
Die Löwen wollen sich am Samstag in Illertissen für das Viertelfinale im Toto-Pokal qualifizeren. Der Einsatz von Florian Niederlechner ist fraglich.
München – In der Länderspielpause tritt der 1860 München im Achtelfinale des bayerischen Toto-Pokals am Samstag bei FV Illertissen an. Die Löwen sind gewarnt. Der Regionalligist ist nicht nur Titelverteidiger, sondern hat in der 1. Runde des DFB-Pokals auch Zweitligist 1. FC Nürnberg nach Elfmeterschießen in die Knie gezwungen.
Die Blauen haben in dieser Saison den Sieg im Verbandspokal als Ziel ausgerufen. Deswegen wird Patrick Glöckner gegen die Mannschaft von Holger Bachthaler wahrscheinlich nicht allzu viel rotieren. Bangen muss der 48-Jährige um den Einsatz von Florian Niederlechner. Der Stürmer hat am vergangenen Wochenende beim 1:1 gegen die 2. Mannschaft des VfB Stuttgart einen Schlag abbekommen. Nach Informationen von Münchner Merkur und tz ist die Verletzung schmerzhaft, aber nicht langfristig. Ob es schon für Samstag reicht, ist fraglich.
Kilian Jakob, der sich letzte Woche kurzfristig vom Trainings- und Spielbetrieb abmelden musste, arbeitet an seinem Comeback. Die Partie am Samstag kommt für den Linksverteidiger aber sicher zu früh. Raphael Schifferl und Tim Danhof fehlten am Dienstag und Mittwoch im Training. Auch hinter deren Einsatz steht ein Fragezeichen.
Dafür hat sich Manuel Pfeifer nach überstandener Erkrankung wieder fit gemeldet und am Mittwoch mit der Mannschaft trainiert. Genauso wie Neuzugang Marvin Rittmüller. Der am Montag von Braunschweig nach München gewechselte Rechtsverteidiger könnte in Illertissen sogar direkt in die Startelf gespült werden. Der 26-Jährige kam für die Eintracht nur drei Minuten in dieser Saison zum Einsatz und braucht Spielpraxis. Fällt Danhof für Samstag aus, könnte Rittmüller sein Debüt feiern.
Fünf Mannschaften haben den Sprung unter die letzten acht bereits geschafft. Wacker Burghausen hat sich vor einer Woche gegen den FC Pipinsried durchgesetzt, Regionalligist Aubstadt beim TSV Neudrossenfeld. Am Dienstagabend qualifizierten sich außerdem noch der FC Ingolstadt nach einem 7:4-Torfestival beim TSV Landsberg, Regionalliga-Spitzenreiter Haching mit einem 2:0 gegen Erlbach und die Würzburger Kickers gegen die SpVgg Hankofen-Hailing (2:0). Regensburg tritt am Freitag in Ansbach an. Am kommenden Dienstag reist Schweinfurt zum Abschluss nach Aschaffenburg. (jb/mbu)