
FV Hunsrückhöhe Morbach – VfB Linz⇥ 4:1 (0:0)
Die FV Hunsrückhöhe durfte nach dem Heimspiel gegen Linz endlich den ersten Sieg in diesem Jahr feiern. Gleichzeitig war es auch der erste Dreier unter der Leitung des vor wenigen Wochen verpflichteten Trainers Pascal Meschak. „Da ist ein bisschen Druck abgefallen. Für die Moral war das sehr wichtig, da wir alle wissen, was die Jungs draufhaben. Umso wichtiger war es, dass sie sich mal belohnt haben“, sagte Meschak.
Sebastian Schell brachte die Morbacher nach einer Vorlage von Matthias Ruster in Führung. Kurz darauf folgte zwar der Ausgleich, doch nur wenige Minuten später brachte Schell seine Mannschaft erneut in Führung. Kurz vor dem Ende sorgte der eingewechselte Lukas Servatius nach einem Konter für die Entscheidung. André Petry köpfte mit dem Schlusspfiff das 4:1 für die Kombination aus Morbach und Monzelfeld.
FV Hunsrückhöhe Morbach: Görgen – Haubst, Kappes (90. Kaiser), Schell (90. Molitor), Meeth (67. Schemer), Ruster, Süß (72. Schurich), Böhnke, Schultheis, Lorenz (76. Servatius), Petry
Schiedsrichter: Team Luxemburg
Zuschauer: 100
Tore: 1:0 Sebastian Schell (46.), 1:1 Michael Krupp (48.), 2:1 Sebastian Schell (55.), 3:1 Lukas Servatius (88.), 4:1 André Petry (90.)
SG Schneifel – VfB Wissen ⇥11:2 (5:1)
„Auch wenn Wissen mit nur einem Auswechselspieler angereist war, hatten sie in der Startelf einige Spieler mit Oberligaerfahrung. Wir hatten eine unglaubliche Durchschlagskraft und fünf oder sechs Tore nach Standards erzielt“, sagte Stephan Simon, Trainer der Sportgemeinschaft, nach dem historisch hohen Kantersieg – dem höchsten seit der Rheinlandliga-Zugehörigkeit – über Schlusslicht Wissen. Auf einzelne Szenen wollte der Coach nach der Partie gar nicht eingehen. Vielmehr zeigte sich Simon etwas nachdenklich, da er nie den Eindruck hatte, dass die Gäste aus Wissen überhaupt dagegenhalten wollten. „Man freut sich oft dann doch mehr über knappe Siege nach intensiven Spielen. Wir haben dann auch recht frühzeitig viel durchgewechselt, um vielen Jungs Spielzeit zu geben. Das war dann vielleicht der größte Erfolg am Ende“, so Simon.
SG Schneifel: Koziol – Krämer (56. Zunk), Bauer, Pidde, Görres (63. Kerner), Davis Spruds, Reetz (52. Stolz), Backes (46. Babendererde), Dans Spruds (46. Zeimmes), Zapp, Bück
Schiedsrichter: Veron Besiri (Trier)
Zuschauer: 200
Tore: 1:0 Simon Reetz (10., FE.), 2:0 Simon Reetz (19.), 3:0 Nicolas Görres (20.), 4:0 Philipp Bück (23.), 5:0 Udo Backes (27.), 5:1 Jakov Jancek (34.), 6:1 Jan Pidde (54.), 7:1 Marlon Stolz (58.), 8:1 Philipp Bück (62.), 8:2 Leandro Fünfsinn (66.), 9:2 Jan Pidde (69.), 10:2 Davis Spruds (77.), 11:2 Jan Pidde (84.)
SG Arzfeld – SV Laubach ⇥0:1 (0:0)
Trotz einer guten Leistung reichte es für die Isleker letztlich wieder nicht für ein Erfolgserlebnis. „Es war eine unserer besten Leistungen in der Rückrunde. Wir treffen drei Mal das Aluminium und scheitern zwei Mal freistehend vor dem Tor. Wenn sich der gegnerische Trainer am Ende fast schon für den Sieg entschuldigt, dann sagt das schon einiges“, sagte Florian Moos, Coach der Vereinigten aus Arzfeld, Daleiden, Dasburg und Dahnen.
SG Arzfeld: Hagedorn – J. Propson, M. Lempges, Biewald (56. Ewen), Kockelmann (68. J. Lempges), Schmitz, Morgens, B. Propson, Bah (68. Jakobi), Mayers, Antony (82. Töx)
Schiedsrichter: Athanasios Fasulas (Ahrbrück)
Zuschauer: 160
Tor: 0:1 Julian Schmitz (73.)
Bes. Vork.: Gelb-Rote Karte für Luca Münnich (88., Kirchberg)
SpVgg EGC Wirges – SV Rot-Weiss Wittlich ⇥4:1 (0:1)
Nach der Niederlage bei der Spielvereinigung Wirges ist der Traum vom direkten Aufstieg in die Oberliga für die Wittlicher schon fast vorbei. Dabei brachte Mohammad Rashidi (5.) seine Mannschaft nach einem langen Ball, den Christopher Bibaku per Kopf verlängert hatte, früh in Führung. Generell sah Rot-Weiss-Trainer Yusuf Kasal eine gute erste Halbzeit, in der die Wittlicher „gut gegen den Ball gearbeitet haben und es nur an der Kaltschnäuzigkeit gefehlt hat“. Nach rund einer Stunde kamen die Hausherren nach einem Einwurf zum Ausgleich, was die Partie auf den Kopf stellte. Ronaldo Kröber sorgte anschließend mit einem Hattrick für einen klaren Heimsieg und zeigte den Gästen so gnadenlos ihre Schwächen im Defensivverhalten auf. „Nach dem 1:1 war es ein kollektives Versagen. Wir hatten plötzlich Hektik im Spiel und keiner hat sich mehr an seine Aufgaben gehalten“, meinte Kasal abschließend.
Rot-Weiss Wittlich: Berhard – Harig (82. Klein), Rashidi, Rizvani, Saim (71. Littau), Kahyaoglu, Bibaku, Habbouchi, Wollny, Ercan (64. Lauer), Moroz
Schiedsrichter: Isabella Krah (Elkenroth)
Zuschauer: 83
Tore: 0:1 Mohammad Rashidi (5.), 1:1 Euan Williams-Noss (63.), 2:1 Ronaldo Kröber (73., FE.), 3:1 Ronaldo Kröber (75.), 4:1 Ronaldo Kröber (88.)