Der Ball schlägt im Seebacher Tor ein zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung des ASV.
Der Ball schlägt im Seebacher Tor ein zur zwischenzeitlichen 2:1-Führung des ASV. – Foto: Thomas Schneider

2:2 gegen Seebach – Versöhnlicher Jahresabschluss für den ASV

Landesliga Mitte: Spätes Gegentor kostet kampfstarkem Burglengenfeld gegen den Tabellenführer gar den Heimsieg

Weil Fortuna Regensburg und Roding ihre Heimspiele absagten, absolvierte die Landesliga Mitte auch am Sonntag nur ein Sparprogramm. Lediglich ein Spiel konnte über die Bühne gehen – Glück für Burglengenfeld, dass man einen Kunstrasen besitzt. Positiv lief dann auch der Heimauftritt gegen den Tabellenführenden aus Seebach aus Sicht des ASV. Von einem kurzfristigen Torwart-Aus und einem frühen Gegentor ließ sich die Studtruck-Elf nicht beirren und drehte das Geschehen zu ihren Gunsten. Am Ende hieß es 2:2 – ein somit mehr als versöhnlicher Jahresabschluss für die Kicker aus dem Landkreis Schwandorf. Sie bleiben zu Hause heuer kaum zu bezwingen.


Die Vorzeichen hatten aus ASV-Sicht nicht unbedingt rosig ausgesehen. Stammtorwart Marcel Bauer rotgesperrt, fing sich sein Ersatz Simon Blazevic eine Grippe ein. Nichts wurde es also mit Blazevic' Abschiedsspiel für die Schwarzgelben vor seinem Winterwechsel zu Maxhütte. Das Spiel selbst fing ebenso ungünstig ein, denn Gästestürmer Marcel Müller war schon in der 3. Minute zur Stelle, um Seebach in Führung zu bringen. Doch der ASV schlug zu einem mental günstigen Zeitpunkt zurück, und zwar kurz vorm Pausentee in Person von Niklas Scheuerer (42.). Andre Adkins brachte die Hausherren später sogar in Führung (70.), ehe erneut Müller für Seebach ausglich (80.). Die spannende „Crunch Time“ blieb torlos. Unterm Strich präsentierte sich Burglengenfeld auf heimischen Geläuf einmal mehr in dieser Saison mehr als unbequeme Mannschaft. Der Punktgewinn ging in Ordnung.

Insgesamt konnten am letzten Regelspieltag des Jahres nur drei Partien ausgetragen werden. Die Wetterkapriolen machten fast allen Mannschaften einen Strich durch die Rechnung. Am Samstag hatte sich der SV Neukirchen b. Hl. Blut dank eines strittigen Tores von Jiri Hermann (18.) mit 1:0 bei der SpVgg Osterhofen durchgesetzt. Der Kick war umkämpft, hätte auch in einem Unentschieden münden können. Die Koller-Elf geht als Fünfter in den „Winterschlaf“.

Am Samstagabend dann kämpfte sich der FC Tegernheim im Flutlichtspiel am Roten Steg zurück. Zur Pause fast aussichtslos mit 0:3 hinten, kamen die Gäste aus dem Landkreis Regensburg nochmal auf ein Tor heran – um am Ende, weil Bad Kötzting den längeren Atem bewies, mit 2:5 den Kürzeren zu ziehen. Insgesamt überzeugte Erich Hartls Heimmannschaft aber doch, kam verdientermaßen zum zwölften Saisonsieg und schließt das Kalenderjahr als Tabellendritter ab. Auf der anderen Seite überwintert Tegernheim als 15. und somit in akuter Abstiegsgefahr. Am kommenden Wochenende sollen – vorausgesetzt, das Wetter spielt mit – noch zwei Spiele in der Landesliga Mitte nachgeholt werden.

Aufrufe: 020.11.2022, 16:35 Uhr
Florian WürtheleAutor