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Spielbericht

3:5 – TuS Borth verpasst Sprung in die A-Liga

Der TuS verliert auch das zweite Relegationsspiel gegen den FC Rumeln-Kaldenhausen. Diesmal fliegen zwei Borther Spieler vom Platz. In der Abwehr leisten sich die Hausherren zu viele Unzulänglichkeiten.

von René Putjus · 15.06.2025, 22:30 Uhr · 0 Leser
– Foto: Rapha Günther

Der TuS Borth hat auch die zweite Relegationspartie zur Kreisliga A Moers in den Sand gesetzt. Nach der 0:2-Pleite beim GSV Moers II unterlag die Mannschaft von Coach Stefan Kuban, dem für die Startelf kein gelernter Innenverteidiger zur Verfügung stand, am Sonntag dem FC Rumeln-Kaldenhausen auf heimischem Naturrasen 3:5 (2:2).

Guter Start vor 500 Zuschauern

Für den TuS ging’s vor rund 500 Zuschauern gleich gut los. Die Hausherren, bei denen Carsten Röll den verletzten Mike Imhof in der Innenverteidigung ersetzte, gingen durch einen Doppelschlag von Philipp Hanz (13./17.) mit 2:0 in Führung. Beim 1:0 profitierte das Kuban-Team von einem Ballverlust der Gäste in der eigenen Hälfte. Nach Zuspiel von René Chmielarczyk traf Hanz das erste Mal. Tor Nummer zwei fiel durch einen Foulelfmeter. Brian Hoffacker war zuvor gelegt worden.

In der 22. Minute schlug der A-Ligist durch Jonah Siebert zurück. Bei den Borthern häuften sich die leichten Ballverluste, der FCR kam über die schnellen Offensivleute immer wieder gefährlich in die Nähe von Keeper Maurizio Vojnic, der an beiden Treffern nichts machen konnte. Siebert war auch der Torschütze zum Ausgleich (36.).

Der zweite Abschnitt war noch torreicher. Zunächst brachte Marco Falk die Duisburger in Führung (56.), ehe Röll per Strafstoß das 3:3 gelang (61.). Keeper Nick Theisejans hatte Hanz von den Beinen geholt. Nochmals Falk (65.) sowie Dustin Seidel mit einem Sonntagsschuss (73.) zogen dem B-Ligisten mit ihren Toren den Stecker.

Zwei Feldverweise gegen den TuS

Borth beendete die Begegnung wieder nicht vollzählig. Waren in Moers drei TuS-Fußballer mit der Ampelkarte runtergeflogen, schickte der Schiri diesmal zwei Spieler vorzeitig unter die Dusche. Finn Schulz leistete sich eine Notbremse und sah Rot (86.), drei Minuten später musste Carsten Lorenz wegen wiederholten Foulspiels mit der Ampelkarte runter.

Kuban erkannte an, dass seine Mannschaft in der nächsten Saison nichts in der A-Liga zu suchen hat: „Das Tempodefizit in der Innenverteidigung und die spielerischen Defizite auf den Außenpositionen haben uns das Genick gebrochen. Immerhin stimmte diesmal die Einstellung. Aber das allein ist eben zu wenig.“

Die Entscheidung, welche Mannschaft in der neuen Spielzeit in der Kreisliga A mitmischt, fällt am kommenden Mittwoch, 19.30 Uhr, wenn der FC Rumeln-Kaldenhausen den GSV Moers II empfängt.