2024-05-17T14:19:24.476Z

Ligabericht
Fuß davor: Weinsheims Kapitän Nico Kuss (rechts) bedrängt seinen Birkenfelder Gegenspieler.
Fuß davor: Weinsheims Kapitän Nico Kuss (rechts) bedrängt seinen Birkenfelder Gegenspieler. – Foto: Sebastian Bohr

3:3 nach 3:0 - TSG Planig nimmt Fuß zu früh vom Gaspedal

Bezirksligist muss sich mit Punkt beim Bollenbacher SV abfinden +++ Siege für SG Fürfeld, Winterbach, Waldböckelheim und SG Guldenbachtal

Der SV Winterbach (52 Punkte) bleibt in der Bezirksliga Nahe dem Tabellenführer FC Schmittweiler-Callbach (56) auf den Fersen. Während die Jungs vom Felsen sich 4:2 in Mörschied durchsetzten, hatte der FC keine Mühe mit der SG Merxheim/Monzingen/Meddersheim (4:1). Ihren 3:2-Sieg über die Zeit gezittert hat der TuS Waldböckelheim bei der SpVgg. Nahbollenbach. Die TSG Planig kassierte beim Bollenbacher SV in der Nachspielzeit noch das 3:3 – nach 3:0-Pausenführung. Die SG Fürfeld/Neu-Bamberg/Wöllstein (3:1 in Brücken) und die SG Guldenbachtal durften dagegen jubeln (2:0 gegen Hoppstädten). Eine Heimniederlage setzte es für die SG Weinsheim (1:3 gegen Birkenfeld).Der SV Winterbach (52 Punkte) bleibt in der Bezirksliga Nahe dem Tabellenführer FC Schmittweiler-Callbach (56) auf den Fersen. Während die Jungs vom Felsen sich 4:2 in Mörschied durchsetzten, hatte der FC keine Mühe mit der SG Merxheim/Monzingen/Meddersheim (4:1). Ihren 3:2-Sieg über die Zeit gezittert hat der TuS Waldböckelheim bei der SpVgg. Nahbollenbach. Die TSG Planig kassierte beim Bollenbacher SV in der Nachspielzeit noch das 3:3 – nach 3:0-Pausenführung. Die SG Fürfeld/Neu-Bamberg/Wöllstein (3:1 in Brücken) und die SG Guldenbachtal durften dagegen jubeln (2:0 gegen Hoppstädten). Eine Heimniederlage setzte es für die SG Weinsheim (1:3 gegen Birkenfeld).

Im Kalenderjahr 2024 sind die Kombinierten noch ungeschlagen. Im achten Spiel gab es nun den fünften Sieg, weshalb Spielertrainer Maurice Fischer entsprechend sehr zufrieden war mit der Leistung seiner Mannschaft, die Tabellenplatz drei dadurch weiterhin festigte. Torfolge: 0:1 Peter Frey (15.), 0:2, 1:3 Marcel Beck (22./65.), 1:2 Michael Rodriguez (45.).

Nicht zum ersten Mal spielten die Weinsheimer gegen den SC, nicht zum ersten Mal schafften es die Schwarz-Weißen nicht, das simple Angriffsspiel der Gäste und ihre vielen langen Bälle zu verteidigen. Dabei spielte die frühe Führung, ein Traum-Freistoß von Niklas Mittwich aus 20 Metern, einem gegen einen tiefstehenden Gegner doch in die Karten. Mit der völlig unnötigen Niederlage und dem plötzlichen Leistungsabfall nach der Führung konnte Trainer Detlev Christmann nur schwer umgehen. „Super Einstellung meiner Jungs, die das Spiel ganz unglücklich verloren haben“, versuchte er es mit Ironie. Klartext sprach „Junior“ aber mit Blick auf die Schiedsrichterleistung: „Das war auf beiden Seiten eine Vollkatastrophe.“ Die Rote Karte gegen Mittwich in der Nachspielzeit sei dann der traurige Höhepunkt von zahlreichen Fehlanwendungen des Regelwerks gewesen. Torfolge: 1:0 Niklas Mittwich (6.), 1:1 Tobias Jung (22.), 1:2 Alex Koch (65.), 1:3 Daniel Sommer (90.+4/FE).

