2026-05-29T11:52:36.002Z

Allgemeines

3 Heimsiege: Wildau, Erkner und Wernsdorf gewinnen

Die Partien des 28. Spieltags der Landesliga Süd im Überblick.

von LS · Heute, 21:35 Uhr · 0 Leser
– Foto: Benjamin Behrens

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Der heutige Auftakt des 28. Spieltags in der Landesliga Süd stand ganz im Zeichen der Kellerkinder. Die Zuschauer erlebten nervenaufreibende Duelle, bei denen die beteiligten Mannschaften alles in die Waagschale warfen.

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Vor 110 Zuschauern lieferten sich die SG Phönix Wildau 95 und die SG Großziethen eine hart umkämpfte Begegnung. Das Spiel war von einer spürbaren Anspannung geprägt, die sich in der zweiten Halbzeit auch in personellen Konsequenzen niederschlug. In der 65. Minute schwächten sich die Gäste, als Amadeus Wirth die Gelb-Rote Karte sah. Wildau nutzte die Überzahl prompt aus: Nur zwei Minuten später, in der 67. Minute, erzielte Tobias Baumgart den Treffer zum 1:0-Endstand.

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Eine dramatische Schlussphase erlebten die 70 Zuschauer im Duell zwischen dem FV Erkner 1920 und dem FC Eisenhüttenstadt. In der 20. Minute brachte Felix Reichelt die Hausherren mit dem Treffer zum 1:0 in Führung. Nach dem Seitenwechsel gelang den Gästen in der 53. Minute der Ausgleich zum 1:1 durch Kevin Martial Kouang Libam. Als sich die Mannschaften scheinbar schon mit einer Punkteteilung abgefunden hatten, überschlugen sich die Ereignisse. Niclas Mertins traf in der Nachspielzeit (90.+1) zum viel umjubelten 2:1-Endstand für Erkner.

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Der SV Frankonia Wernsdorf 1919 empfing den FC Lauchhammer zu einem richtungsweisenden Duell. Bereits in der 2. Minute erzielte Alexander Blagojevic das frühe 1:0 für die Heimelf. Doch die Antwort der Gäste ließ nicht lange auf sich warten, als Justin Weser in der 6. Minute zum 1:1 ausglich. Im zweiten Durchgang erarbeitete sich Wernsdorf die Führung zurück. In der 70. Minute markierte Mattis Reszat das 2:1, bevor Jamie Lehmann in der 80. Minute mit dem Treffer zum 3:1-Endstand alles klar machte.

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Das wohl brisanteste Duell des Spieltags steigt in Krieschow. Der VfB 1921 Krieschow empfängt als Tabellenvierter mit 56 Punkten den Spitzenreiter FSV 63 Luckenwalde II, der nach 27 Spielen mit 67 Zählern die Tabelle anführt. Zwischen beiden Mannschaften liegen elf Punkte – und dennoch ist diese Begegnung mehr als nur ein Pflichtspiel. Im Hinspiel setzte sich Krieschow klar mit 3:1 gegen Luckenwalde durch. Nun treffen beide Mannschaften erneut aufeinander – diesmal mit umgekehrten Vorzeichen und noch mehr auf dem Spiel. Luckenwalde wird alles daransetzen, die Tabellenführung zu verteidigen. Krieschow hingegen möchte beweisen, dass der Hinspielerfolg keine Eintagsfliege war.

Der 1. FC Guben reist als Tabellendritter mit 61 Punkten nach Hohenleipisch. Der VfB Hohenleipisch 1912 steht nach 27 Spielen mit 53 Punkten auf Rang sechs – punktgleich mit dem fünftplatzierten SV Wacker 09 Ströbitz. Im Hinspiel demonstrierte Guben seine Klasse eindrucksvoll und gewann mit 4:0. Hohenleipisch wird alles daran setzen, diesmal ein anderes Bild zu bieten und vor heimischer Kulisse zu punkten. Für Guben geht es darum, im Titelrennen den Druck auf die Konkurrenz aufrechtzuerhalten und Boden auf Luckenwalde gutzumachen. Eine schwierige Aufgabe erwartet beide Seiten.

Auch dieses Duell hat es in sich. SV Victoria Seelow rangiert als Tabellenzweiter mit 64 Punkten und empfängt den SV Wacker 09 Ströbitz, der mit 53 Zählern auf Platz fünf steht. Seelow liegt drei Punkte hinter Spitzenreiter Luckenwalde – jeder Ausrutscher könnte im Titelkampf teuer werden. Im Hinspiel behielt Wacker mit 2:1 die Oberhand. Seelow wird auf Wiedergutmachung aus sein und vor eigenem Publikum dreifach punkten wollen. Wacker reist mit breiter Brust an und hat gezeigt, dass er auch gegen die Großen der Liga bestehen kann.

SV Döbern empfängt als Neunter mit 32 Punkten den FSV Glückauf Brieske/Senftenberg, der auf Rang sieben mit 40 Zählern steht. Das Hinspiel verlor Döbern deutlich mit 0:4 – eine Niederlage, die sich tief ins Gedächtnis gebrannt haben dürfte. Nun bietet sich die Gelegenheit zur Revanche auf eigenem Platz. Brieske/Senftenberg hat in dieser Saison bewiesen, dass mit ihm zu rechnen ist, und wird den Auswärtssieg nicht kampflos abgeben. Für Döbern ist es eine Partie, in der es gilt, die eigene Stärke zu demonstrieren und drei Punkte einzufahren.

VfB Trebbin als Zehnter mit 30 Punkten trifft auf den SV Grün-Weiß Lübben, der nach 26 Spielen mit lediglich vier Punkten das Tabellenende belegt. Das Hinspiel endete mit einem bemerkenswerten 9:3-Erfolg für Trebbin – ein Ergebnis, das die Kräfteverhältnisse zwischen beiden Teams deutlich widerspiegelt. Lübben hat in dieser Saison bislang eine außerordentlich schwere Zeit, und auch diese Auswärtspartie wird keine leichte Aufgabe sein. Trebbin hingegen möchte zu Hause nachlegen und weitere Punkte für die Tabelle sammeln.

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