
Selbst ein klarer 0:3-Rückstand nach einer halben Stunde hat den Tabellenführer der Kreisliga Nord SV 08 Auerbach (1./37) nicht aus der Bahn geworfen, am Ende wendete die Maier-Elf gegen einen "brutal effizienten" TSV Erbendorf (6./21) noch das Blatt und gewann mit 4:3. Da auch die beiden schärfsten Verfolger SpVgg Trabitz (2./32 - 1:0 gegen Eschenbach) und die SV Grafenwöhr (3./30 - 1:0 gegen Kulmain) ihre Hausaufgaben wohl knapp, aber erfolgreich lösten, bleibt am oberen Rand der Tabelle nach dem ersten Rückrundenspieltag alles unverändert.
Schauen wir noch kurz auf die "Sorgenkinder" der Liga. Schlußlicht SV Kohlberg (14./4) verlor das "Sechs-Punkte-Duell) beim FC Vorbach (9./15) mit 0:4, was bedeutet, dass die Schlinge um den Hals weiterhin sehr eng bleibt. Der Vorletzte SC Kirchenthumbach (13./9 - 1:1 in Eslarn) überraschte mit einem Punktgewinn beim Spitzenteam aus Eslarn (4./27) und schließlich musste der SC Eschenbach(12./10) in Trabitz mit 0:1 kleinbei geben.
Denkbar schlechter Start für die durch viele Ausfälle umformierte Gästeelf, denn nach sechs Zeigerumdrehungen lag sie bereits mit 0:2 im Rückstand. Das 0:3 nach einer halben Stunde durch ein Eigentor schuf dann schon eine Art frühe Vorentscheidung zugunsten der Heimelf. Die Gäste zeigten jedoch Moral, vor allem im zweiten Spielabschnitt war der Wille, das Ergebnis zu verbessern, deutlich erkennbar, für einen Torerfolg reichte das Aufbäumen jedoch nicht. Während der TSV damit den Abstand zu den Abstiegsplätzen zum Rückrundenbeginn auf doch erst einmal beruhigende acht Zähler vergrößern konnte, bleibt die Lage für die Oberfranken unangenehm.
"Heute können die Jungs stolz auf ihre Leistung sein. Wir haben über weite Strecken des Spiels mutig nach vorne gespielt und haben unsere Chancen eiskalt genutzt. Die sehr fair auftretenden Gäste fanden erst zu ihrem Spiel, als es schon 3:0 stand. Ein Rückrundenstart nach Maß", so die kurze Zusammenfassung von TSV-Spielercoach Martin Bächer.
"Trotz einer extremen Leistungssteigerung nach der Pause eine insgesamt verdiente Auswärtsniederlage. Dennoch haben wir nach der Pause nicht geschafft, für eine krasse Torgefahr zu sorgen. Wohl hatten wir vielleicht fünf Abschlüsse und der Gegner gar nichts mehr, aber es kam dabei halt nichts mehr heraus. Das große Problem heute war die Personallage, mehrere Stammspieler fielen kurzfristig aus - Patrick Winde musste beispielsweise in die Klinik zu einer Not-OP wegen Blinddarm - zudem standen mehrere Angeschlagene auf dem Platz, so dass wir uns mehr oder weniger durchgequält haben. Dementsprechend mussten wir eine veränderte Startaufstellung auf den Platz schicken, die sich natürlich erst ordnen musste, was die Folge hatte, dass der Gegner aus den beiden ersten Chancen gleich zwei Tore machte. 0:2 nach wenigen Minuten, schwierig bei den Platzverhältnissen in der Fremde dann noch etwas zu drehen. Ich hab dann doch deutliche Worte in der Pause gesprochen, meine Mannschaft hat reagiert und nach Wiederbeginn ein ganz anderes Gesicht gezeigt. Sie war dann aggressiv, war eng am Mann, hatte viele Balleroberungen und auch einige Abschlüsse. Am Ende dennoch eine verdiente Niederlage, weil wir die erste Viertelstunde komplett verpennen. Die angesprochenen vielen Ausfälle - ich könnte noch mehr aufzählen - haben es heute halt sehr schwer gemacht. Umstellungen und Ansprache zur Halbzeit haben gefruchtet, was für mich das klare Zeichen war, dass die Mannschaft lebt, dass sie willig ist und dass sie Moral zeigt, weil sie sich nicht aufgegeben hat, sie wollte unbedingt das Ergebnis korrigieren, was leider nicht mehr gelang. Für uns heißt es nun, noch vor der Winterpause gegen die direkte Konkurrenz Punkte zu holen. Auf diesem Weg gehen beste Genesungswünsche an Patrick Winde ins Krankenhaus, leider haben wir es nicht geschafft, ihm drei Punkte zu schenken. Am Ende bleibt die positive Erkenntnis, dass die Mannschaft intakt ist und sicherlich alles dafür tun wird, um gemeinsam aus dieser schwierigen Lage herauszukommen", so das ausführliche Resümee von Gästetrainer Michael Kaufmann.
