Drei Platzverweise in einer eigentlich total fairen Partie... Zum Start ins Osterwochenende glückt dem SV Schalding-Heining gegen Bayernliga-Rookie Sportfreunde Schwaig ein kurioses Remis, mit dem am Ende beide Teams zufrieden sein müssen.
"Zufrieden samma erst, wenn wir drinbleiben in der Liga", lachte Schwaig-Co-Trainer Walter "Woidsche" Werner nach Schlusspfiff. Und auch Schalding-Coach Stefan Köck pflichtete nicht nur im Bezug aufs gemeinsame Saisonziel bei: "Jeder ist noch einmal alleine aufs Tor zu, jeder hat vergeben. Deswegen war's ein gerechtes Remis, mit dem wir auch zufrieden sein müssen."
Eine Viertelstunde musste Schalding in Unterzahl überstehen. Nachdem erst Raffael Ascher eine Klasse-Flanke von Leon Roth per Innenpfosten in den Kasten köpfte (42.). Aber Fabian Schnabel per Elfmeter - nach Foul an Christian Brückl - kurz nach Wiederbeginn ausglich (49.). Denn SVS-Schlussmann Marius Herzig eilte bei einem weiten Ball weit aus seinem Kasten, bei der missglückten Abwehraktion prallte Herzig der Ball unglücklich an den Arm. Das sollte aber nicht die einzige glatt Rote gegen Schalding bleiben. Tief in der Nachspielzeit ließ sich Maxi Moser zu einem "dummen" Schubser gegen Ascher hinreißen. Im folgenden "Techtelmechtel" gab's die Ampelkarte gegen den Schwaiger und Rot gegen Moser (90.+4).
"Ein laufintensives Spiel, in dem keiner dem anderen was geschenkt hat. Die Elferentscheidung war für mich dubios, aber wenn ihn der Schiri gibt... Für mich war's keiner", so Werner. "Mit dem Punkt können wir trotzdem zufrieden sein." Beim Schalding-Trainer, dessen Fazit in weiten Teilen deckungsgleich war, heißt's im Hinblick aufs Montagsspiel: "Am Samstag traininieren, dann müssen wir durchzählen, wer einsatzbereit ist. Jinx hat sich verletzt, die rote Karte gegen unsern Keeper, dann auch noch gegen Maxi... Aber immer wenn einer ausfällt, ist das ja auch eine Chance für den nächsten", lächelte Köck den Rot-Frust einfach weg.