2025-12-03T05:51:34.672Z

Spielbericht

2:1-Pleite: Spitzenreiter SG Eisten-Hüven/Berβen verliert erneut

Es gibt viele interessante Ligen im Emsland was auch für die 1. Kreisklasse Emsland-Nord gilt da die Teams an der Spitze der Rangliste sehr nah beieinander liegen. Auch nach gestrigen Abend, denn dafür hat der SV Herbrum im eigenen Sportpark gesorgt: Man gewann mit 2:1 gegen den Spitzenreiter, die SG Eisten-Hüven/ Berβen.

Die Spielgemeinschaft war zu Beginn der Saison eine Riesensensation und gewann sieben Mal in Folge, doch nach einem Unentschieden und zwei Niederlagen in Folge sieht alles ganz anders aus. Dank des Sieges reihte auch die Mannschaft aus Herbrum bei Papenburg sich in die Spitzengruppe ein: Sehr gut, denn man schaffte letzte Saison den Abstieg sowie der Gegner von gestern Abend.

Die große Gefahr bei den Eistener, Hüvener und Berβener sind vor allem die beiden Stürmer: Jan Sandmann und Tobias Dörtelmann, die bereits mehr als zwanzig Mal getroffen haben. Und so war die Aufgabe für die Mannschaft von Trainer Christopher Boekhoff klar: Sehr gut verteidigen und diesen Angreifern keine Chancen lassen. Das funktionierte sehr gut, obwohl die Gäste zu Spielbeginn hätten in Führung gehen können. Nach knapp einer Viertelstunde hatten die Gastgeber das Spiel im Griff und gingen sie nach 22 Spielminuten sogar in Führung. Der Torhüter der Gäste, Lukas Jansen, machte einen großen Fehler und Mathis Dickebohm nutzte den gut aus. Zehn Minuten später verdoppelte Alexander Kraft auf 2:0 als er nach einem langen Ball auf das Tor zulief und traf.

Es qar eine große Sensation, aber wohlverdient. Die SG hatte sichtlich Mühe, das Spiel durchzuziehen und kam nicht durch die starke Defensive der Gastgeber. Dies war auch in der zweiten Halbzeit der Fall und sie hätten sogar schon früh auf 3:0 stellen und das Spiel entscheiden können.

Dann begann eine Phase, in der die SG Eisten-Hüven/Berβen immer mehr versuchte ein Tor zu erzielen, es aber nicht gelang. Sieben Minuten vor Spielende wurde es überraschend spannend, als Johannes-Hermann Wiels ins eigene Tor schoss und die Hümmlinger wieder ins Spiel kamen. Dann kam in der Nachspielzeit viel Zeit hinzu. Zu viel, meinen die Fans der Heimmannschaft, denn sie sagten, es sei Feierabend und „Zehn Minuten Nachspielzeit sind zu viel.“ Ja, das Spiel wurde oft unterbrochen und es kam natürlich zu Zeitspiel von Zeit zu Zeit.

Aufrufe: 03.10.2024, 02:30 Uhr
Gerry GraveAutor