
Mit 17 Zähler Rückstand auf einen Aufstiegsplatz hat der FC Besa das Ziel des Aufstiegs in der aktuellen Saison verpasst. Mit neun Niederlagen steht der Verein aktuell auf dem siebten Rang. Für die kommende Spielzeit stellt sich der Verein jedoch neu auf. Mit Erkan Kizilkaya und Mustafa Yüksel stellte der C-Ligist schon ein neues Trainerduo vor. Nun kann der FC ebenfalls einen ersten großen Transfer bekannt geben. Fatmir Ferati kommt vom DKSV Helene Essen.
Mit 26 Einsätzen in der Regionalliga und über 100 Partien in der Oberliga sammelte der Angreifer reichlich Erfahrung in höheren Spielklassen. Seine stärkste Saison lieferte er dabei beim FC Kray in der Landesliga - am Ende stand der mittlerweile 35-Jährige bei 29 Treffern in nur 30 Spielen.
Seine letzten Jugendjahre verbrachte Ferati beim FC Schalke 04, bei dem er mit 24 Toren in 51 U-Bundesliga-Spielen ein wichtiger Bestandteil der damaligen Mannschaft war. Zudem agierte er zusammen mit späteren Weltstars, wie beispielsweise Weltmeister Julian Draxler, oder auch Liverpool-Star Joel Matip.
Im Laufe seiner Kariere agierte er für viele verschiedene Vereine, wie beispielsweise die Zweitvertretung von Hannover 96 und Fortuna Düsseldorf, aber auch für die SG Wattenscheid 09. Aktuell spielt er für den DKSV Helene Essen in der A-Liga. Ab der kommenden Spielzeit soll er dem FC Besa zu dem ersehnten Aufstieg verhelfen.
"Mit seiner Erfahrung und Spielintelligenz wird er unsere Mannschaft auf ein neues Level heben", sagte Sportchef Eshref Rabushaj der WAZ. Auch die neuen Cheftrainer werden sich über den Transfer des Angreifers freuen.
In der aktuellen Saison konnte der Verein das große Ziel des Aufstiegs nicht erreichen. Im kommenden Spieljahr soll diese Vision neu verfolgt werden. Zugang Ferati kennt sich derweil mit Aufstiegen aus - der 35-Jährige konnte bereits mehrere Sprünge in die nächsthöhere Liga feiern. Der größte Erfolg war dabei sicherlich der Aufstieg in die Westfalenliga mit dem SC Westfalia Herne in der Saison 2014/15.
Mit Ferati verstärkte sich der C-Ligist in der Offensive. Doch mit ihm wird die Kaderplanung noch lange nicht durch sein, denn Rabushaj und sein Team planen einen 23-Mann-Kader.