Tore: 1:0 Daniel Weigl (3.), 2:0 Fabian Höcht (6.), 3:0 Konstantin Riess (33./Eigentor) - Schiedsrichter: Johannes Franz - Zuschauer: 70
Das Spiel wurde wegen Unbespielbarkeit des Platzes abgesetzt.
Hochverdient behielten die Garnisonsstädter in dieser Partie die Oberhand, wären aber in der Schlußphase für ihren zuvor betriebenen Chancenwucher fast noch bestraft worden. Der Spielverlauf ist schnell erzählt: Grafenwöhr gegen einen tief stehenden Gegner fast durchwegs im Vorwärtsgang, das nach einer Stunde durch Luca Reiss markierte 1:0 spiegelte die Kräfteverhältnisse auf dem grünen Geläuf zu wenig wieder. Erneut verpasste es der Gastgeber, seine erarbeitete Dominanz in Zählbares zu verwandeln, das stets präsente Problem in der Verwertung zum Teil hochkarätiger Einschußchancen hielt die Gäste bis zum Spielende im Spiel. Ja, nur wenige Minuten vor dem Abpfiff bot sich ihnen dann die große Chance, den Spielverlauf quasi auf den Kopf zu stellen, als sie bei einem "Riesenbrett" den Ausgleichstreffer dicht vor Augen hatten. Am Ende blieb es jedoch beim gerechten 1:0 für die SVG, der den Ambitionen, dem Führungsduo auf den Fersen zu bleiben, weitere Nahrung gibt.
"Ohne drei wichtige Stammspieler wollten wir heute den Sieg, den wir auch verdientermassen erringen konnten. Jugend forscht, war angesagt heute. Vom Spielverlauf her Parallelen zum Hinspiel: Wir mit viel Ballbesitz, Torchancen, Kulmain mit elf Mann hinten. Zur Halbzeit muss es schon 2:0 stehen, nach dem Wechsel weiter Einbahnstrassenfußball. Der Vorwurf an meine Männer wiederholt sich: Die Chancenverwertung ist unser großes Manko, wir schaffen es einfach nicht, aus den herausgespielten, zum Teil großen Möglichkeiten mehr Tore zu machen. Und wenn es dumm läuft, kassieren wir kurz vor Schluß noch den Ausgleich bei einem Volleyschuß von Pusiak. Angemerkt sollte noch werden, dass der erste Torschuß Kulmains aus der 87. Minute datierte. Wenn du also Pech hast, dann geht das Ding 1:1 aus, was allerdings in keinster Weise verdient gewesen wäre. Alles in allem eine reife Mannschaftsleistung einer sehr jungen Truppe mit fünf Zwanzigjährigen, es war richtig gut, wie erhofft haben wir das Heimspiel durchgezogen. Mit dreizehn Punkten aus den letzten fünf Partien sind wir sehr zufrieden und reisen nun am nächsten Wochenende optimistisch nach Tremmersdorf", sagte SVG-Coach Bobby Bafra am Samstagabend.
"Die Ausgangslage war schwieriger, da uns gegenüber letzter Woche vier Spieler fehlten. Dann haben sich noch drei Mann während des Spiels verletzt, das ist dann einfach nicht zu kompensieren, vor allem gegen eine Mannschaft wie Grafenwöhr, die in der Offensive einfach bockstark besetzt ist. Dennoch haben wir es lange geschafft, ein 0:0 zu halten, schade halt, das wir beim 0:1 fast in einen Konter laufen, obwohl wir nach vorne gar nicht viel Optionen hatten. Insgesamt gesehen ein verdienter Sieg des Gastgebers, weil dieser das Spiel gemacht hat. Aber dann kommt es, wie es im Fußball oft ist, Grafenwöhr hat zuvor drei große Möglichkeiten, lässt die liegen und wir kommen in der 88. Minute zu einem Riesenbrett, wo das 1:1 fallen muss, was allerdings ehrlicherweise nicht verdient gewesen wäre. Sichtbar war bei uns, dass uns nach dem Spiel letzte Woche in Kohlberg das Selbstverständnis fehlt, das hat uns einfach einen Knick gegeben, daran gilt es bis zum Spiel gegen Auerbach - dem leichtesten Spiel - zu arbeiten. Hoffen wir, dass es dann personell wieder besser aussieht. Wie gesagt, der Sieg von Grafenwöhr war verdient", so Gästetrainer Oliver Drechsler.
