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Spielbericht

3:0 bei Aufsteiger Riedlingen - Dillingens seriöser Auswärtsauftritt

von Christoph Nowak · 31.08.2026, 13:28 Uhr · 0 Leser
Nichts anbrennen ließ die Defensivabteilung der SSV Dillingen um Vize-Kapitän Alban Nuraj (Bildmitte) beim souveränen 3:0-Auswärtssieg in Riedlingen.
Nichts anbrennen ließ die Defensivabteilung der SSV Dillingen um Vize-Kapitän Alban Nuraj (Bildmitte) beim souveränen 3:0-Auswärtssieg in Riedlingen. – Foto: SSV Dillingen

Mindestens die gleiche Einstellung wie beim 2:1-Derbysieg in Schretzheim vor Wochenfrist forderten die SSV-Verantwortlichen von ihrem Team vor der durchaus kernigen Auswärtsaufgabe bei Aufsteiger SpVgg Riedlingen - und sie wurden nicht enttäuscht: Zwischen den Bahnlinien ließen die seriös auftretenden Kreisstädter auch im Donauwörther Vorort nichts anbrennen, sicherten sich einen in dieser Höhe verdienten 3:0-Auswärtserfolg und reiten somit weiter auf der Erfolgswelle.

Den Gastgebern war das Bemühen zu keinem Zeitpunkt der Partie abzusprechen, zu Beginn und gegen Ende der ersten Spielhälfte waren sie durchaus ebenbürtig. Aus den wenigen Chancen, die die gut sortierte SSV-Defensive zuließ, konnte Riedlingen aber kein Kapital schlagen. Die Kreisstädter waren diesbezüglich die ausgebufftere sowie effizientere Mannschaft und durften sich über einen sehenswerten Führungstreffer von Routinier Dominik Riedinger, dem Kasem Al Shabani nach Assist von Algert Hoti gekonnt den Ball überlassen hatte, freuen - 0:1 (25. Spielminute)! Mit diesem Spielstand bat der gewohnt souverän und unaufgeregt leitende Referee Matthias Schilling (TV Erkheim/Schiedsrichtergruppe Westschwaben) zur Halbzeitpause.

Dillingen, das SpVgg-Spielertrainer und -Torjäger Nils Nocke kaum zur Entfaltung kommen ließ, kam besser in die zweite Spielhälfte und sorgte rasch für die Vorentscheidung: Innenverteidiger Alban Nuraj köpfte die Maßflanke des eingewechselten Ardonit Hoti zum zweiten Treffer für die Kreisstädter in die Maschen (53.). Sechzehn Minuten später mussten die Gastgeber dann in Unterzahl agieren, Antonio di Mieri handelte sich die "Ampelkarte" wegen wiederholten Foulspiels ein. Sein Team gab sich dennoch zu keinem Zeitpunkt auf, musste aber noch den Treffer zum 0:3-Endstand durch Adonis Isufi, den sein ins Spiel gekommener Spielertrainer Alexander Kinder mit einem gekonnten Pass auf die Reise geschickt hatte, hinnehmen (79.).