2026-04-10T07:15:08.667Z

Allgemeines

1:2 gegen Geretsried: Erlbach erleidet Aufstiegs-Dämpfer

Lechner-Truppe verliert nach schwacher Anfangsphase gegen stark spielende TuS-Cracks

von Thomas Seidl · Gestern, 22:10 Uhr · 0 Leser
Der SV Erlbach (in rot) erlitt gegen den TuS Geretsried eine bittere Niederlage
Der SV Erlbach (in rot) erlitt gegen den TuS Geretsried eine bittere Niederlage – Foto: Charly Becherer

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Der SV Erlbach hat nach der klaren 0:4-Pleite beim Spitzenreiter TSV 1860 München II seine zweite Niederlage am Stück kassiert und dadurch einen herben Dämpfer im Aufstiegsrennen der Bayernliga Süd kassiert. Gegen den TuS Geretsried zogen die Kicker aus dem Holzland auf heimischen Rasen mit 1:2(0:1) den Kürzeren. Die siegreichen Dittmann-Jungs machten mit dem unerwarteten Auswärtsdreier einen Riesenschritt Richtung Klassenerhalt.

Vor allem in der ersten halben Stunde spielten die Gäste groß auf und gingen durch Srdan Ivkovic, der seinen 14. Saisontreffer kassierte, in der 26. Minute verdient in Führung. "Wir sind sehr schwer reingekommen und hätten uns nicht beschweren dürfen, wenn wir höher in Rückstand geraten wären", räumte Erlbachs spielender Co-Trainer Maximilian Sammereier offen und ehrlich ein. Schon vor dem Seitenwechsel arbeitete sich der Favorit dann allerdings in das Match, das er nach der Pause bestimmte.





"Die zweite Hälfte haben wir sehr druckvoll agiert und sind dafür mit dem späten Ausgleich belohnt worden", analysierte der Mittelfeld-Lenker. Kurz vor Spielende schlug Geretesried aber eiskalt zu: Einen Freistoß verlängerte der 21-Jährige Adrian Hofherr mit seinem Bayernliga-Premierentor zum 1:2 (90.) in die Maschen. "Geretsried hat es richtig gut gemacht und uns vor allem vor der Pause vor große Probleme gestellt", lobte Sammereier den Gegner und schätzt die eigene Ist-Situation gewohnt sachlich ein: "Bei uns geht momentan alles nicht so leicht von der Hand. Trotzdem sind wir von einer schlechten Stimmung oder gar Krise weit entfernt. Die Niederlage ist ein Rückschlag, nicht mehr und nicht weniger. Wir haben noch sechs Spiele zu bestreiten und es kann noch entsprechend viel passieren. Wenn es am Ende nicht für eine Spitzenplatzierung reichen sollte, wird die Welt in Erlbach nicht untergehen."