Tor: 1:0 Luca Reiß (61.) - Schiedsrichter: Michael Bauer - Zuschauer: 70
Die Zuschauer sahen ein äußerst abwechslungsreiches und unterhaltsames Spiel. Trotz schwieriger Platzverhältnissen zeigten beide Mannschaften über weite Strecken durchaus sehenswerten Fußball. In der ersten Hälfte hatte die Heimelf zwar mehr Spielanteile und ließ auch mehrere Male ihre Qualitäten aufblitzen, aber die Steinwaldelf versteckte sich keineswegs und war darüber hinaus brutal effektiv: So war in den ersten 30 Minuten praktisch jeder Schuß des TSV ein Treffer. Nach sehenswerten Angriffen schossen Martetschläger und zweimal Herrmann eine 3:0-Führung heraus und nicht wenige auf dem Sportplatz rieben sich verwundert die Augen. Der Tabellenführer war aber davon nicht beeindruckt und machte weiter mächtig Tempo. Kurz vor der Halbzeit gelang ihm der Anschlußtreffer nach einem Gewühl im Strafraum. Nachdem die Gäste kurz danach die Riesenchance auf das 4:1 alleine vor dem Torwart vergaben, verkürzte Auerbach in der Nachspielzeit der 1. Halbzeit noch auf 3:2.
Die zweite Halbzeit war insgesamt ausgeglichener Allerdings waren es nun die Hausherren, die effektiver waren. Die leidenschaftlich kämpfende Erbendorfer Abwehr ließ nicht mehr viel zu, aber zweimal schlug der Tabellenführer noch zu und drehte das Spiel. Die Gäste hatten auch noch ihre Chancen, aber ein vierter Treffer sollte nicht mehr gelingen. (Quelle: Spielbericht TSV Erbendorf)
"Wie schon in der letzten Woche, gerieten wir durch einen Sonntagsschuss in Rückstand. Sowohl davor als auch danach waren wir aus meiner Sicht spielerisch die bessere Mannschaft und trotzdem lagen wir nach 30 Minuten 0:3 zurück. Erbendorf war brutal effizient. Trotz des hohen Rückstandes hat jeder daran geglaubt, das Ding noch umzubiegen. Gerade das 2:3 kurz vor der Halbzeit hat natürlich gut getan und uns sehr geholfen. Ich kann vor dieser geschlossenen Mannschaftsleistung nur meinen Hut ziehen. Natürlich können wir die drei Gegentore nicht einfach wegdiskutieren, das müssen wir künftig wieder besser machen. Dennoch bin ich sehr stolz auf meine Jungs, wie sie mit dem Rückstand umgegangen sind und das Spiel gedreht haben. Das Spiel heute war deutlich mehr wert als „nur“ den Gewinn von 3 Punkten", so Daniel Maier, Coach des Tabellenführers.
"Wenn du beim Tabellenführer nach 30 Minuten 3:0 führst und am Ende als Verlierer vom Platz gehst, dann ist das natürlich extrem bitter und enttäuschend. Wobei man nicht vergessen darf, dass Auerbach alle Tore hervorragend herausgespielt hat und das auch keine Zufallsprodukte waren. Wir hätten vielleicht den einen oder anderen Angriff besser verteidigen können, wenn nicht sogar müssen, aber die individuelle Klasse von Auerbach hat sich da heute durchgesetzt. Meiner Mannschaft kann ich keinen Vorwurf machen, da sie sehr viel ins Spiel investiert hat und jedem Ball nachgejagt ist. Am Ende bleibt leider ein bitteres Ergebnis, das wir jetzt schnellstmöglich wieder aus den Köpfen bekommen wollen. Am Sonntag werden wir wieder angreifen und vielleicht belohnen wir uns ja gegen Trabitz für unseren betriebenen Aufwand", so Benjamin Scheidler, Chefanweiser der Gästeelf.
