. Doch der TSB bewies Kämpferherz. Gian Piero Falcone verkürzte in der 45. Minute per Foulelfmeter zum psychologisch wichtigen Zeitpunkt. In der zweiten Halbzeit drängten die Gäste auf den Ausgleich und wurden in der 72. Minute belohnt, als erneut Sefoulaye Kouboni zum 3:3-Endstand traf.
+++
+++
In Lauchheim wurden die Zuschauer direkt kalt erwischt. Die Sportfreunde Rosenberg starteten furios und gingen bereits in der 4. Minute durch Dominik De Gruyter mit 0:1 in Führung. Doch der Schock hielt nicht lange an: Lauchheim schüttelte sich kurz und drehte die Partie noch vor der Pause innerhalb von nur zwei Minuten. Zuerst glich Felix Beck in der 20. Minute zum 1:1 aus, bevor Felix Lutz in der 22. Minute die Hausherren mit 2:1 in Front brachte. Direkt nach dem Seitenwechsel sorgte Dennis Ziegler in der 46. Minute mit dem 3:1 für klare Verhältnisse. Den Schlusspunkt unter eine starke Mannschaftsleistung setzte erneut Dennis Ziegler in der 67. Minute, der mit seinem zweiten Treffer den 4:1-Endstand markierte.
Lange Zeit bissen sich die Abtsgmünder am Abwehrbollwerk der Gäste die Zähne aus, doch ein Tor zum psychologisch wichtigsten Zeitpunkt öffnete die Schleusen. In der 45. Minute erlöste Jonas Graule sein Team mit dem Führungstreffer zum 1:0. Nach dem Seitenwechsel ging es Schlag auf Schlag: Elvis Bevab erhöhte in der 50. Minute auf 2:0, und nur drei Zeigerumdrehungen später sorgte Clemens Schmid in der 53. Minute mit dem 3:0 für die Vorentscheidung. Unterschneidheim hatte dem wenig entgegenzusetzen, sodass Christoph Schäfer in der 71. Minute den Deckel zum 4:0-Heimsieg draufmachte.
In einer hart umkämpften Partie, die vor allem von der taktischen Disziplin beider Mannschaften geprägt war, suchten die Fans lange vergeblich nach Toren. In solchen Spielen entscheiden oft Nuancen – oder eben Standardsituationen. In der 62. Minute bekamen die Hausherren einen Strafstoß zugesprochen. Tim Kailer übernahm die Verantwortung und verwandelte den Foulelfmeter sicher zum 1:0. Jagstzell warf in der Schlussphase zwar alles nach vorne, konnte das Abwehrbollwerk der SG jedoch nicht mehr knacken.
Dieses Derby bot eine Schlussphase, die nichts für schwache Nerven war! Über 70 Minuten neutralisierten sich beide Teams weitestgehend, bis Valentin Konle in der 71. Minute die Gäste aus Pfahlheim mit 0:1 in Führung brachte. Röhlingen drängte auf den Ausgleich, doch in der Nachspielzeit wurde es völlig verrückt: Zuerst schien Bruno Wohlfrom in der 93. Minute (90.+3) mit dem 0:2 alles klar gemacht zu haben. Doch quasi im Gegenzug markierte Julian Brendle in der 94. Minute (90.+4) noch das 1:2. Für eine komplette Aufholjagd reichte die verbleibende Zeit jedoch nicht mehr, sodass Pfahlheim die drei Punkte knapp entführte.
Im Duell zwischen Ellwangen und der SGM Rindelbach/Neunheim dominierten die Abwehrreihen das Geschehen. Während die Zuschauer ein intensives Spiel mit vielen Zweikämpfen sahen, blieben die ganz großen Torchancen auf beiden Seiten Mangelware. Beide Teams agierten defensiv hochkonzentriert und ließen über die gesamten 90 Minuten keinen Treffer zu, was letztlich in einer torlosen Punkteteilung resultierte.
Die Viktoria aus Wasseralfingen lieferte eine Machtdemonstration ab, allen voran ein überragender Marius Weber. Er eröffnete bereits in der 6. Minute den Torreigen und legte in der 23. Minute mit seinem zweiten Treffer zum 2:0 nach. Nur vier Minuten später schraubte Jonas Höcherl (27. Minute) das Ergebnis auf 3:0 hoch. Auch nach der Pause blieb Wasseralfingen hungrig: Cemal Krasniqi traf in der 65. Minute zum 4:0, bevor Marius Weber in der 81. Minute seinen Hattrick zum 5:0 perfekt machte. Der Ehrentreffer für Adelmannsfelden durch einen von Kevin Bernecker verwandelten Foulelfmeter in der 89. Minute war lediglich noch Ergebniskosmetik.
In Zöbingen dauerte es bis kurz vor dem Halbzeitpfiff, ehe das erste Mal Jubel aufbrandete – allerdings auf kuriose Weise. Ein unglückliches Eigentor von Leon Benguric in der 45. Minute brachte die Hausherren mit 1:0 in Front. Im zweiten Durchgang blieb die Partie lange offen, bis Zöbingen in der Schlussphase die endgültige Entscheidung erzwang. Gabriel Gruber avancierte zum Matchwinner, indem er in der 80. Minute auf 2:0 erhöhte und nur sechs Minuten später (86. Minute) mit seinem zweiten Tor zum 3:0-Endstand alles klarmachte.
Kerkingen sah lange Zeit wie der Sieger in diesem Duell aus. Kurz vor der Pause erzielte Marian Krisch in der 44. Minute das 0:1 für die Gäste. Doch die SGM Fachsenfeld/Dewangen kam mit viel Wut im Bauch aus der Kabine. Daniel Rembold glich in der 55. Minute zum 1:1 aus und läutete damit eine spannende Schlussphase ein. Das glücklichere Ende hatten schließlich die Hausherren für sich: In der 83. Minute war Jonas Christlieb zur Stelle und markierte den viel umjubelten 2:1-Siegtreffer.