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118-facher Drittliga-"Sechser" verstärkt die Sportfreunde Siegen

Aufsteiger Sportfreunde Siegen schließt eine weitere Planstelle für die Regionalliga West.

von red · 02.07.2025, 08:02 Uhr · 0 Leser
– Foto: Marco Bader

Defensivspieler Hamza Saghiri (28) wechselt vom Nordost-Regionalligisten VSG Altglienicke in das Siegerland. Zuvor hatte der zentrale Mittelfeldspieler ein halbjähriges Engagement in Rumäniens 1. Liga und stand vier Jahre in der 3. Liga auf dem Feld.

118 Partien hat der gebürtige Würselener in Deutschlands dritthöchster Spielklasse absolviert. Auch die Regionalliga West kennt Saghiri noch aus seiner Zeit bei Viktoria Köln, mit der er in der Spielzeit 2018/19 die Meisterschaft feierte. Es war der Höhepunkt seiner ersten Seniorenstation von 2016 bis 2020. Es folgten zwei Jahre bei Waldhof Mannheim in der 3. Liga, bevor er zur Viktoria zurückkehrte. Nach einer vereinslosen Hinrunde wagte er Anfang 2024 ein halbjähriges Abenteuer in Rumäniens 1. Liga bei ASC Poli Iasi (acht Einsätze). Erneut war er zur abgelaufenen Spielzeit zunächst vereinslos und verstärkte zur Rückrunde den Nordost-Regionalligisten VSG Altglienicke.

Nun setzt SFS-Coach Thorsten Nehrbauer auf seine Dienste: „Ich bin sehr stolz, dass er sich für uns entschieden hat und wir einen Spieler seines Formats in unseren Reihen wissen. Ich freue mich, dass die Spieler unsere Vision ebenso spannend finden und sie nachvollziehen können. Hamza wird seinen Teil dazu beitragen, dass wir nicht die Maus vor der Schlange, sondern ein ernstzunehmendes Mitglied der Regionalliga West werden. Dafür müssen und werden wir viel arbeiten.“ Allen voran setzt der Übungsleiter dabei auf die Erfahrung und Ballsicherheit des Sechsers, aber auch auf dessen Ausdauer: „Hamza ist ein echter Dauerläufer, eine Pferdelunge. Er kann Bälle ebenso gut klauen wie Fußball spielen.“

Saghiri: Weiß, was im Leimbachstadion entstehen kann

Der Neuzugang selbst kennt die Region und damit auch das Siegerland. Er weiß aus der Vergangenheit, was in Siegen möglich ist. „Ich habe ein Mal mit Viktoria Köln in Siegen gespielt und weiß, was in diesem Stadion entstehen kann“, sagt er: "Der Verein ist im Aufwind und hat immer noch Luft nach oben. Der Trainer hat eine klare Spielidee, die zu mir passt. Wenn wir das auf den Platz bringen, was der Trainer vorgibt, dann können wir erfolgreich sein.“ Von fixen Zielen indes hält der Defensivmann hingegen eher nicht so viel: „Es ist immer ratsam, von Spiel zu Spiel zu schauen und sich die Entwicklung anzusehen. Wir haben eine gewisse Qualität im Kader, die es auf den Platz zu bringen gilt. Dort zählt es.“