Tore: 0:1 Michael Martetschläger (3.), 0:2 und 0:3 Jonas Herrmann (10./30.), 1:3 Manuel Trenz (42.), 2:3 und 3:3 Matthias Förster (45.+2/61.), 4:3 Manuel Trenz (78.) - Schiedsrichter: Marcel Neuse - Zuschauer: 120 - Zeitstrafe für Casey Choffy (90.+5/Erbendorf)
Mit dem knappsten aller Ergebnisse hielt der Tabellenzweite den Derbygast aus Eschenbach nieder und bleibt damit zum Start in die zweite Saisonhälfte in der Spur. Manuel Stemmer avancierte dabei mit seinem Treffer in der 38. Minute zum Matchwinner. Schon im ersten Spielabschnitt lag das Chancenplus deutlich auf Seiten der SpVgg, wenngleich die mit einer defensiven Grundeinstellung auftretenden Rußweiherstädter einen "Hochkaräter" nicht verwerten konnten. Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft, am Ende brachte die Heimelf ihren knappen Vorsprung gegen den nie aufsteckenden Gast - er dezimierte sich in der Schlußphase mit gleich zwei Zeitstrafen - über die Zeit.
"Unsere Mannschaft startete mit einem hochverdienten 1:0-Erfolg im ersten Rückrundenspiel zu Hause gegen den SC Eschenbach. Auf tiefem Geläuf dominierte das Team mit Kombinationsspiel. Der Gegner stand extrem tief, verteidigte kompakt und setzte auf Konter. Einmal hatte der SCE in der 1. Halbzeit eine Grosschance, eben durch so einen. Unsere Mannschaft bestimmte geduldig das Geschehen und erspielte sich mehrere hochkarätige Chancen. In der 38. Minute fiel der verdiente Führungstreffer: Serdar Gümüs spielte einen präzisen Diagonalpass auf Manuel Stemmer, der den Ball per Volley-Abnahme zum 1:0-Halbzeitstand im Tor unterbrachte. Auch nach dem Seitenwechsel blieb unser Team tonangebend und zeigte eine geschlossene, kämpferische Leistung. Am Ende sicherte der Pflicht- und Arbeitssieg drei Punkte, behauptete Tabellenplatz zwei und hält damit die Schlagdistanz zur Tabellenspitze", so das Resümee von SpVgg-Coach Thomas Baier.
"Trabitz heute einfach effizienter und wir entsprechend 1:0 verloren. Wir sind enttäuscht", so kurz und knapp der Trainer der Gäste, Muhammet Dal.
Tor: 1:0 Manuel Stemmer (38.) - Schiedsrichter: Timmy Joe Schlesinger (38.) - Zuschauer: 120 - Zeitstrafen für Valentin Schieder (84.) und Hendrik Reindl (88./beide Eschenbach)
Doch ein wenig überraschend knöpften die abstiegsgefährdeten Gäste der Grenzlandelf einen Punkt ab, einer, der für den SCK in der Endabrechnung noch wichtig sein könnte. Schon überraschend dabei, dass "Dumba" die erste halbe Stunde die Akzente setzte, der Eslarner Motor kam nicht auf Touren, die Führung für den Gast war nicht unverdient. Eine Unwägbarkeit der Gästedefensive nutzte der TSV dann zum Ausgleich in einer Phase, als er endlich Zugriff bekam. Kurz nach dem Seitenwechsel verpasste die Rackl-Elf dann die große Chance, das Blatt zu wenden, als Ligatorjäger Sebastian Striegl einen - aus Sicht der Gäste diskussionswürdigen - Strafstoß vergab. Im weiteren Verlauf übernahm Eslarn die Spielführung, konnte aber daraus keinen Vorteil ziehen, also nichts Zählbares machen. So blieb es am Ende beim 1:1, über das sich der Gast sicherlich ein wenig mehr freuen kann, als die Heimelf.
