Welche Bedeutung hat das "Spiel der Spiele" für die Gemeinde?
"Schon eine große Bedeutung, weil die Großgemeinde Kirchroth ja ingesamt über drei Sportvereine verfügt, und die treffen alle aufeinander. Übrigens sind alle drei Vereine innerhalb eines Radius von zwei Kilometern angesiedelt. SpVgg Pondorf gegen SG Kirchroth/Saulburg - mehr Derby geht nicht!", ist sich Pondorfs Sportlicher Leiter
Martin Bauer sicher, der auf 300 bis 400 Zuschauer hofft:
"Wenn das Wetter einigermaßen passt, wird dieses Spiel viele Fans mobilisieren, hoffentlich auch viele, die nicht so oft den Weg zum Sportplatz finden. Beim letzten Derby im November vergangenen Jahres waren 360 Besucher da. Zudem wird uns der Samstag-Spieltag mit anschießendem Weinfest sicher auch den einen oder anderen Zuschauer aufs Oberzeitldorner Sportgelände locken." Das Besondere: Im Jugendbereich arbeiten die drei Vereine schon viele Jahre harmonisch zusammen. Die Freundschaft wird aber am Samstag für 90 Minuten ruhen. Unvergessen aus Pondorfer Sicht bleibt dabei, wohl für immer, der 10. August 2024. Martin Bauer schwelgt gern in der Erinnerung:
"Mit Abstand das Highlight aller Derbys ist sicherlich der grandiose 8:0-Auswärtssieg in der vergangenen Spielzeit." Das zählt allerdings im Hier und Jetzt nicht mehr viel. Bekanntlich ist im Fußball nichts vergänglicher als der Erfolg von gestern. Für Pondorfs Spielertrainer
Michael Kettl spielt die Sternstunde vom letzten Jahr daher auch keine Rolle mehr:
"Wir haben großen Respekt vor der jungen Kirchrother/Saulburger-Truppe. Jedoch wissen wir was wir können und werden alles auf dem Platz lassen. Zudem haben wir uns nochmal ein Stück weiterentwickelt. Wir spielen zu Hause und werden mutig und selbstbewusst auftreten. Getreu dem Motto: Ein Derby spielt man nicht, ein Derby gewinnt man."