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Remich zieht weiter seine Kreise und wird bei der dargelegten Konstanz nur noch schwer von seinem Kurs - Aufstieg - abzubringen sein. Der Gegner vom Wochenende, Sanem, hielt eine längere Zeit gut dagegen, überstand einen Strafstoss Remich`s nach 30 Minuten ( Ferro Bernardo verschoss ), wurde dann aber kurz vor der Pause dezimiert ( Rot gegen Makasso ). Mit einem Mann mehr zog Remich nun sein Spiel auf: Zweimal Ibrahimovic (49+70), sowie Kops (55.') hießen die Torschützen. Aber auch Sanem steht auf dem sechsten Rang keineswegs schlecht in der Tabelle dar. Ebenfalls 3-0 auswärts endete das nächste Spiel, allerdings eher überraschend, siegte doch der Tabellenletzte CS Oberkorn beim im Mittelfeld platzierten Team aus Schengen. Überhaupt war es erst der dritte Sieg der Oberkorner, aber einer der Hoffnung macht, steht man nun am Ende des Tages doch nur noch 2 Punkte hinter einem Relegationsplatz. Die Tore erzielten Semedo (61) und Fernandes Pinto in der Schlussphase (90.'+3); zudem leistete man sich den "Luxus" eines verschossenen Strafstoßes (Semedo, 12.').
Einen auf Grund diesen Ergebnisses wichtigen Punkt holte seinerseits Sandweiler, sind Sie es doch die nun 2 Punkte vor dem CSO liegen. 2-2 hieß am zum Schlusspfiff bei Mertert-Wasserbillig, zweimal gab man dabei eine Führung aus der Hand. Nach den zuletzt starken Auftritten der UMW gewiss ein Punkt, den nicht jedermann erwartet hatte. Aus Merterter Sicht bleibt dagegen festzuhalten, das man noch immer 5 Punkte vor dem Relegationsplatz steht und in der Vergangenheit bereits zeigte, dass man in der Lage ist, die notwendigen Punkte zu holen. Echternach steht nun über dem Strich, der dritte Sieg in Folge für die Elf von Coach Roller macht dies möglich. Mit einem 3-1 wurde Gegner Junglinster nach Hause geschickt. Bereits nach knapp 7 Minuten erzielte Siga mit seinem 9. Saisontor die Führung, scheiterte dann aber 15 Minuten später mit einem Strafstoß an Sebastiani de Oliveira. Eine Fußballweisheit besagt, dass dies oft direkt bestraft wird und so war es dann auch: Eine lange Flanke und per Direktabnahme macht Borbiconi den Ausgleich (34.'). Doch damit gings noch nicht in die Pause: ein langer Ball, Junglinsters Keeper verschätzt sich etwas und Silva Costa hat dann keine Mühe mehr, den Ball im leeren Tor unterzubringen (39.'). Den Deckel drauf machten die Mannen in Gelb dann 9 Minuten vor dem regulären Ende: Siga setzt sich im Strafraum gegen mehrere Verteidiger durch, schießt scharf in die Mitte wo ein Verteidiger mit dem Versuch scheitert zu klären und vielmehr das Spielgerät im eigenen Tor unterbringt.
Wieder keine Punkte für Merl, diesmal trat man mit einem 0-3 die Heimreise an. Bereits nach 7 Minuten ging Kontrahent Mensdorf durch Mukendi in Führung, dann verflachte die Partie ein wenig und beide Teams agierten quasi auf Augenhöhe. Nach einem Patzer der Merler Abwehrreihen war es dann Lutovac "vergönnt" auf 2-0 zu erhöhen (53.'). Zwei Minuten später traf er erneut, dieser vermeintliche Treffer wurde vom Schiedsrichtergespann allerdings wegen Abseits nicht gegeben. So dauerte es bis zur 70.Minute; Popovic mit einem langen Ball auf Yartey, der sehr viel Platz hat um Richtung Tor zu gehen und mit einem trockenen Schuss den Endstand herstellt. Einen so genannten Kantersieg fuhr Bartringen gegen Munsbach ein, welches aufgrund der Niederlage nun mit Echternach die Plätze tauschte. Bereits nach fünf Minuten traf Faroukh zum 1-0, Lamberti hatte ihn in Szene gesetzt. Nachdem nach 17 Minuten das 2-0 wegen Abseits nicht gegeben wurde, passte 4 Minuten später wiederum Lamberti; diesmal war es Kamwanya Mujinga der nur noch einschieben musste. Dann hatte einstweilen Munsbach seinen Moment, traf nach 25 Minuten auch, aber dieser Treffer wurde ebenfalls wegen einer Abseitsposition nicht gegeben. Dann zog Bartringen wieder an, kam zu guten Chancen und kam nach 38 Minuten auch zum 3-0 durch Daux. Dann dauerte es etwas, bis die nächsten Tore fielen: erst traf Lagui aus der Distanz (72.'), dann Faroukh (87.') und schussendlich noch einmal Kamwanya Mujinga (89.'). Somit steht der Aufsteiger auf einem respektablen achten Platz und kann, wenn nichts wirklich Außergewöhnliches mehr geschieht, eigentlich schon mit der Planung für ein weiteres Jahr in der ersten Division beginnen.