"Kirchenthumbach hat uns in den ersten 30 Minuten nicht unser Spiel machen lassen, folglich taten wir uns sehr schwer, ins Spiel zu finden. Das 0:1 fällt dann aus abseitsverdächtiger Position. Gegen Ende der ersten Hälfte konnten wir mehr Spielanteile gewinnen und ausgleichen. Leider änderte sich nach der Pause nicht viel: Wir hatten viel Ballbesitz, waren aber im letzten Drittel nicht zwingend genug. Leider konnten wir aus einer Vielzahl von Standards keinen Ertrag erzielen. Auch ein verschossener Strafstoß fügt sich da mit ein. Unterm Strich für uns zu wenig, trotzallem bleiben wir vorne dabei. Wir können den Stolperer verkraften, so lange wir am nächsten Wochenende wieder zu alter Form finden", sagte TSV-Spielertrainer Peter Rackl.
"Vor Spiel Beginn war die Favoritenrolle klar zugewiesen. Dies konnten wir allerdings in der ersten Halbzeit widerlegen. Eslarn hatte Einzelsituationen, die aber nicht zwingend als Torchance zu werten gewesen wären. Wesentlich mehr Spielanteile lagen auf unserer Seite, wir waren die spielbestimmende Mannschaft und so kam es folgerichtig zum 0:1-Führungstreffer durch Fabian Lober. Kurz vor der Halbzeit leisteten wir uns eine Unstimmigkeiten zwischen Verteidiger und Torwart und mussten den Ausgleich hinnehmen. Die zweite Hälfte war ausgeglichener, Eslarn erarbeitete sich nun mehr Spielanteile. Eine klare Fehlentscheidung war der verhängte Elfmeter gegen uns, doch unser Schlussmann Lukas Held konnte den Ball sicher parieren. Überhaupt - die Spieler auf beiden Seiten waren sich einig, dass die Partie durch die Unparteiischen zugunsten Eslarns weiter geführt wurde. Bis zum Schluss stand die Partie auf des Messers Schneide, letztendlich können - aus meiner Sicht - beide Mannschaften mit der Punkteteilung zufrieden sein", so das Resümee von Gästetrainer Andreas Freiberger.
Tore: 0:1 Fabian Lober (26.), 1:1 Lukas Dobmeier (41.) - Schiedsrichter: Andreas Kink - Zuschauer: 65 - Besonderes Vorkommnis: Sebastian Striegl (TSV) scheitert mit Strafstoß an Gästeschlussmann Lukas Held (51.)
Deutlich entschied die Heimelf am Ende dieses Kellerduell zu ihren Gunsten und erlangte damit einen kleinen Befreiungsschlag im Abstiegskampf, während die Wolken über dem SVK unverändert dunkel bleiben. Dabei starteten die Gäste sogar besser in die Partie, verpassten aber sich zu belohnen und erhielten im Gegenzug noch vor der Pause einen gleich doppelten Nackenschlag. Nach Wiederbeginn kontrollierten die verbesserten Vorbacher das Spiel, legten noch zwei Treffer nach und kamen am Ende zum erhofften Turnaround nach drei Einbußen in Folge.
"Zwei Mannschaften, die von Anfang an auf ein kampfbetontes Spiel aus waren, haben dennoch versucht Fußball zu spielen und die Gelegenheiten zu nutzen. Unser Team war von Anfang an darauf aus, den nötigen Zug nach vorne zu entwickeln und gemeinsam und leidenschaftlich zu verteidigen. Durch unser Tempo und die immer wiederkehrenden zügigen Angriffe haben wir deutlich mehr Torgefahr ausgestrahlt, als die Gäste aus Kohlberg und damit am Ende absolut verdient gewonnen. Nach schwierigen Wochen hat die Mannschaft mit allen Mann heute die nötige Einstellung und Kampfbereitschaft, die uns jahrelang auszeichneten, wieder auf den Platz gebracht. Dafür ein Lob an alle Beteiligten! So wollen und müssen wir weitermachen, um die angestrebten Punkte zu holen", so Fabian Wiesnet vom Trainerteam des FCV.
"Wir haben es nicht geschafft, in den ersten 30 Minuten unsere Tore zu machen, normal muss es da 2 oder sogar 3:0 stehen für uns. Dann - wie es im Fussball so - leisten wir uns zwei Fehler in der Abwehr und plötzlich steht es dann 2:0 für Vorbach. Zweite Hälfte waren wir bemüht, aber ohne zwingende Torchancen. Wir werden weiter machen und bei unserer Philosophie bleiben". sagte Gästetrainer Eugenio Wild.
Tore: 1:0 und 2:0 Lukas Barthelmann (35./44), 3:0 Haroun Kahouli (54./Strafstoß), 4:0 Jan Schröder (77.) - Schiedsrichter: Toni Rudrof - Zuschauer: 170
