
Mehr Tradition geht fast nicht auf Hallenparkett. Bereits seit 1992 richtet der TSV Kareth-Lappersdorf sein Hallenturnier aus. Regionale Top-Klubs geben sich seit jeher in der Lappersdorfer Gemeindehalle die Klinke in die Hand. Anfang Januar ist es wieder so weit. Und der Spannungsbogen ist schon mal aufgezogen. Im Anschluss an Kareths letztes Bezirksliga-Heimspiels des Jahres, das die Lerch-Truppe gestern mit 6:1 gegen Töging gewann, wurden die Gruppen für die 31. Ausgabe ausgelost.
Jahrzehntelang ging es am zweiten Weihnachtsfeiertag zur Sache. Seit dem Revival vor zwei Jahren – zuvor stand eine komplette Einstampfung des Turnieres im Raum – dient jedoch der Abend des 5. Januar, also der Tag vor Dreikönig, als Termin für den Aicher Holzbau-Cup. Das ist auch diesmal wieder so. Los geht's um 16.30 Uhr mit dem ersten Gruppenspiel. Der Sieger dürfte gegen 22 Uhr feststehen, zuvor werden alle Platzierungen ausgespielt. Der genaue Spielplan wird noch bekanntgegeben.
Das Teilnehmerfeld ist wieder sehr regional gehalten. Jetzt wurden die Vorrundengruppen ausgelost. Hausherr TSV Kareth-Lappersdorf, der sich 2018 und 2019 zum ersten Mal in die Siegerliste eintrug, gehört der Gruppe A an. Hier trifft der Süd-Bezirksligist auf den Liga-Konkurrenten FSV Prüfening, auf den Landesligisten TSV Bad Abbach – auf dem Papier Gruppenfavorit – sowie auf den Kreisligisten SV Burgweinting.
Klassenhöchster Start und Sieger der letzten zwei Auflagen: großer Turnierfavorit ist der SV Fortuna Regensburg. Der Bayernligist bekommt es in der Vorrundengruppe B mit den beiden Bezirksligisten TB/ASV Regenstauf und SV Schwarzhofen sowie mit dem Freien TuS Regensburg aus der Kreisliga zu tun. Inmitten der Regensburger Klubs sind die Schwarzhofener so etwas wie der „Exot“ – wie es bis dato der SC Luhe-Wildenau war, der diesmal leider nicht zusagte.
Namensgeber und Sponsor Aicher Holzbau sorgt erneut für lukrative Preisgelder für die acht Vereine. Insgesamt liegen 3.050 Euro im Geldtopf. Moderiert wird die Veranstaltung von Christian Sauerer, dem Stadionsprecher des SSV Jahn. Barbetrieb, eine Lichtshow und ein DJ sollen zusätzlich für Kurzweil sorgen. „Der Hallenfußball ist nicht mehr so attraktiv wie er mal war. Die Spieler sind hier mittlerweile eher zurückhaltend“, weiß Anton Brunnbauer, Fußball-Abteilungsleiter des TSV Kareth-Lappersdorf. „Nichtsdestotrotz hoffen wir wieder auf einen ähnlichen Zuschauerzuspruch wie die letzten zwei Jahre. Wir haben einen starken regionalen Aspekt und freuen uns auf den 5. Januar.“