
Nach fünf sieglosen Ligaspielen wartet auf den SSC Hagen Ahrensburg im Kreispokal Stormarn die nächste Aufgabe. Im Achtelfinale reist der Landesligist zum A-Klassisten SV Meddewade – Trainer Aydin Taneli setzt auf den Pokal als Chance für ein positives Erlebnis.
Nur zwei Tage nach dem 0:2 beim SV Azadi Lübeck ist der SSC Hagen Ahrensburg schon wieder gefordert. Am Dienstagabend um 19.30 Uhr tritt die Mannschaft von Trainer Aydin Taneli im Achtelfinale des Kreispokals Stormarn beim SV Meddewade an. Auf dem Papier sind die Rollen eindeutig verteilt: Während Hagen in der Landesliga Holstein spielt, ist Meddewade in der Kreisklasse A zu Hause.
Für den SSC kommt die Pokalpartie allerdings in einer schwierigen Phase. Seit fünf Ligaspielen wartet Hagen auf einen Sieg, zuletzt setzte es gegen den FC Dornbreite Lübeck und Azadi jeweils eine 0:2-Niederlage. Entsprechend geht es beim Außenseiter nicht nur um das Weiterkommen. Taneli hofft auch darauf, dass seine Mannschaft wieder Selbstvertrauen sammeln kann. „Wir freuen uns auch gleich darauf, dass es in den Wettbewerben weitergeht und dass wir durch die Niederlage jetzt am Wochenende alles daran setzen wollen, in der Pokalrunde weiterzukommen und positive Erlebnisse für uns mitzunehmen.“
Wie deutlich der Klassenunterschied im Pokal ausfallen kann, hat Hagen bereits in der 1. Runde gezeigt. Beim Brunsbeker SV gewann der SSC mit 23:0 und zog ohne Probleme ins Achtelfinale ein. Meddewade löste sein Ticket mit einem 6:2 beim Roter Stern Kickers 05. Einen ähnlich deutlichen Ausgang wie in der ersten Runde kann Hagen dennoch nicht voraussetzen. „Alles Weitere wird sich aber auch erst im Spiel zeigen“, betont Taneli.
Dass die Ligazugehörigkeit im Stormarner Kreispokal keine Garantie für das Weiterkommen ist, zeigte bereits der erste Teil des Achtelfinals. Der SV Eichede schied überraschend mit 1:3 gegen den VfL Rethwisch aus. Der SV Preußen Reinfeld erfüllte seine Aufgabe dagegen beim 3:0 gegen die SG Elmenhorst/Tremsbüttel, während der FC Ahrensburg nach einem 4:2 beim TSV Zarpen ebenfalls im Viertelfinale steht. Auch der Tralauer SV ist nach seinem 5:0 beim SSV Pölitz bereits eine Runde weiter.
Hagen möchte sich am Dienstag in diese Reihe einordnen. Für Taneli ist die Zielsetzung trotz der schwierigen vergangenen Wochen eindeutig: „Wir fahren dahin und wollen auf jeden Fall versuchen, mit allem, was in unserer Macht liegt, eine Runde weiterzukommen.“
Nach zwei Ligaspielen ohne eigenen Treffer bietet das Duell mit dem A-Klassisten damit auch die Gelegenheit, offensiv wieder Sicherheit zu gewinnen. Entscheidend bleibt für den SSC jedoch zunächst nur eines: die Pflichtaufgabe zu lösen und ins Viertelfinale des Kreispokals einzuziehen.