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„Eine überragende erste Halbzeit von uns, in der wir schnell gut klargekommen sind auf dem eckelhaften und staubigen Hartplatz“, berichtet TSG-Trainer Christoph Schenk von einer in der Höhe verdienten Führung. Doch nach Wiederanpfiff war das Planiger Spiel wie abgerissen. „Wir waren uns zu sicher, haben es zu locker genommen“, ärgert sich Schenk über zwei Tore nach ruhenden Bällen. „Wir haben uns einfach blöd angestellt, mit dem Abpfiff noch den Ausgleich kassiert und sind selbst schuld“, traten die Grün-Weißen angefressen die Heimreise an. Torfolge: 0:1 Noel Becker (15.), 0:2 Jasper Schulz (18.), 0:3 Dennis Mastel (34.), 1:3 Thomas Köhler (55.), 2:3 Torben Retzler (60.), 3:3 Marc Lotzmann (90.+4).

Ein enorm wichtiger Erfolg für den Aufsteiger, der dadurch die Abstiegsplätze verlassen hat. „Eine super kämpferische Leistung“, lobt Spielertrainer Simon Schmidt. „Die Einstellung hat zu 100 Prozent gepasst“, zog der Siegtorschütze den Hut vor seiner Mannschaft. Torfolge: 1:0, 2:2 Marius-Luca Kraft (23./56.), 1:1 Jan Scheib (43.), 1:2 Kieran Gätcke (52.), 2:3 Simon Schmidt (84.).

„Die erste Halbzeit war ein Fehlerspiel ohne Ende“, fasst Michael Minke zusammen. „Beide Seiten waren sehr nervös“, berichtet der Winterbacher Trainer nach einigen individuellen Fehlern, einem Handelfmeter und einem Eigentor. „Wir haben zwar geführt, aber es war klar, dass die zweite Halbzeit unangenehm werden würde“, so Minke, der aus dem eigenen Kollektiv Torhüter Max Kretzschmar hervorhob. „Normalerweise mache ich das nicht, aber er hat uns im Spiel gehalten.“ Für die Entscheidung sorgte der SVW, der das Ergebnis sonst verwaltete, erst in der Nachspielzeit. „Das hat die Nerven dann endgültig beruhigt.“ Torfolge: 0:1, 1:3 Sebastian Weingarth (4./43.), 1:1 Fabian Rosner (15./HE), 1:2 Eigentor (27.), 2:3 Marvin Kunz (45.), 2:4 Elias Pfenning (90.+2).

Nach fünf Niederlagen in Folge und der 0:7-Klatsche in Idar-Oberstein durften die Kombinierten mal wieder jubeln. „Der Gegner hat tief gestanden und nicht wirklich viel nach vorne gemacht“, spricht SGG-Teammanager Selim Darcan von einem Pflichtsieg. „Nach den beiden Toren war es eine klare Sache. Wir hatten auch noch Chancen, um nachzulegen“, könne man kommende Woche in Schmittweiler befreit aufspielen. Torfolge: 1:0 Magnus Höning (18.), 2:0 Leo Heymer (31.).

Torfolge: 1:0 Philipp Reichardt (3.), 1:1, 1:2, 1:3 Maximilian Kuhn (30./32./50.), 2:3, 3:3 Jan Schmidt (72./78.), 3:4 Hendrik Puhl (83.).

Torfolge: 0:1 Justus Rech (20.), 1:1 Fabian Kilp (31.), 1:2, 1:3 Dennis Köhler (38./44.), 1:4 Aurel Rech (50.). HIER GEHTS ZUR BILDERGALERIE

Aufrufe: 014.4.2024, 20:50 Uhr
Martin Imruck Autor