
Der SV Kirchanschöring verpasst zum Jahresabschluss einen Sieg gegen Türkgücü München. SVK-Trainer Leberfinger freut sich jetzt auf die Winterpause. Schwaig trennt sich Remis von Nördlingen. Ein gerechtes Ergebnis für Christian Donbeck. Heimstetten verpasst gegen 1860 eine Überraschung, während Erlbach Türkspor Augsburg deutlich besiegt. Die Bayernliga-Stimmen zum 20. Spieltag.
Thomas Leberfinger, Trainer des SV Kirchanschöring: »Für uns war der frühe Führungstreffer natürlich ein optimaler Start ins Spiel. Allerdings hat uns das nicht gutgetan, denn danach waren wir extrem passiv und dachten, dass wir das Spiel mit 80 Prozent locker nach Hause bringen. Das reicht in dieser Liga gegen keinen Gegner. Türkgücü hat es sehr ordentlich gemacht, und so haben wir auch verdient den Ausgleich kassiert.
In der zweiten Halbzeit waren wir dann klar die bessere Mannschaft, hatten zahlreiche Chancen, haben das Tor aber nicht gemacht. Im Gegenzug hatte Türkgücü bei Kontern zwei Riesenchancen, bei denen wir Glück hatten. Wir hätten das Spiel genauso gut verlieren wie gewinnen können, deshalb geht das Unentschieden absolut in Ordnung. Ich möchte aber nicht zu streng mit meiner Mannschaft sein, denn sie hat eine famose Hinrunde gespielt. Man muss immer wissen, wo man herkommt. Für uns kommt die Pause jetzt genau zum richtigen Zeitpunkt, weil einige Spieler an ihrer Belastungsgrenze sind. Es war ein langes Halbjahr mit vielen Spielen und Trainingseinheiten, daher sind wir froh über den Punkt und dass wir jetzt in die Pause gehen können.«

Christian Donbeck, Trainer des FC Sportfreunde Schwaig: »Das war eine sehr intensive Partie auf einem schwer bespielbaren Platz. Beide Mannschaften haben sich nichts geschenkt.
Das Ergebnis ist aufgrund der Spielanteile und Chancen gerecht.«
Sarah Romert, Trainerin des SV Heimstetten: »Es war ein sehr intensives Spiel. Es ging viel hin und her. Sechzig hatte mal mehr Ballbesitz und Chancen, phasenweise hatten wir mehr. In Summe gehen die drei Punkte für 1860 aber auf jeden Fall in Ordnung. Wir machen zwei hundertprozentige Chancen leider nicht und leisten uns insgesamt zu viele Fehlpässe – vor allem auch in den gefährlichen Räumen.«
Alper Kayabunar, Trainer des TSV 1860 München II: »Für uns war es das erwartete schwere Spiel. Ich denke aber trotzdem, dass wir gerade in den ersten 35 Minuten richtig gut im Spiel waren und das umgesetzt haben, was wir uns vorgenommen hatten – vor allem, ein anderes Gesicht zu zeigen als beim Spiel gegen Geretsried, wo wir die erste Halbzeit komplett verschlafen haben. Heute haben wir es richtig gut gemacht, viel Kontrolle gehabt und sehr aggressiv gegen den Ball gearbeitet. In dieser Phase haben wir verdient das 1:0 erzielt und womöglich auch das 2:0 verpasst. Man muss aber auch ehrlich sagen, dass Heimstetten in den zehn Minuten vor der Halbzeit richtig gut im Spiel war und wir da gesehen haben, wie stark der Gegner ist.
Gerade mit der letzten Aktion vor der Pause hatten wir Glück, dass unser Keeper das 1-gegen-1 stark verteidigt. In der zweiten Halbzeit war es dann etwas ausgeglichener, wobei ich trotzdem finde, dass wir mehr Chancen hatten und das Spiel früher hätten entscheiden können. Dennoch hatte Heimstetten mit einem Pfostentreffer noch eine große Möglichkeit zum Ausgleich. Im Großen und Ganzen denke ich aber, dass wir das Spiel verdient gegen einen richtig guten Gegner gewonnen haben.«

Lukas Lechner, Trainer des SV Erlbach: »Ein großes Kompliment an unsere Mannschaft. Wir haben heute eine sehr, sehr gute Leistung gezeigt und in dieser Hohe absolut verdient gewonnen. Von Minute eins bis zum Abpfiff waren wir hochkonzentriert, griffig in den Zweikämpfen und auch mit Ball mutig, entschlossen und kreativ. Ein rundum gelungener Heimspielabschluss.«