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Ligabericht

20.000 Euro Strafe: DFB bittet SSV Jahn zur Kasse

Für das Verhalten der Fans im Heimspiel gegen 1860 München bekommen die Regensburger eine hohe Geldstrafe auferlegt

von Florian Würthele · 12.12.2025, 10:52 Uhr · 0 Leser
Die Pyro-Show gegen 1860 München hat finanzielle Konsequenzen für den SSV Jahn Regensburg.
Die Pyro-Show gegen 1860 München hat finanzielle Konsequenzen für den SSV Jahn Regensburg. – Foto: Imago Images

Der 4:0-Heimsieg gegen den TSV 1860 München war zweifelsohne eines der Jahres-Highlights des SSV Jahn Regensburg. Das ausverkaufte Jahnstadion sah vor gut einem Monat eine Galavorstellung der Wimmer-Elf. Jedoch hat die Partie ein unschönes Nachspiel für den Jahn – und zwar finanzieller Natur. Das DFB-Sportgericht hat die Oberpfälzer zu einer saftigen Geldstrafe verurteilt. Das ist der Grund.

Insgesamt 19.700 Euro an Strafe muss der SSV zahlen. Das teilte der DFB nun auf seiner Homepage mit. Und zwar wegen des „unsportlichen Verhaltens“ der Jahn-Anhänger in zwei Fällen. Konkret: Beim Heimspiel gegen die Münchner Löwen warfen Jahn-Fans zerknüllte Papiertafeln auf das Spielfeld, welche zuvor bei einer Choreo eingesetzt wurden. Dadurch verzögerte sich der Anpfiff um rund 30 Sekunden. Darüber hinaus wurden in der Regensburger Fankurve im Laufe der zweiten Halbzeit insgesamt 37 pyrotechnische Gegenstände – 27 bengalischen Fackeln und zehn Rauchtöpfe – abgebrannt. „Aufgrund der Rauchentwicklung musste das Spiel für mehr als vier Minuten unterbrochen werden“, heißt es in der DFB-Mitteilung. Der Verein könne von der verhängten Strafe „bis zu 6.650 Euro für sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden“.

Für den SSV Jahn ist es die zweite Geldstrafe in der laufenden Drittliga-Saison. Die erste fiel allerdings deutlich geringer aus. Beim Auswärtsspiel gegen Viktoria Köln zündeten Fans ebenfalls Pyro, woraufhin der Verein mit einer Geldstrafe von 2.800 Euro belegt wurde. In der ligaweiten Strafentabelle der Saison 25/26 rückt der Jahn mit einer Gesamtsumme von 22.500 Euro auf den sechsten Platz vor. Teuer zu stehen kamen den Regensburger in den vergangenen Monaten zwei weitere „Pyro-Shows“: Die beim DFB-Pokal-Heimspiel gegen den VfB Stuttgart (16.200 Euro Strafe) sowie beim Auswärtsmatch gegen den 1. FC Köln (17.000 Euro – inklusive verursachter Spielunterbrechung in Darmstadt).

In der Liga geht's für die Mannschaft von Trainer Michael Wimmer diesen Sonntag (Anpfiff: 16.30 Uhr) mit einem Heimspiel gegen Waldhof Mannheim weiter. Nach der unnötigen 0:1-Auswärtsniederlage in Hoffenheim stehen Saller, Kühlwetter und Co. unter Zugzwang. Die Abstiegszone ist nur zwei Punkte weg.