Ein Remis gab es dann aber auch noch an diesem 18. Spieltag: Kopstal und Weiler trennten sich mit 1-1. Nachdem kurz nach Wiederanpfiff der Gastgeber in Führung ging, glich der Gast in Person von Papadopoulos nach 65 Minuten aus. Obwohl es ein leistungsgerechtes Unentschieden war, hatten beide Teams die Chance, den gesamten Einsatz für sich zu beanspruchen. Während Weiler im gesicherten Mittelfeld steht, muss Kopstal weiter achtsam sein, der Abstand zum Relegationsplatz beträgt "nur" zwei Punkte.
Das Spitzenspiel fand derweil in Itzig statt, wo der auf Platz 3 befindliche Heimverein Blo-Wäiss gegen das zuletzt etwas stotternde Grevenmacher, seines Zeichen Zweitplatzierter, antrat. Es wurde das erwartet enge Spiel, Grevenmacher stand diesmal stabiler in der Abwehr und entschied das wichtige Spiel effizient mit dem knappsten aller Ergebnisse für sich. Ryan Klapp lieferte die Vorlage zum goldenen Tor, welches Almeida per Distanzschuss nach 26 gespielten Minuten erzielte. Dann wurde Itzig etwas hinten reingedrückt und der Gast hatte die Chance zu erhöhen. Da dies aber nicht geschah und auch der Gastgeber wieder mitspielte, war es schlussendlich ein Spiel, welches bis zum Abpfiff von der Spannung lebte. Mit einem Sieg wäre Itzig bis auf einen Punkt an den CSG herangerückt, nun stellen die Männer von der Mosel einstweilen aber auf einen im Momentum komfortablen 7 Punkte Vorsprung um. Aber die Saison hält ja bekanntlich noch 12 Spieltage für den geneigten Fußballfan bereit; es sind also noch genug Punkte zu vergeben.
CSG-Betreuer Marc Steil zu FuPa: „Wir haben stark angefangen und waren giftiger in den Zweikämpfen. Itzig hatte es in den ersten 45 Minuten schwer ins Spiel zu finden. So sind wir dann auch verdient mit 1-0 in Führung. Wir hätten aber auch zwei oder drei Tore mehr haben können, wenn wir unsere Torchancen konsequent genutzt hätten. Die zweite Hälfte war dann nicht mehr so temporeich und es wurde auch etwas hektisch. Auch hier hatten wir wiederum 1-2 gute Möglichkeiten, die wir allerdings wieder nicht nutzen konnten.“
Itzigs Johann Bourgadel gegenüber unserem Portal: „Insgesamt war es für mich ein logischer Sieg für Grevenmacher. Technisch und taktisch sind sie stark. Ihr System ist perfekt eingespielt und umgesetzt. Man merkt, dass sie seit Saisonbeginn und in den letzten Wochen und Monaten daran gearbeitet haben. Kurzum: ein sehr gut funktionierendes 3-4-3. Unser Trainerteam entschied sich für ein 4-1-4-1, um ihre rigide Ausrichtung zu knacken, aber es reichte nicht. Wir waren im Ballbesitz viel zu unkonzentriert, haben zu viele technische Fehler gemacht, sodass wir nicht unbedingt mehr erwarten konnten.
Obwohl wir am Ende des Spiels alles gaben und ihre Schwächen spürten, reichte es nicht, um zurück ins Spiel zu kommen. Nun stellt sich die Frage: spielt Grevenmacher wirklich in unserer Liga? Sie haben nicht dieselben Ziele, dieselben Budgets oder dieselben Strukturen. Ich denke, wir sind da, wo wir hingehören, vielleicht sogar höher, als wir zu Saisonbeginn gehofft hatten. Die Saison ist noch nicht vorbei, wir haben noch viele Punkte zu holen, und wir werden ganz sicher nicht aufgeben.“